Gottesdienst & Eucharistie

Öffentliche Gottesdienste ab dem 7. September 2020

Weitere Lockerungen möglich

Seit dem 9. Mai 2020 können in Kirchen und Kapellen wieder öffentliche Eucharistiefeiern und andere Gottesdienste an Sonn- und Werktagen gefeiert werden.

Bei Gottesdiensten in Kirchen und Kirchenräumen ist die Zahl der Mitfeiernden weiterhin begrenzt. Diese Zahl orientiert sich an der Größe des Kir­chenraumes. Zwischen den Mitfeiernden muss mindestens 1,5 Meter Abstand nach allen Seiten gewährleistet sein. Auch beim Betreten und Verlassen der Kirche ist der Abstand einzuhalten. Alle Mitfeiernden müssen einen Sitzplatz haben. Stehplätze sind nicht möglich. Eine zusätzliche Bestuhlung darf nicht vorgenommen werden.

An den Eingängen muss es eine geeignete Möglichkeit zur Handdesin­fektion geben.

Gemeindegesang (gemeinsamer Gesang aller Mitfeiernden) ist in Kirchenräumen weiterhin nicht möglich, da gemeinsames Singen einer größeren Gruppe von Personen ein besonderes Infektionsrisiko birgt.

Möglich sind kurze Gesangsformen wie Akklamationen (z.B. Einleitung zur Präfation oder Segen), Kehrverse (z. B. im Antwortpsalm) oder der Hallelujaruf. Außerdem können kurze Liedformen des Gloria und Sanctus von der Gemeinde gesungen werden. Es gilt die dringende Empfehlung, während des Gesangs einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Weitere Informationen zu musikalischer Umrahmung des Gottesdienstes gibt es in der 29. Mitteilung des Bischofs zur aktuellen Lage vom 7. September 2020.

Für Gottesdienste im Freien gibt es keine Obergrenze der Teilnehmerzahl mehr.

Bei Gottesdiensten im Freien ist Gemeindegesang möglich, wenn ein Rundum-Mindestabstand von 2 Metern eingehalten wird. Kircheneigene Gotteslob-Bücher sollen nicht verwendet werden.

Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung für alle Gottesdienstbesu­cher wird empfohlen.

Eine vorherige Anmeldung zum Gottesdienst ist nicht mehr verpflichtend, kann aber ratsam sein.

Die Kommunionspendung erfolgt unter Einhaltung der hygienischen Vorsichtsmaßnahmen und des erforderlichen Mindestabstands. Mundkommunion ist während der Kommunionspendung in der Eucharistiefeier oder Wort-Gottes-Feier weiterhin nicht möglich. Es kann in geeigneter Weise auf die Gleichwertigkeit beider Möglichkeiten des Kommunionempfangs hingewiesen werden. Besteht bei Gläubigen das dringende Bedürfnis zum Empfang der Mundkommunion, kann die entsprechende Spendung im Anschluss an den Gottesdienst erfolgen.

Die Weihwasserbecken bleiben weiterhin leer.

Die Sonntagspflicht bleibt trotz dieser neuen Möglichkeiten bis auf wei­teres ausgesetzt.

Personen mit Krankheitssymptomen können nicht an den Gottes­diensten teilnehmen.

Trauergottesdienste/Requien können in gleichem Rahmen gefeiert werden wie andere Gottesdienste.

Wallfahrtsgottesdienste können im gleichen Rahmen gefeiert wie andere Gottesdienste. Aufgrund des besonderen Charakters dieser Got­tesdienste ist besondere Vorsicht und Zurückhaltung geboten.

Kindergottesdienste ("Kinderkirchen") und Familiengottesdienste sind unter Einhaltung der Regeln im Infektionsschutzkonzept (siehe unten) wieder möglich.

Besonderer Regelungen gelten für Schülergottesdienste und Schulgottesdienste.

Schulgottesdienste und Schülergottesdienste

Regelungen für den Start des neuen Schuljahrs (Stand: 7. September 2020)

Schulgottesdienstesind Veranstaltungen einer Schule. Diese trägt damit auch die Verantwortung für die Durchführung nach dem Infektionsschutzkonzept der jeweiligen Schule. Sofern solche Gottesdienste gewöhnlich in Kirchengebäuden stattfinden, kann dies auch weiterhin geschehen. Es ist in diesen Fällen möglich, dass Schülerinnen und Schüler mit ihren jeweiligen Lehrkräften nach denselben Abstandsregelungen zusammenkommen, die in der Schule gelten.

Alle weiteren derzeitigen Maßgaben zur Feier von Gottesdiensten bleiben von dieser Ausnahme unberührt. Beträgt in diesen Gottesdiensten der Abstand zwischen den einzelnen Personen weniger als 1,5 Meter, ist kein Gemeindegesang möglich.

Schülergottesdienste sind Veranstaltungen, die von einer Kirchengemeinde getragen sind und in deren Verantwortung stehen. Sie sind grundsätzlich nach dem Infektionsschutzkonzept des Gottesdienstortes zu feiern.

Im Ausnahmefall ist es nach erfolgter und protokollierter Absprache zwischen dem leitenden Pfarrer und der betroffenen Schulleitung möglich, dass auch in solchen Gottesdiensten die Abstandsregelungen der entsprechenden Schule gelten. Dabei muss dem für den Gottesdienst Verantwortlichen bekannt sein, welche Regelungen für die betroffenen Schülerinnen und Schüler in der Schule gelten. Ein schulübergreifender Gottesdienst ist dann nicht möglich.

Alle weiteren derzeitigen Maßgaben zur Feier von Gottesdiensten bleiben von dieser Ausnahme unberührt. Beträgt in diesen Gottesdiensten der Abstand zwisehen den einzelnen Personen weniger als 1,5 Meter, ist kein Gemeindegesang möglich.

Kindergottesdienste ab dem 6. Juli

Unter Einhaltung des beigefügten Infektionsschutzkonzeptes sind Kindergottesdienste wieder möglich.

Infektionsschutzkonzept für Kindergottesdienste
​​​​​​​Anregungen für einen Kindergottesdienst​​​​​​​

Fragen zur Umsetzung?

Hauptabteilung VIIIa - Liturgie

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