Soziales

Wie christliche Kunst das Zusammenleben inspiriert

Der „Altar der Gerechtigkeit" in der Wallfahrtskirche Stetten o.L. bringt eine Haltung ins Gespräch, die für ein gedeihliches Zusammenleben unabdingbar ist. Prof. Sven van Meegen stellt eine Verbindung zwischen christlicher Kunst und dem Alltag der Menschen her. Foto: DRS/Jerabek

Wie entsteht Gerechtigkeit? Anhand von Kunstwerken in der Wallfahrtskirche von Stetten o.L. erläutert Sven van Meegen diese Haltung.

„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren", heißt es in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die die Generalversammlung der Vereinten Nationen 1948 verabschiedet hat. Doch „obwohl viele Menschenrechte Eingang gefunden haben in die Verfassung vieler Länder, ist die Gerechtigkeit leider noch nicht überall zum Ziel gekommen", sagt Dekan Sven van Meegen, Professor für Sozialethik an der Dualen Hochschule Heidenheim. Woran liegt das?

„Gerechigkeit muss man lernen - von klein auf", erklärt van Meegen. Gerechtigkeit zählt er zu den Haltungen, die für ein gedeihliches Zusammenleben zentral sind - und die der Einübung bedürfen. Christliche Kunstwerke können dabei helfen, sich mit diesen Haltungen zu beschäftigen. Anschauliche Beispiele gibt es in der Wallfahrtskirche Stetten ob Lontal zu bestaunen.

 

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