Drei Fläschchen hat Weihbischof Thomas Maria Renz aus Rottenburg mit an den Bodensee gebracht. Zunächst sind sich die beiden Buben, die sich freiwillig gemeldet haben, sicher dass sich in allen Wasser befindet. Schließlich ist dieses Element Thema des Familiengottesdienstes im diözesanen Feriendorf Langenargen. Wegen des unsicheren Wetters an diesem Donnerstag verlegten ihn die Verantwortlichen vom Vorplatz in den Raum "Schussen". Als die Jungs aber an den Fläschchen schnuppern, ist klar: Es ist nicht alles so, wie es scheint. Eine der Flüssigkeiten riecht ganz anders.
Bevor der Weihbischof das näher erklären kann, geben plötzlich sämtliche Handys im Raum schrille Töne von sich. Annette Heizmann, die als pastorale Begleiterin im Feriendorf den Gottesdienst mitgestaltet, hat für den Augenblick des bundesweiten Probealarms schon im Vorfeld ein stilles Gebet um Frieden vorgeschlagen. Als sich die Geräte nach und nach beruhigen, weist Renz darauf hin, dass beim Wasser mit all seinen lebenswichtigen Funktionen gegen den Durst von Menschen, Tieren und Pflanzen oder beim Einsatz der Feuerwehr nicht alles mit den Augen zu sehen sei.







