Jugend

„Weil es sich für alle lohnt und guttut!"

In lockerer Cafe-Atmosphäre dachten die Mitglieder des Vorbereitungsteams darüber nach, wie sich das Jugendtagsmotto „Lasst uns nicht müde werden, Gutes zu tun“ in konkrete Impulse und Aktivitäten umsetzen lässt. Foto: Jugendtagsbüro

Der Jugendtag 2025 wirft seine Schatten voraus. Rund 30 Jugendliche, Junggebliebene und Schwestern sind in die Vorbereitung gestartet.

Jugendtag in Untermarchtal - das ist wie Brausepulver auf der Zunge, wie das Sofa nach dem Arbeitstag, wie eine Wärmflasche am kalten Winterabend. ☺️ Aber Jugendtag ist auch viel Vorbereitung. Schon seit Oktober wird geplant und „gebrainstormt"; Mitte Januar traf sich das „Außenteam" zur weiteren inhaltlichen Vorbereitung. Außenteam - das sind junge Erwachsene, junggebliebene Priester und Schwestern, die die Gottesdienstformate rund ums Thema besprechen und Ideen für Neues-Kreatives entwickeln, damit Hunderte junge Menschen einen tollen Tag erleben und gute Impulse mit nach Hause nehmen.

„Lasst uns nicht müde werden, Gutes zu tun" - so lautet das Thema des Jugendtages 2025, der am 14./15. Juni in Untermarchtal stattfindet. Diese Bibelstelle aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinden in Galatien (Gal 6,9) ist Aufforderung und Zuspruch zugleich. Denn nach einer ganzen Liste von Wegweisungen enthält das sechste Kapitel dieses Briefes auch Verheißungsvolles: „denn wenn wir darin nicht nachlassen, werden wir ernten, sobald die Zeit dafür gekommen ist", so heißt es im neunten Vers weiter.

Vor der Ernte kommt die Aussaat: Mit der Frage „Was ist mein Kraftort oder Wohlfühlort?" startete das Außenteam in das Vorbereitungswochenende. „Schnell wurde klar: das ist nicht nur Landschaft oder das Sofa, sondern das sind auch Freundschaften oder der Einsatz für Menschen", berichtet Schwester Dorothea, neue Verantwortliche  des Jugendtages in Untermarchtal. „Durch kreative Bibelarbeit und Impulsfragen auf Leinwänden (Was gibt mir Energie? Was zieht mich runter? …) stimmten wir uns aufs Thema ein." Der Abend klang mit einem Friedensgebet in der Vinzenzkirche und gemütlichem Beisammensein im großen Wohnzimmer des Konvents St. Luise aus.

Arbeitsteilung am zweiten Tag des Treffens: In Kleingruppen gestalteten die Teamer das „Unterwegsheft", bereiteten den Meditationsgottesdienst am Samstagabend vor, überlegten sich kreative Neuerungen wie eine Chill-Lounge auf dem Kirchplatz und der Wiese nach diesem abendlichen Gottesdienst, bersprachen das Morgenlob und die Eucharistiefeier zum Abschluss. Zu diesem Gottesdienst - für viele der Höhepunkt eines jeden Jugendtages - hat sich übrigens Bischof Dr. Klaus Krämer angekündigt, verrät Schwester Dorothea. Für die musikalische Gestaltung wurden die Band „BeGEISTerung" aus Dornstadt (für Samstagabend) und der Chor „inTakt" aus Waldhausen (für Sonntag) gewonnen.

„Lasst uns nicht müde werden, Gutes zu tun" - und das Jugendtagslogo zeigt, wie ernst es den jugen Leuten ist: Eine Dose Energy-Drink steht symbolisch dafür, das Christen hellwach sind, „topfit und voller Vorfreude nach diesem mega Vorbereitungstreffen", wie ein Teilnehmer meinte. „Denn das Treffen war unser Energy-Drink für die kommenden Vorbereitungen." Schwester Dorothera freut sich über diese Begeisterung: „Wiedersehensfreude und eine 'Jetzt-geht’s-wieder-los-Stimmung' waren spürbar." Ein junger Erwachsener brachte seine Gemütslage bei der Abschlussrunde so zum Ausdruck: „Wir werden nicht müde, uns für die Jugendlichen einzusetzen; wir werden nicht müde, den Jugendtag mitzugestalten - weil es sich für alle lohnt und guttut!"

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