Spiritualität

Wunderbares Lichtereignis am Hochfest

Ein wunderbares Lichtereignis ist am Hochfest der Verkündigung des Herrn in der Franziskuskapelle im Kinder- und Jugenddorf Marienpflege in Ellwangen zu bewundern. Foto: Markus Krämer

Ein wunderbares Lichtereignis ist seit einigen Jahren am 25. März in der Franziskuskapelle im Kinder- und Jugenddorf Marienpflege zu bestaunen.

Der im vergangenen Jahr verstorbene Karl Hägele hatte vor einigen Jahren beobachtet, dass genau am 25. März, dem Hochfest der Verkündigung des Herrn, ein Sonnenstrahl durch das von Sieger Köder gestaltete Kirchenfenster fällt - genau auf die ebenfalls von ihm gemalte Verkündigungsszene im Weihnachtsbild. Dieses Lichtereignis erinnerte den erfahrenen Jakobuspilger an das Kloster Monasterio de San Juan de Ortega auf dem Jakobusweg in Spanien. In dieser Kirche gibt es ein Lichtwunder zu bestaunen: Am 21. März und 22. September fällt um 17 Uhr ein Sonnenstrahl genau auf ein Säulenkapitell und beleuchtet nacheinander die Verkündigung, die Geburt Jesu und die heiligen drei Könige.

„Von einem Lichtwunder zu sprechen, wäre sicher etwas gewagt", sagt Markus Krämer, Pastoralbeauftragter des Kinder- und Jugenddorfs. „Aber ein wunderbares Lichtereignis ist es auf jeden Fall." Ob Sieger Köder dies bewusst gemalt und bedacht hat, weiß man nicht. In diesem Jahr ist es wieder am Samstag, 25. März, gegen 15 Uhr zu bestaunen. Beginn einer kleinen Feier ist um 14.45 Uhr in der Franziskuskapelle mit Gitarrenspiel, Erklärung, kurzer Meditation, Lied und wunderbarem Lichtereignis - vorausgesetzt die Sonne scheint. Die Feier wird geleitet von Schwester Anita Maria von den Franziskanerinnen von Sießen, die die Leitung des Konvents der Sießener Schwestern in der Marienpflege inne hat.

Hochfest „Verkündigung des Herrn" am 25. März

Das heutige [seit der Liturgiereform 1969] Hochfest Verkündigung des Herrn - früher: Verkündigung der Gottesmutter, Fest Mariä Verkündigung, In Annuntiatione B.M.V. - am 25. März ist ausgelöst vom Fest der Geburt Christi am 25. Dezember. Genau neun Monate zuvor memoriert die Kirche die Verkündigung des Engels an Maria und ihre Antwort: „Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast.“ Im 6. Jahrhundert in der Ostkirche gefeiert, wird das Fest im 7.
Jahrhundert von der Westkirche übernommen. Heute feiert man dieses Fest nicht mehr als Marien-, sondern als Herrenfest. Der Charakter des Tages als Christusfest hält auch die evangelische Bezeichnung „Tag der Ankündigung der Geburt des Herrn" fest. Des Festinhaltes wegen ist dieses Fest sowohl ein Herren- als auch ein Marienfest.

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