Demokratie

Kirchengemeinden beziehen Stellung

Das Plakat soll Mut machen, sich für eine offene und tolerante Gesellschaft einzusetzen. Vorlage: Dekanat Rottweil

Demokratie-Plakat-Aktion im Dekanat Rottweil

Präsentieren die gemeinsame Aktion (von links): Dekanatsjugendreferentin Greta Wycisk, Jugendseelsorger Michael Keller, Dekan Rüdiger Kocholl, Gemeindeassistentin Verena Oehl und der FSJler Alexander Rothenhäusler. Bild: Dekanat Rottweil

Plakataktion im Dekanat Rottweil möchte vor der Bundestagswahl für die Bedeutung von Vielfalt und demokratischem Miteinander sensibilisieren.

Mit einer Plakataktion setzen die katholischen Kirchengemeinden im Dekanat Rottweil ein sichtbares Zeichen für Vielfalt und Demokratie. Unter dem Motto "Meine Kirche steht auf für Vielfalt und Demokratie" wollen die Kirchen dazu anregen, sich aktiv mit den Werten von Demokratie und Vielfalt auseinanderzusetzen. In Zeiten zunehmender politischer Spannungen und gesellschaftlicher Polarisierung soll die Aktion ein Aufruf zum Zusammenhalt sein, wie es in einer Mitteilung des Dekanats Rottweil heißt.

Die Plakate sollten Mut machen, sich für eine offene und tolerante Gesellschaft einzusetzen. "Gerade in einer Zeit, in der populistische Strömungen und Intoleranz immer lauter werden, wollen wir als Kirche klar Stellung beziehen", erklärt Dekan Rüdiger Kocholl, der die Aktion mit initiiert hat. "Unsere christlichen Werte stehen für Würde, Respekt und Nächstenliebe – und diese lassen sich nicht von demokratischen Grundsätzen trennen."

Die Plakataktion ist Teil des Engagements des Dekanats, das sich in Bildungsprojekten, Workshops und Veranstaltungen für Jugendliche und Erwachsene ausdrückt. Ziel ist es, vor den anstehenden Bundestagswahlen Menschen aller Altersgruppen für die Bedeutung von Vielfalt und demokratischem Miteinander zu sensibilisieren, teilt das Dekanat mit.

"Vielfalt bereichert unsere Gesellschaft und unsere Kirche", betont Verena Oehl, Gemeindereferentin in Schramberg und Lauterbach. "Demokratie bietet den Rahmen, in dem diese Vielfalt gelebt werden kann", ergänzen Michael Keller und Greta Wycisk vom Katholischen Jugendreferat.

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