Kirchenmusik

Von Elektro über Latin bis Rhythm and Blues

Alexander Rohm steht an einem Mischpult. Im Vordergrund sind die Regler zu sehen und die Tasten eines Keyboards. Im Hintergrund steht eine Kirchenorgel.

Alexander Rohm aus Balingen belegt in der laufenden Ausbildung, die er im September beenden wird, die Fachrichtung „Bandleitung“. Bild: Amt für Kirchenmusik / Markus Sontheimer

In der Diözese Rottenburg-Stuttgart startet dieses Jahr eine zweijährige popmusikalische Ausbildung für die Band- und Chorleitung.

Für alle Interessierten gibt es dazu am Samstag, 2. April, einen Informationsnachmittag in der Zeit von 14 bis 16 Uhr in den Räumen der Hochschule für Kirchenmusik in Rottenburg. Eine Anmeldung dazu wird bis zum 30. März erbeten 

An dem Nachmittag werden die Inhalte und Anforderungen der Ausbildung vorgestellt. Die Regionalkantoren Martin Böhm, der den Bereich Bandleitung verantwortet, und Thomas Gindele, der für die Pop-Chorleitung zuständig ist, führen dabei in die Ausbildungsgänge ein. Außerdem bestehe bei Bedarf die Möglichkeit zum Vorspielen und zu einem kurzen Test in Musiktheorie, teilen Böhm und Gindele mit. Die Ausbildung beginne im Oktober.

Enorme Resonanz

Das Amt für Kirchenmusik hatte die popmusikalische Ausbildung erstmals 2020 angeboten. „Die Resonanz darauf war enorm. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben große Fortschritte gemacht und als Gruppe wunderbar harmoniert – trotz der erschwerten Bedingungen durch Corona“, sagen Martin Böhm und Thomas Gindele unisono.

15 Musikerinnen und Musiker durchliefen die Ausbildung und würden diese im September abschließen. Danach könnten sie ihre erworbenen Kenntnisse in den Kirchengemeinden gewinnbringend einsetzen und Bands beziehungsweise Chöre leiten. Viele der Teilnehmenden stünden schon in der Praxis oder würden nach dem Abschluss der Ausbildung neue Gruppen initiieren.

Die ganze Bandbreite

„Insgesamt geht es bei der Ausbildung darum, die stilistische Bandbreite dessen zu zeigen, was im Bereich Kirchenmusik denkbar ist“, sagt Böhm. Es solle ein handwerkliches Fundament geschaffen und dabei die ganze Bandbreite der Popmusik vermittelt werden; beispielsweise Elektro, Hip-Hop, Rock, Latin, Funk oder Rhythm and Blues.

Die zweijährige Ausbildung, die sich gut in den Alltag integrieren lasse, beinhalte einmal pro Monat einen Unterrichtssamstag an der Hochschule für Kirchenmusik in Rottenburg, pro Woche 45 Minuten Einzelunterricht bei einem Musiklehrer oder Dekanatskirchenmusiker, der wohnortnah organisiert werde, sowie eine E-Learning-Plattform, durch die der Lernfortschritt überprüft werden solle. Zudem werde es eine Begleitung der Teilnehmenden durch Thomas Gindele und ihn geben, sagt Böhm. 

Anmeldung und weitere Informationen

Die Anmeldung für den Informationsnachmittag kann bis Mittwoch, 30. März, erfolgen per E-Mail an: Regionalkantorat-Pop(at)drs.de.

Weitere Informationen zur Ausbildung erhalten Interessierte bei Beate Zug, Sekretariat „Popularmusikalische Ausbildung“, unter Telefon 0 70 71 / 56 94 00 sowie im Internet auf www.pop-drs.de.

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