Soziales

Was mein Leben trägt

Für den heiligen Joachim und die heilige Anna steht Maria in der Mitte. Wie in dieser Darstellung in der Wallfahrtskirche Stetten o.L. soll auch heute der Mensch, der die meiste Hilfe braucht, Mittelpunkt sein, sagt Prof. Sven van Meegen. In diesem Video über Haltungen nimmt er die Solidarität in den Blick. Foto: DRS/Jerabek

Anhand von Kunstwerken in der Wallfahrtskirche von Stetten o.L. geht Dekan Sven van Meegen wichtigen Haltungen wie Solidarität auf den Grund.

In schwierigen Situationen und in Krisen zeigt sich, was das eigene Leben wirklich trägt, was Halt gibt und was das Handeln bestimmt. Jeder Mensch hat stabile Verhaltensweisen, die ihm in „Fleisch und Blut“ übergegangen sind, die gleichsam immer „einsatzbereit“ sind und die keiner großen Überlegung mehr bedürfen. „Thomas von Aquin und in der Neuzeit etwa auch Pierre Bourdieu haben das Habitus genannt, was unreflektiert und ohne dass man es sofort so stark merkt, das Leben bestimmt und prägt: wie man sich kleidet, wie man spricht, was man liest, wie man sich in Diskussionen oder Streitigkeiten verhält“, erklärt Sven van Meegen, Professor für Sozialethik an der Dualen Hochschule Heidenheim und Leitender Pfarrer der Seelsorgeeinheit Lone-Brenz. „Gerade, wenn der Mensch in eine Krise kommt, dann werden bestimmte Haltungen besonders sichtbar.“

Weil Haltungen sich über einen längeren Zeitraum entwickeln und wenig gemein haben mit der ziemlich beliebigen Phrase vom „Haltung zeigen“, müssen sie eingeübt werden. Drei dieser Haltungen, die für Christen leitend sind, nimmt van Meegen unter die Lupe. Es sind die Solidarität, die Schweigsamkeit und die Gerechtigkeit. In drei kurzen Videoclips erklärt er die Bedeutung dieser Haltungen.

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