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Bischof

Dr. Klaus Krämer

Geboren am 14. Januar 1964 in Stuttgart

Zum Priester geweiht am 19. Juni 1993 in Neresheim

Zum zwölften Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart geweiht und eingesetzt am 1. Dezember 2024 in Rottenburg
 

Ich vertraue auf die Macht des Gebets und ermutige dazu, mit dem Beten nicht aufzuhören. Die Botschaft, die uns prägt, hat nichts an Kraft und Stärke verloren.

Rede am 2. Oktober 2024

Wahlspruch und Wappen

„Verba vitae aeternae“ - „Du hast Worte ewigen Lebens“

Der Wahlspruch des Bischofs ist dem Johannesevangelium entnommen: „Du hast Worte ewigen Lebens“ (Joh 6,68). Unter dem Wappen steht er in der lateinischen Fassung der Heiligen Schrift: „verba vitae aeternae“.

Der viergeteilte Wappenschild steht in der Tradition der Rottenburger Bischöfe. Das erste und das vierte Feld zeigen das Wappen der Diözese: ein goldenes Kreuz auf schwarzem Grund. Das zweite und das dritte Feld nehmen den Wahlspruch auf. Der achtstrahlige silberne Stern auf blauem Grund steht für den Stern von Betlehem und verweist damit auf Jesus Christus als den Leitstern, an dem sich unser Weg als Christen orientiert. Das aufgeschlagene silberne Buch mit den griechischen Buchstaben Alpha und Omega – ebenfalls auf blauem Grund – steht für die Heilige Schrift, das Wort Gottes, in dem uns Jesus Christus begegnet, als der geistlichen Quelle unseres Lebens aus dem Glauben.

Die beiden Symbole nehmen zugleich Bezug auf das bisherige Wirken des neuen Bischofs als Präsident des Kindermissionswerks/Die Sternsinger und des Internationalen katholischen Missionswerks missio. Der Stern steht damit zugleich für das Dreikönigssingen als der größten Aktion von Kindern für Kinder weltweit. Das Missionswerk missio unterstützt seit vielen Jahrzehnten das pastorale Wirken von Kleinen Christlichen Gemeinschaften in Afrika, Asien und Ozeanien. Ein wesentliches geistliches Moment ist für diese Gemeinschaften das gemeinsame Gebet und das Bibelteilen. Daraus schöpfen sie Kraft für ihren Alltag und entdecken Impulse wie sie in der konkreten Situation ihres Alltags ihr Zeugnis als Christinnen und Christen glaubwürdig leben können.

Hinter dem Wappenschild erhebt sich ein goldenes Vortragekreuz, das ebenso wie der grüne Prälatenhut mit seinen sechs Quasten auf beiden Seiten einen Hinweis auf das Bischofsamt darstellt.

Lebenslauf und Aufgaben

1964   Geburt in Stuttgart
1993   Priesterweihe in Neresheim
2000   Promotion an der Theologischen Fakultät der UniversitätFreiburg im Breisgau

2024   Weihe zum Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart
2024   Treueeid vor dem Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg – entsprechend der Vorschrift des Reichkonkordats
2024   Ernennung zum Bischof durch Papst Franziskus

2023 - 2024 Ständiger Vertreter des Diözesanadministrators

ab 2023   Kanzler der Bischöflichen Kurie
ab 2023   Leitung der Hauptabteilung Kirchliches Bauen im Bischöflichen Ordinariat

2020   Rückkehr in die Rottenburger Diözesanleitung als Domkapitular

2020 - 2022 Beauftragter der Diözese für die Organisation des 102. Deutschen Katholikentags in Stuttgart 2022
2008 - 2019 freigestellt für den Dienst des Präsidenten des Internationalen Katholischen Missionswerks Missio in Aachen

ab 2010   Kindermissionswerk „Die Sternsinger“
ab 2004   Bischofsvikar für die Ausbildung pastoraler Berufe in der Diözese
ab 1999   Domkapitular in Rottenburg und Leiter der Hauptabteilung „Weltkirche“ im Bischöflichen Ordinariat der Diözese Rottenburg-Stuttgart

1994 - 1997 Sekretär des damaligen Bischofs Dr. Walter Kasper
1993 - 1994 Vikar in der Münstergemeinde Heilig Kreuz in Rottweil

Würdezeichen

Der Bischofsring steht (ähnlich wie der Ehering) für Treue und Verbundenheit des Bischofs mit der Kirche. Früher hatte er auch die Funktion eines Amts- und Siegelzeichens.

Das Brustkreuz (lateinisch Pektorale) ist bischöfliches Zeichen der Zugehörigkeit zu Christus.

Der Bischofsstab besteht aus Krümme, Schaft und einer abgestumpften Spitze.

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