Patrozinium

Von Johannes dem Täufer lernen

In Leonberg haben deutsche, kroatische und italienische Katholiken zusammen gefeiert. Foto: Vladimir Lukić

Kultur darf bei den muttersprachlichen Gemeinden nicht fehlen. Foto: Vladimir Lukić

Eine kroatische Musikgruppe ist mit der Tamburica aufgetreten. Foto: Vladimir Lukić

Deutsche, kroatische und italienische Katholiken haben in Leonberg das Patrozinium ihrer Gemeinde gefeiert. Es war ein Fest über Kulturen hinweg.

Die Katholische Kirchengemeinde St. Johannes aus Leonberg hat auch dieses Jahr am Sonntag, 29. Juli, gemeinsam mit der italienischen und kroatischen Gemeinde ihr Patrozinium zu Ehren des Heiligen Johannes dem Täufer gefeiert. In einer vollen Kirche wurde der Gottesdienst in mehreren Sprachen gefeiert, musikalisch bereichert und begleitet durch drei Chöre, die in ihrer jeweiligen Sprache die Lieder gesungen haben.

Pfarrer Bernhard Josef Schmid und Pater Ivan Škopljanac-Mačina zelebrierten die Messe. In seiner Predigt setzte Pfarrer Schmid bestärkende Impulse und betonte, wie wichtig es heute sei – genau wie Johannes der Täufer – Gott und nicht sich selbst in den Vordergrund zu stellen. „Wir Menschen sind manchmal narzisstisch und denken nur an uns selbst. Dabei vergessen wir die Anderen und stellen uns selbst in den Vordergrund“, sagt er. Von Johannes dem Täufer könnten wir lernen, demütig zu sein.

Vielfalt ist Bereicherung in Leonberg

Pfarrer Schmid findet es besonders schön zu sehen, wie beim Patrozinium Menschen unterschiedlicher Kulturen und Sprachen im Gebet vereint sind – diese Vielfalt sei insgesamt in Leonberg eine große Bereicherung.

Nach dem Festgottesdienst wurde zum gemeinsamen Beisammensein mit internationalem Programm eingeladen. Eine kroatische Kinder-Folkloregruppe, eine italienische Tanzgruppe und eine kroatische Musikgruppe mit traditionellem kroatischem Klang der Tamburica haben für gute Stimmung gesorgt.

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