Jedes Jahr am 14. Februar wird dafür geworben, der Liebsten oder dem Liebsten eine Aufmerksamkeit zum Valentinstag zu schenken. Dabei geht es an St. Valentin um viel mehr, als um Geschenke. Dass der Tag der Liebenden christlichen Ursprungs ist, wissen viele nicht. Die Botschaft, die hinter dem Feiertag steht, ist gerade in dieser aktuellen Zeit der sozialen und politischen Unruhen, eine schöne: Die Liebe siegt.
Die Liebe feiern und Paarbeziehungen stärken
Der Namensgeber des Tages, der Heilige Valentin, gilt bis heute als Patron der Liebenden. Weltweit, und auch in der Diözese Rottenburg-Stuttgart, nehmen Kirchengemeinden den Valentinstag gern zum Anlass, Segensgottesdienste für Paare anzubieten und auf diese Weise die Liebe zu feiern und die Paarbeziehung zu stärken. Der Valentinstag kann hierfür ein guter Zeitpunkt sein. So erfahren Paare, dass sie auf ihrem Beziehungsweg von Seiten der Kirche begleitet und inspiriert werden.
Dem Lieblingsmenschen zeigen, wie wertvoll er ist
Dr. Ute Rieck, Referentin für den Fachbereich Ehe & Familie in der Diözese Rottenburg-Stuttgart, erklärt, warum ihr der Tag der Liebenden so wichtig ist: „Der Valentinstag kann ein wunderbarer Anlass dafür sein, seinem Lieblingsmenschen zu zeigen, wie wertvoll er oder sie mir ist. Das kann man/frau selbstverständlich auch an einem anderen Tag. Für mich ist der Tag eine willkommene Gelegenheit, um meinem Mann eine kleine Freude zu machen.“
Im Gottesdienst Zuspruch bekommen
Dass diese kleine Freude nicht materieller Art sein muss, erzählt sie mit einer Geschichte aus ihrer Arbeit: „Ich erinnere mich an ein Paar, er im Ruhestand, sie Anfang 60, die zu der Zeit eine Beziehungskrise hatten. Zum Valentinstag besuchten sie einen Segensgottesdienst und erzählten im Nachhinein, wie wertvoll für sie dieser Moment war, einen Zuspruch zu sich und ihrer Liebe bekommen zu haben. Es tat ihnen so gut, dass sie danach wieder neu aufeinander zugehen konnten. Die Frau sagte: ´Ich fand es berührend, mit meinem Partner im Gottesdienst einen Zuspruch bekommen zu haben. Das hat uns in dieser Krisenzeit sehr gestärkt.`"





