Veranstaltung

Zugänge zum Thema „Frieden“

Gisela Ehrhardt ist Klinikseelsorgerin im Dekanat Freudenstadt. Bild: Dekanat Freudenstadt

Auch Gisela Ehrhardt, die seit Mai als Klinikseelsorgerin im Dekanat Freudenstadt ist, liest zum Thema "Frieden". Bild: Dekanat Freudenstadt

Leseabend des Dekanats und der Erwachsenenbildung findet in Kooperation mit dem Projekt Zukunft im Kloster Horb statt.

Nicht wie in den vergangenen Jahren im Garten des Dekanatshauses, sondern in der Kulturgaststätte Kloster, brachten vier Leser:innen ihre Lieblingsbücher zum Thema „Frieden“ mit. Die rund 30 Besucher:innen durften so einen interessanten und abwechslungsreichen Abend erleben, der unterschiedliche Zugänge zum Thema aufzeigte, berichtet Nicole Uhde, Dekanatsreferentin im Dekanat Freudenstadt.

Eröffnen durfte den Abend der Hausherr Helmut Loschko mit drei ausgewählten Werken der Friedenslyrik von Georg Herwegh, Kurt Tucholsky und Mahatma Gandhi. Nora Braun, Mitarbeiterin der Caritasdienste in der Flüchtlingsarbeit in Horb, stellte das Buch „Mein Freund Pax“ von Sara Pennypacker vor und zeigte dem Publikum auf, dass auch ein Kinderbuch für Erwachsene sehr lesenswert sein kann. Rüdiger Holderried, Ortsvorsteher von Bildechingen und Mitarbeiter in der Suchberatungsstelle der Diakonischen Bezirksstelle, brachte den Besuchern die Person des Malcolm X, seine Gedanken und Erlebnisse in Verbindung mit dem Thema „Frieden“ nahe. Und Gisela Ehrhardt, seit Mai 2023 Klinikseelsorgerin im Katholischen Dekanat Freudenstadt, brachte ein bekanntes Friedensgebet mit: Das Gebet des Franz von Assisi und erläuterte dessen Entstehung und Geschichte mit Hilfe des Buches von Leonardo Boff „Dass ich liebe, wo man hasst“.

Zwischen den einzelnen Lesebeiträgen lud Karl Echle, Regionalkantor und Dekanatskirchenmusiker aus Freudenstadt, alle Anwesenden ein, gemeinsam Friedenslieder zu singen. "Insgesamt war es ein abwechslungsreicher und nachdenklicher Abend in einer tollen Kulisse mit vier interessanten Lesebeiträgen von starken Persönlichkeiten. Er hat verdeutlicht, dass das Thema 'Frieden' die Menschen seit jeher, wenn auch auf unterschiedliche Weise, beschäftigt. Auch wenn es unterschiedliche Zugänge gibt, so ist doch einer der sehnlichsten Wünsche der Menschheit", fasst Nicole Uhde die Veranstaltung zusammen und sagt: "Hoffen, wir, dass wir dem Frieden auf der Welt ein Stück näher kommen und dass jede und jeder von uns diesen in ihrem Alltag leben kann und möchte."

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