Mit einem abwechslungsreichen Programm startet 2026 das neue Pilgerjahr auf den Martinuswegen in Baden-Württemberg sowie auf dem europäischen Pilgerweg Via Sancti Martini. „Zahlreiche Veranstaltungen und Etappen laden Interessierte dazu ein, sich auf den Weg zu machen – sei es zum ersten Kennenlernen des Pilgerns oder für erfahrene Pilgerinnen und Pilger“, sagt Monika Bucher, Vorsitzende der St. Martinus-Gemeinschaft mit Sitz in Rottenburg.
Angebote für Trauernde
Im Laufe des Jahres gibt es viele weitere besondere Veranstaltungen, berichtet Achim Wicker, Geschäftsführer der St. Martinus-Gemeinschaft, und zählt auf: „Im April begleiten die beiden Lamas Cuszo und Puntito Pilgerinnen und Pilger von Pfullingen nach Ohmenhausen auf der Reutlinger Alb; am Gründonnerstag findet in Rottenburg erstmals ein nächtliches Pilgerangebot für Männer statt, während im Juni in Isny eine nächtliche Pilgeretappe geplant ist. Ergänzt wird das Programm durch besondere Angebote wie Pilgern für Trauernde, ‚Pilgern statt Shoppen‘ im Advent und durch ökumenische Abendandachten entlang des Martinuswegs“.
Flexible Teilnahme
Ein zentraler Bestandteil des Jahresprogramms ist auch 2026 das beliebte „Samstagspilgern“. Gemeinsam mit Dekanaten und ausgebildeten Pilgerbegleiterinnen und -begleitern werden dabei unterschiedliche Etappen des Martinuswegs in Baden-Württemberg und in der Diözese Augsburg erschlossen. „Für viele Teilnehmende ist eine solche Etappe ein Einstieg in das Pilgern, während andere sich jedes Jahr aufs Neue auf die gemeinsamen Wege freuen“, berichtet Bucher. Im Dekanat Balingen findet laut Wicker zudem regelmäßig das Angebot „Schweigend um den Stausee“ statt, das an der Wallfahrtskirche auf dem Palmbühl startet, und er sagt: „Die meisten Pilgeretappen sind als Halb- oder Tageswanderungen angelegt und ermöglichen so eine flexible Teilnahme.“ Unter dem Motto „Pilgern für alle – barrierefrei, leicht, mutmachend“ werde es 2026 zudem wieder kürzere und besonders zugängliche Etappen im Angebot geben. „Ziel ist es, Pilgerangebote zu schaffen, an denen möglichst viele Menschen teilnehmen können – unabhängig von individuellen Voraussetzungen“, sagt der Geschäftsführer.




