Flexibel müssen die rund 30 Ehrenamtlichen der deutschsprachigen Pilgerseelsorge in Santiago de Compostela auch in diesem Jahr wieder sein, stehen doch einige Neuerungen für die kommende Pilgersaison an. Die Hauptveränderung in der Saison 2026 im spanischen Santiago wird so der Umzug in die Kirche San Fructuoso für den täglichen Gottesdienst in deutscher Sprache sein.
Dies ist indes eine Änderung, die auf viel Zustimmung stieß, eröffnet der neue Standort am Obradoiro-Platz doch die Möglichkeit, die Gottesdienstzeit am Morgen neu zu planen und insgesamt durch die zentrale Lage noch präsenter für die ankommenden Pilger zu sein, heißt es in einer Mitteilung der Pilgerseelsorge. Weiter wird darin informiert, dass Prälat Rudolf Hagmann und Martina Hanz unlängst rund 30 Teilnehmer:innen zum Vorbereitungswochenende für das Seelsorge-Angebot in Spanien begrüßten. Neben einem Rückblick auf die vergangene Pilgersaison galt das Hauptaugenmerk des Treffens in Rottenburg der Vorbereitung des Einsatzes ab Mitte Mai in Santiago. Verabschiedet wurde im Rahmen des Vorbereitungswochenendes nach zwölf Jahren zudem Gerda Montkowski aus ihrem ehrenamtlichen Seelsorge-Dienst.
Neues Konzept für Rundgang
Eine weitere Veränderung in der Saison 2026 betrifft den täglichen spirituellen Rundgang im Kreuzgang der Kathedrale in Santiago, heißt es in der Mitteilung der Pilgerseelsorge weiter. Für diesen Rundgang sei ein neues Konzept erarbeitet worden, das sich auf weniger Inhalte fokussiert und das Motto der Pilgerseelsorge „Ankommen und erwartet werden“ mit aufgreift. Im Team von jeweils zwei Laien und einem Priester sollen die Ehrenamtlichen jeweils 14 Tage im Dienst vor Ort sein. Diözesanreferent Achim Wicker bedankte sich bei allen für ihr Engagement: „Die deutschsprachige Pilgerseelsorge ist für mich Kirche der Zukunft – dort wo Menschen uns als Seelsorgerinnen und Seelsorger brauchen“, stellte er fest.



