<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>






    <rss version="2.0"
         xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
         xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom">
        <channel>
            <title>Diözese Rottenburg Stuttgart</title>
            <link>https://drs.de/</link>
            <description></description>
            <language>de_DE</language>
            
                <copyright>Diözese Rottenburg Stuttgart</copyright>
            
            
            <pubDate>Tue, 08 Sep 2026 15:30:48 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Tue, 08 Sep 2026 15:30:48 +0200</lastBuildDate>
            
            <atom:link href="https://www.drs.de/feed.rss" rel="self" type="application/rss+xml" />
            <generator>TYPO3 EXT:news</generator>
            
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7864</guid>
                        <pubDate>Tue, 08 Sep 2026 06:55:00 +0200</pubDate>
                        <title>In Treue zum Weingartener Blutritt</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/in-treue-zum-weingartener-blutritt/</link>
                        <description>Wie andere in den letzten Jahren feiert die Blutreitergruppe Meckenbeuren 2026 ihre Gründung vor 100 Jahren mit Gottesdienst und Reiterprozession.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Dass sich einige junge Landwirte nach dem Sonntagsgottesdienst im Meckenbeurer Gasthof Baur zum Frühschoppen trafen, war sicher nichts Besonderes. An einem Tag im Herbst 1926 saß unter ihnen auch Anton Raiber, Pfarrer der gerade selbstständig gewordenen <a href="https://se-meckenbeuren.drs.de/seelsorgeeinheit/st-maria-meckenbeuren.html" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Pfarrei</a>. Er konnte die jungen Männer von der Idee begeistern, bei der großen <a href="https://katholisch-weingarten.de/blutfreitag/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Reiterprozession in Weingarten</a> den Segen Gottes durch <a href="https://katholisch-weingarten.de/heilig-blut-reliquie/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">das Heilige Blut</a> für Familie, Haus und Ernte zu erbitten. So oder so ähnlich könnte sich die Geburtsstunde der <a href="https://www.meckenbeuren.de/de/strukturierte-daten/vereine/blutreitergruppe-meckenbeuren/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Blutreitergruppe Meckenbeuren</a> zugetragen haben. Eine Neuordnung Anfang des 20. Jahrhunderts hatte zunächst in den direkten Nachbargemeinden Weingartens, dann auch im weiteren Umland zur Gründung von Ortsgruppen geführt.</p>
<p>Den Gasthof Baur, in jener Zeit auch als Hotel die erste Adresse im Dorf, gibt es nicht mehr. Er wich einer generationenübergreifenden Wohnanlage. Doch die Blutreitergruppe macht sich seit 1927 - zusammen mit dem <a href="https://musikverein-meckenbeuren.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Musikverein</a> - bis heute jedes Jahr am Tag nach Christi Himmelfahrt nach Weingarten auf, um am Blutritt teilzunehmen. Wobei es zwangsweise Pausen gab, wie die zum 100-Jahr-Jubiläum am 13. September erscheinende Festschrift verrät. Von 1940 bis 1945 verboten die Nationalsozialisten das öffentliche Glaubensfest, das nur mit einem Pontifikalamt und einer Prozession zu Fuß innerhalb der <a href="https://katholisch-weingarten.de/basilika/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Basilika</a> stattfinden durfte. 1946 und 1947 sowie während der Coronapandemie 2020 und 2021 gab es nur ein kleines Blutrittle ohne die Meckenbeurer Pferde.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Jubiläum</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.drs.de/fileadmin/user_upload/News/2026/09-September-2026/20260908_blutreitergruppe_meckenbeuren_01.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7880</guid>
                        <pubDate>Mon, 07 Sep 2026 10:24:37 +0200</pubDate>
                        <title>Landwirt sein, aus Liebe zur Familie und zur Natur</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/landwirt-sein-aus-liebe-zur-familie-und-zur-natur/</link>
                        <description>Der Hof der Sauters ist seit 300 Jahren im Familienbesitz. Damit er weiterbestehen kann, führt ihn der 33-jährige Samuel auf mehreren Standbeinen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Samuel Sauter geht bei seiner Arbeit sorgsam mit der Natur um. „Es ist nicht so, dass konventionell schlecht ist und Bio gut“, so der 34-Jährige. Auf seinem Hof versuche er aber, mehr mit dem Kreislauf zu arbeiten – und es mit Leichtigkeit zu nehmen, wenn die Erträge geringer sind und mal etwas nicht klappt. Damit der Hof in der heutigen Zeit weiter bestehen kann, hat die Familie ihn auf mehrere Standbeine gestellt.&nbsp;<br><br>Samuels Ansicht nach ist es wichtig, mit der Natur zu arbeiten, denn „die Schöpfung ist uns ja nur geliehen und gehört uns nicht.“ Der zweifache Familienvater ist sich auch der Verantwortung bewusst, die er der nächsten Generation gegenüber hat.&nbsp;<br><br>In unserem <a href="https://youtu.be/rKcWhoRK9AY?si=-DaTmW1kYvQexEOM" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">YouTube-Video</a> nimmt er uns mit auf seinen Traktor, seinen Hof, den Kartoffelacker und den Kuhstall. Dabei erzählt er von den Herausforderungen und den schönen Seiten seines Berufs.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Nachhaltigkeit &amp; Schöpfung</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.drs.de/fileadmin/_processed_/b/c/csm_20260907_Biolandwirt_64c4252cfd.png" length="0" type="image/png"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7878</guid>
                        <pubDate>Fri, 04 Sep 2026 12:07:53 +0200</pubDate>
                        <title>Frieden wächst, wo Menschen einander begegnen</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/frieden-waechst-wo-menschen-einander-begegnen-1/</link>
                        <description>Bischof Dr. Klaus Krämer besucht Friedens-, Bildungs- und Klimaprojekte in Burundi. Die Reise zeigt, wie langjährige Partnerschaft Zukunft schafft.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie kann Frieden gelingen, wenn Gewalt, Flucht und Konflikte tiefe Spuren hinterlassen haben? In Burundi begegnet<a href="/bischof/"> Bischof Dr. Klaus Krämer</a> Menschen, die darauf ihre eigene Antwort geben: Sie schaffen Orte der Versöhnung, eröffnen Kindern Bildungschancen und entwickeln einen Kaffeeanbau, der Familien stärkt und die Umwelt schützt. Ihre Arbeit zeigt, was eine Partnerschaft bewirken kann, die über Jahrzehnte trägt. Auf der Pastoralreise begleiten Domkapitular Dr. Heinz-Detlef Stäps, Leiter der Abteilung <a href="/weltkirche/">Weltkirche</a>, Eva Binder-Aklender, weltkirchliche Referentin, und Angelika Sönnichsen von der Stabsstelle Mediale Kommunikation den Bischof.</p>
<p>Frieden beginnt nicht erst am Verhandlungstisch. Er beginnt dort, wo Menschen einander zuhören. Wo Kinder gemeinsam lernen. Wo junge Menschen erfahren, dass Konflikte ohne Gewalt gelöst werden können. Und wo diejenigen Unterstützung finden, die Krieg, Vertreibung oder den Verlust ihrer Heimat erlebt haben.</p>
<h4>Reise zu Glaubensgemeinschaften, sozialen Einrichtungen, Kaffeeplantagen</h4>
<p>Unter dem Leitgedanken „Friede und Versöhnung“ besucht Bischof Dr. Klaus Krämer gemeinsam mit der Delegation, Partner:innen und Projekte in Burundi, mit denen die Diözese Rottenburg-Stuttgart seit vielen Jahren verbunden ist. Die Reise führt zu Glaubensgemeinschaften, sozialen Einrichtungen, Kaffeeplantagen und Orten der Friedensarbeit. Sie macht sichtbar, wie aus verlässlichen Beziehungen neue Perspektiven entstehen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Weltkirche</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.drs.de/fileadmin/_processed_/a/d/csm_20260904_Burundi_Tag_1_1_68287e114b.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7876</guid>
                        <pubDate>Thu, 03 Sep 2026 13:03:01 +0200</pubDate>
                        <title>Kunst zum Entdecken und Nachdenken </title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/kunst-zum-entdecken-und-nachdenken/</link>
                        <description>Eine Ausstellung mit Werken von Judith Wettemann-Ebert knüpft an die Themen der Landesgartenschau und besonders an die dortige Blumenschau an.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="https://se-ellwangen.drs.de/st-vitus/kunst-und-geschichte.html#c143796" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Basilika St. Vitus in Ellwangen</a> wird zum besonderen Ort der Begegnung zwischen zeitgenössischer Kunst und sakralem Raum: In ihrer Ausstellung “Corpus conclusus” lädt die Künstlerin Judith Wettemann-Ebert Besucherinnen und Besucher dazu ein, die Natur, den menschlichen Körper sowie die Themen Werden und Vergehen aus einer neuen Perspektive zu betrachten.</p>
<p>Ausgangspunkt der Ausstellung ist das mittelalterliche Bild des “Hortus conclusus”, des „verschlossenen Gartens“. Die Künstlerin überträgt den Gedanken des Bewahrens und Umschließens auf die Natur und den menschlichen Körper. Dabei greift sie Formen und Prozesse von Zwiebel, Kern und Kokon auf. Sie stehen für Entwicklung, Schutz und die Möglichkeit, dass etwas Neues entstehen kann. Zugleich machen die Werke deutlich: Leben braucht Veränderung und Öffnung. Was dauerhaft abgeschlossen bleibt, kann sich nicht weiterentwickeln.</p>
<h4>Eine Vielfalt an Werken und Techniken</h4>
<p>Eine besondere Atmosphäre entfaltet die Ausstellung in der Krypta der Basilika. Die dort bewahrten Reliquien verweisen auf den menschlichen Körper und seine Bewahrung über den Tod hinaus. Dadurch wird die Krypta selbst zu einem eindrucksvollen Gegenüber der Kunstwerke.&nbsp;</p>
<p>Die vielseitigen Werke reichen von Zeichnungen und Grafiken über Mischtechniken bis hin zu großformatigen Tafelbildern. Teilweise arbeitet Wettemann-Ebert mit einem von der Freskomalerei abgeleiteten Verfahren. Dabei verbinden sich Kalk und Pigmente zu einer besonderen Oberfläche, die eng mit dem jeweiligen Motiv verbunden ist. Plastiken aus Papier und Stoff ergänzen die Ausstellung.</p>
<h4>Künstlerin führt durch die Ausstellung</h4>
<p>“Corpus conclusus” knüpft an die Themen der Landesgartenschau und insbesondere an die dortige Blumenschau an. Von der sichtbaren Schönheit der Natur führt die Ausstellung den Blick zu verborgenen Prozessen und Strukturen – und schließlich zum Menschen selbst.</p>
<p>Die Ausstellung ist noch bis zum 4. Oktober täglich von 8 bis 18 Uhr in der Basilika St. Vitus und ihrer Krypta zu sehen. Eine besondere Gelegenheit, die Werke und ihre Hintergründe näher kennenzulernen, bieten zwei persönliche Führungen mit der Künstlerin Judith Wettemann-Ebert. Sie finden am Samstag, 12. September, um 11 Uhr sowie am Sonntag, 27. September, um 15 Uhr statt. Treffpunkt ist jeweils vor dem Südportal der Basilika auf der Seite des Marktplatzes.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kunst &amp; Kultur</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.drs.de/fileadmin/_processed_/1/a/csm_20260903_ausstellung_eeacd296cb.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7865</guid>
                        <pubDate>Thu, 03 Sep 2026 10:55:00 +0200</pubDate>
                        <title>Im Storchengang durchs kalte Wasser</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/im-storchengang-durchs-kalte-wasser/</link>
                        <description>Wassertreten im Kneippbecken ist gut für die Gesundheit und erfrischt im Biberacher Jordanbad und anderswo Körper und Seele - nicht nur im Sommer.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Vorsichtig streckt sie den großen Zeh ins Wasser. <a href="https://jordanbad.de/unser-angebot/glaube" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Isabell Hagenmaier</a> atmet einmal tief durch und verzieht nur leicht das Gesicht, während sie beherzt nach dem rechten auch den linken Fuß ins kalte Nass setzt. Dann schreitet sie langsam durch den offenen Kanal des Reichenbachs beim <a href="https://jordanbad.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Jordanbad</a>. „Die Füße müssen aus dem Wasser“, erklärt die Theologin den sogenannten Storchengang. „Und wenn der Kältereiz eintritt, muss man aufhören und die Füße in Bewegung lufttrocknen lassen“, ergänzt die 35-Jährige. Diese Anleitung stammt von <a href="https://www.kneipp.com/de_de/kneipp-wissen/sebastian-kneipp/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Pfarrer Sebastian Kneipp</a>, der Ende des 19. Jahrhunderts die Kuranstalt zwischen Biberach und Ummendorf dreimal höchstpersönlich besuchte.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Medizin</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.drs.de/fileadmin/_processed_/e/8/csm_20260903_sommerserie_kneipp_jordanbad_01_e4096ff9d4.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7873</guid>
                        <pubDate>Wed, 02 Sep 2026 06:54:00 +0200</pubDate>
                        <title>Eine Kirche mit außergewöhnlicher Geschichte</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/eine-kirche-mit-aussergewoehnlicher-geschichte/</link>
                        <description>Eine alte Legende erzählt, dass Engel die Wallfahrtskirche über Nacht an ihren heutigen Ort getragen haben. Doch was steckt dahinter?</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Von Engeln über Nacht getragen – so lautet zumindest eine der Legenden, wie die Wallfahrtskirche Maria Zell in Hechingen-Boll an ihren Platz am Nordhang des „Zellerhorns“ kam. Ursprünglich soll das Kirchlein jedoch während des Dreißigjährigen Krieges bei der Belagerung der Burg Hohenzollern im Jahr 1631 verbrannt worden sein.</p>
<p>Im Kruzifix „Von Engeln getragen“ widmet sich Matthias Raidt der Geschichte der Wallfahrtskirche. Woher kommt die Legende um Maria Zell und ist sie wahr? Welche Bedeutung hat die Wallfahrtskirche heute noch? Erfahren Sie mehr im Video.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Glaube</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.drs.de/fileadmin/_processed_/e/4/csm_20260902_Maria_Zell_a614da6df0.png" length="0" type="image/png"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7872</guid>
                        <pubDate>Tue, 01 Sep 2026 13:02:01 +0200</pubDate>
                        <title>Friedensglocken verbinden Deutsche und Tschechen</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/friedensglocken-verbinden-deutsche-und-tschechen/</link>
                        <description>Gegenbesuch von Pilgern aus Grötzingen und Lustnau in Pìst‘ stärkt die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Gemeinden der beiden Länder. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das <a href="https://gkg-neckar-aich.drs.de/kirchen-und-gemeindehaeuser/maria-hilfe-der-christen-groetzingen/friedensglocken.html" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Projekt</a>„Friedensglocken für Europa“ bildete den Anlass und den Rahmen für eine <a href="https://www.drs.de/aktuelles/versoehnung-reift-zur-freundschaft-heran/" target="_blank" class="external-link">Pilgerreise</a>, die Katholikinnen und Katholiken aus dem tschechischen Pìst‘ im vergangenen Jahr nach Grötzingen führte. In diesem Sommer gab es nun den Gegenbesuch: Eine Pilgergruppe aus Grötzingen und Tübingen-Lustnau machte sich im August auf zu einer mehrtägigen Fahrt nach Pìst’, die „ganz im Zeichen der Freundschaft und des Friedens“ stand, verbunden mit dem Wunsch nach einem Wiedersehen, wie es seitens der Teilnehmenden heißt. Ein nächstes Zusammentreffen sei schon in Planung.</p>
<h4>Glocken-Rückführung initiiert weitere Begegnungen</h4>
<p>So seien das im September 2021 in „Maria Hilfe der Christen“ Aichtal-Grötzingen vom damaligen Bischof Dr. Gebhard Fürst eröffnete <a href="https://www.domradio.de/artikel/beitrag-zur-kirchlichen-friedensarbeit-bistum-rottenburg-stuttgart-gibt-ns-zeit-gestohlene" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Projekt „Friedensglocken für Europa“</a> und die damit verbundene Rückführung der ersten historischen Glocke an ihren Herkunftsort in Pìst‘ als Initialkraft für weitere Begegnungen von Vertretern aus Klerus und Mitgliedern der Kirchengemeinden in Deutschland, Polen und Tschechien zu verstehen: Unter anderem gab es so im Juni 2023 ein Zusammentreffen mit Bischof em. Dr. Fürst, Dekan Volker Weber und einer Delegation in den polnischen Städten Elblag und Frombork, so wie auch im April 2024 ein Zusammentreffen mit Weihbischof Dr. Gerhard Schneider und einer Delegation in Pìst‘ und Ostrava, wo weitere historische Glocken aus der Diözese Stuttgart-Rottenburg feierlich übergeben wurden.&nbsp;</p>
<h4>Geste der Wiedergutmachung steht am Anfang&nbsp;</h4>
<p>Durch den gegenseitigen Besuch der Pilgergruppen in Grötzingen und Pìst‘ werde dem Projekt „Friedensglocken für Europa“ lebendiger Sinn gegeben, beschreibt es Anette Matrai aus Aichtal in ihrer Mitteilung und sie schreibt von Dankbarkeit darüber, „dass aus der ursprünglichen Geste der Wiedergutmachung sich freundschaftliche Bande entwickeln konnten“. Am Vorabend der Rückfahrt nach Deutschland habe es so ein großes Gemeindefest im Kulturzentrum in Pìst‘ gegeben und eine Abschluss-Runde habe verdeutlicht, dass es vielerlei Gründe für die Teilnehmenden gab, dankbar und froh zu sein, teilt Matrai mit. Sie zitiert einige der Stimmen aus dieser Runde und beginnt mit der Aussage: „Pìst‘ und Umgebung ist eine wundervolle Gegend. Die Menschen, mit denen wir zusammen waren, sind inzwischen unsere Freunde.&nbsp;Dass eine unserer Glocken diese Verbindung ermöglicht hat, erlebe ich als einzigartige Fügung“. Eine zweite Stimme sagt: „Das beeindruckendste für mich war, die Geschichte der tschechischen Region Hlucin kennen zu lernen. Die freundschaftlichen Beziehungen haben sich durch die herzliche, freundliche und ehrliche Art unserer Gastgeber verstärkt.“ Und ein Teilnehmender aus Pìst‘ sagte: „Ich nehme mir fest vor, meine Deutschkenntnisse zu verbessern, weil ich mehr von euch verstehen und mehr mit euch sprechen möchte.“ &nbsp; &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Demokratie</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.drs.de/fileadmin/user_upload/News/2026/09-September-2026/20260901_P%C3%AD%C5%A1%C5%A5.png" length="0" type="image/png"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7870</guid>
                        <pubDate>Tue, 01 Sep 2026 06:31:00 +0200</pubDate>
                        <title>Micky Maus eine Kirchenmaus?</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/micky-maus-eine-kirchenmaus/</link>
                        <description>Mit großen runden Ohren und einer spitzen Mäuseschnauze ist sie an der Außenfassade einer Kirche im österreichischen Maltatal in Kärnten gemalt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kunst &amp; Kultur</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.drs.de/fileadmin/_processed_/d/d/csm_20260828_Micky_Maus_3af6c96636.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7869</guid>
                        <pubDate>Sun, 30 Aug 2026 06:32:00 +0200</pubDate>
                        <title>Strohsommer auf dem Kirchplatz</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/strohsommer-auf-dem-kirchplatz/</link>
                        <description>Die Kirchengemeinde Tigerfeld-Aichstetten zeigt die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Stroh. Sei es als Sitzfläche für Konzerte oder als Dorfpool.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Familie</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.drs.de/fileadmin/_processed_/d/d/csm_20260830_Pool_aus_Stroh_8c41cc123d.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7868</guid>
                        <pubDate>Fri, 28 Aug 2026 08:11:31 +0200</pubDate>
                        <title>Kühl durch den Sommer</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/kuehl-durch-den-sommer/</link>
                        <description>30 Grad und mehr belasten Mensch und Natur. Besonders wohnungslose Menschen leiden unter der Hitze. Hilfe bietet die YoungCaritas Stuttgart.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Soziales</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.drs.de/fileadmin/_processed_/9/f/csm_20260828_k%C3%BChl_durch_den_tag_61b22ac035.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7856</guid>
                        <pubDate>Thu, 27 Aug 2026 07:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Blautopf und Badhaus – ein Sommerausflug nach Blaubeuren</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/blautopf-und-badhaus-ein-sommerausflug-nach-blaubeuren/</link>
                        <description>Der Blautopf bleibt trotz Sanierungsarbeiten ein reizvolles Ausflugsziel. Das historische Badhaus erzählt vom Alltag der Mönche in Blaubeuren.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Türkisblaues Wasser, eine geheimnisvolle Höhlenwelt und überraschende Einblicke in das Leben der Blaubeurer Mönche: Trotz der laufenden Sanierung lohnt sich ein Ausflug zu <a href="https://blautopf.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Blautopf</a> und <a href="https://www.blaubeuren.de/Badhaus-der-Moenche" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Badhaus</a>.</p>
<p>Der Blautopf ist – wie der Name offenbart – unglaublich blau. Sagen ranken sich um ihn und verleihen Blaubeuren ein mystisches Flair. Blaubeuren liegt im Alb-Donau-Kreis, zwanzig Kilometer westlich von Ulm, in einem Tal der Urdonau. Von den öffentlichen Parkplätzen ist es nicht weit bis zum Blautopf, der am Rand der Altstadt zwischen den alten Mauern des Klosters und den bewaldeten Hängen liegt.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.drs.de/fileadmin/_processed_bynder2_/d/7/csm_Blautopf_088cb7b275.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7862</guid>
                        <pubDate>Tue, 25 Aug 2026 07:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Ein Beitrag für die Biodiversität </title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/ein-beitrag-fuer-die-biodiversitaet/</link>
                        <description>2026 ist das Jahr des heiligen Franziskus, der für gelebte Ökologie steht. Das Video zeigt, wie die Liebe zur Natur eine Kirchengemeinde verändert. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Wiese vor der Kirche St. Stephanus der katholischen Kirchengemeinde Mariae Himmelfahrt Winterbach war eine simple Rasenfläche - bis Johannes Früh und seine Frau Roswitha Früh-Kunz zusammen mit weiteren Kirchengemeindemitgliedern ein Paradies für Insekten daraus gemacht haben.&nbsp;</p>
<p>“Für uns ist die Biodiversität ein sehr wichtiges Thema, weil deren Verlust auch in der Wissenschaft als genauso gravierende Katastrophe angesehen wird, wie der Klimawandel,” sagt Johannes Früh. Wie sie die Wiese vor der Kirche zum<a href="https://hortus-netzwerk.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">&nbsp;Hortus</a>umgestaltet haben, erfährst du im Video.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Nachhaltigkeit &amp; Schöpfung</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.drs.de/fileadmin/_processed_/2/d/csm_20260825_ChurchGardening_70f8d3d876.png" length="0" type="image/png"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7863</guid>
                        <pubDate>Mon, 24 Aug 2026 09:24:00 +0200</pubDate>
                        <title>Insta-Pfarrer goes TV und Sonja (fast) zum Beichten</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/insta-pfarrer-goes-tv-und-sonja-fast-zum-beichten/</link>
                        <description>„Sonja in ...“ heißt eine Reportagereihe der SWR-Landesschau. Auf ihrer Tour durch Obermarchtal trifft Sonja Faber-Schrecklein „Insta-Pfarrer“ Loi.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Völkerapostel Paulus wäre heute auf Instagram, davon ist Gianfranco Loi überzeugt. Zu allen Zeiten seien die Missionare dorthin gegangen, wo die Menschen waren, „heute sind die Menschen auf Insta“, sagt der Pfarrer der <a href="https://se-marchtal.drs.de/index.html" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Seelsorgeeinheit Marchtal</a>. „Deswegen bin ich auf Insta.“ Mit seinen Reels ist er schon so bekannt geworden, dass man „nicht an Pfarrer Loi vorbeikommt“, wenn man aus Ober- und Untermarchtal berichtet, findet SWR-Reporterin Sonja Faber-Schrecklein.</p>
<h4>&nbsp;Sonja zeigt Menschen mit Herz und Einsatz</h4>
<p>Für die <a href="https://www.swr.de/video/sendungen-a-z/landesschau-bw/index.html" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Landesschau Baden-Württemberg</a> ist sie immer wieder landauf, landab unterwegs und dreht mit ihrem Kamerateam fünf je fünfminütige Beiträge für die Reihe „Sonja in ...“. Sie schaut Menschen bei der Arbeit zu - in der Gärtnerei, beim Schnapsbrennen oder im Käseladen -, trifft Kinder beim Musizieren, Senioren beim Sport und Gourmets bei Grillkurs, lässt sich Traditionen erklären und sakrale Kunst zeigen. Und immer geht es um die Menschen, die einen Ort mit Herz und Einsatz prägen.</p>
<h4>Ein Ort mit reichem Erbe</h4>
<p>So ist es auch in <a href="https://www.obermarchtal.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Obermarchtal</a>, das heuer <a href="https://www.drs.de/aktuelles/ein-durchbeteter-ort-mit-strahlkraft/" target="_blank" class="external-link">1250-Jahr-Jubiläum</a> feiert. Der Ort am Südzipfel des Alb-Donau-Kreises ist stolz auf sein Vereinsleben, auf Kultur und Brauchtum, die auf der Verbundenheit über Generationen hinweg fußen. Pfarrer Loi ist überzeugt, dass die lebendige Gemeinschaft auch von dem reichen Erbe zehrt, das diesen Ort und die Klosteranlage, aus der er hervorgegangen ist, prägt. Die Benediktiner und dann von 1171 bis zur Säkularisation 1802 die Prämonstratenser-Chorherren haben hier Psalmen gesungen und Eucharistie gefeiert und mit ihrem Gebet „unsichtbare, aber spürbare Spuren“ hinterlassen, wie Loi sagt.</p>
<h4>Fünf-Minuten-Reportagen in der Landesschau</h4>
<p>Über diese Geschichte und Prägung spricht Sonja Faber-Schrecklein mit Loi, den sie als „temperamentvollen Pfarrer mit tollen Ideen“ beschreibt. So wie er über den Glauben spreche, auch auf humorvolle Art, „könnte ich als Evangelische mir sogar vorstellen, dass ich zum katholischen Pfarrer zum Beichten gehe“, sagt sie augenzwinkernd. Die Staffel „Sonja in Ober- und Untermarchtal“ wird vom 7. bis 11. September in der Landesschau Baden-Württemberg ausgestrahlt, in der Regel zwischen 18.10 und 19.30 Uhr.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Medien</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.drs.de/fileadmin/_processed_/2/3/csm_20260821_Sonja_und_Gianfranco_Selfie_9537b3b081.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7859</guid>
                        <pubDate>Mon, 24 Aug 2026 07:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Sie suchen Halt und finden Hass</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/sie-suchen-halt-und-finden-hass/</link>
                        <description>Wie rechtsradikale Gruppen junge Männer ködern und welche positiven Wege für eine zukunftsfähige Männlichkeit die Diözese aufzeigt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In einer sich rasant wandelnden Welt verlieren viele verunsicherte junge Männer den Halt. Auf der Suche nach Identität werden die schwächsten von ihnen anfällig für radikale Ideologien und landen dann in der rechtsextremistischen Mannosphäre, einem losen Netzwerk aus Internetforen, Blogs und Social-Media-Kanälen, das stark antifeministische und frauenfeindliche Ansichten vertritt und völkisch-nationalistische Parteien wählt.</p>
<p>Rechtsradikale Gruppen nutzen die Verunsicherung der Suchenden aus. Sie bieten scheinbar einfache Lösungen an – ein veraltetes, patriarchales Männerbild, das auf Dominanz, Stärke und biologistische Unterschiede setzt. Durch klare Feindbilder und Schuldzuweisungen sollen Männer das Gefühl von Kontrolle und Überlegenheit zurückgewinnen.&nbsp;</p>
<h4><span>Rechtsextreme verbreiten ihre Botschaften subtil&nbsp;</span></h4>
<p>Besonders in sozialen Medien verbreiten Rechtsextreme ihre Botschaften subtil, oft getarnt als harmlose Inhalte, um extremistische Narrative zu normalisieren und Wahlkampf zu betreiben. Junge Männer, die Orientierung suchen, geraten dabei zunehmend unter Druck, toxischen Männlichkeitsidealen zu entsprechen. Diese rechten Männlichkeitsversprechen führen jedoch in die Sackgasse.</p>
<h4><span>Gleichberechtigung ist entscheidend für die Zukunftsfähigkeit&nbsp;</span></h4>
<p>Bereits im April warnte <a href="https://www.bistum-essen.de/info/bistum/weihbischoefe/weihbischof-ludger-schepers" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Weihbischof Ludger Schepers von der Deutschen Bischofskonferenz</a> in seinem Statement <a href="https://www.bistum-speyer.de/de/seelsorge/maenner/impulse/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">„Die Instrumentalisierung des Privaten: Warum die Rückkehr zu veralteten Geschlechterbildern ein Irrweg ist“</a> eindringlich vor dieser Instrumentalisierung veralteter Geschlechterrollen. Das Patriarchat diene historisch der Sicherung männlicher Privilegien und sei nie Teil der christlichen Botschaft gewesen, so Schepers. Die Kirche stehe in der Pflicht, aktiv für Geschlechtergerechtigkeit einzutreten – nicht nur in Worten, sondern durch konkrete Strukturen. Spezialisierte Arbeitsbereiche für Frauen, Männer und queere Menschen sollen deshalb als lebendige Netzwerke des Wandels wirken. Schepers betont, Gleichberechtigung sei entscheidend für die Zukunftsfähigkeit der Kirche und ihre Glaubwürdigkeit in einer freien Gesellschaft. Politische Ideologien, die Antifeminismus oder Queerfeindlichkeit propagieren, haben in unserer Gesellschaft keinen Platz. Deshalb müsse die Kirche klar Stellung beziehen – für Gleichwürdigkeit und gegen jede Form von Menschenfeindlichkeit.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Männer</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.drs.de/fileadmin/_processed_/b/f/csm_20260824_Gegendemo_Neonazi-Marsch_ee2d8b3095.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7861</guid>
                        <pubDate>Sat, 22 Aug 2026 06:36:00 +0200</pubDate>
                        <title>Eine kleine Kapelle fürs Gebet</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/eine-kleine-kapelle-fuers-gebet/</link>
                        <description>Landwirt Heiner Fuchs und die Studierenden der Hochschule Konstanz (HTWG) haben gemeinsam eine kleine Kapelle aus Holz entworfen und gebaut. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kunst &amp; Kultur</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.drs.de/fileadmin/_processed_/1/1/csm_20260822_Florian_und_Heiner_Fuchs_6cf0f82a30.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7860</guid>
                        <pubDate>Fri, 21 Aug 2026 08:25:14 +0200</pubDate>
                        <title>Kirche gemeinsam gestalten</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/kirche-gemeinsam-gestalten/</link>
                        <description>Nico Gasch, Pater Alfred Tönnis und Werner Krahl sprechen über ihre Beweggründe, sich als Vertreter des Diözesanrats im ZdK engagieren zu wollen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im März 2026 hat der 12. Diözesanrat der Diözese Rottenburg-Stuttgart seine neuen Vertreter für das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) gewählt. Das ZdK ist die zentrale Vertretung katholischer Laien in Deutschland. Es bündelt die Interessen, Anliegen und Positionen katholischer Verbände, Diözesanräte und weiterer Organisationen und bringt sie in Kirche, Politik und Gesellschaft ein.&nbsp;</p>
<p>Was hat die drei Vertreter des Diözesanrats der Diözese Rottenburg-Stuttgart dazu bewogen, sich zu Wahl zu stellen? Wofür möchten sie sich einsetzen und was ist ihnen bei ihrer Arbeit im ZdK besonders wichtig? Darüber sprechen Werner Krahl (Laienvertreter des Dekanats Heilbronn-Neckarsulm), Nico Gasch (Laienvertreter des Dekanats Ostalb) und Pater Alfred Tönnis (Vertreter Ordenskonvente) im Interview.</p>
<h4><span>Weshalb haben Sie sich als Vertreter für das ZdK aufstellen lassen? Was war Ihre Motivation?</span></h4>
<p><strong>Werner Krahl:</strong> Neben meiner losen Vernetzung mit einzelnen Finanzausschussvorsitzenden anderer Diözesen und meiner nun schon langjährigen Erfahrung mit unserem Rottenburger Modell glaube ich, dass ich auf Ebene des ZdK einiges einbringen kann – sowohl bei synodalen Prozessen und Fragen der Mitwirkung als auch mit meiner Fachkompetenz in Finanzfragen.<br>Natürlich möchte ich auch meinen Blick über Rottenburg-Stuttgart hinaus weiten. Ich bin neugierig und gespannt, was andere Diözesen und Akteure bewegt und herausfordert und an welchen Themen und Fragestellungen dort gearbeitet wird.</p>
<p><strong>Pater Alfred Tönnis:</strong> In unserer Diözese war es immer üblich, dass der Priesterrat einen Kandidaten benennt. Ich habe mich dafür bereit erklärt und bin dann vom Diözesanrat gewählt worden. Für mich geht es einerseits darum Informationen zu bekommen und auf dem Laufenden zu sein, aber auch eigene Erfahrungen einzubringen und mitzudiskutieren. So wie der Diözesanrat das kirchliche Leben in der Diözese widerspiegeln sollte, soll das Zentralkomitee dies ebenso für Deutschland tun.</p>
<p><strong>Nico Gasch:</strong> Es war ein Herzensanliegen, das mich dazu bewogen hat: der Wunsch, einen gemeinsamen Beitrag für unsere kirchliche Gemeinschaft zu leisten. Ich komme aus der Diaspora, bin von klein auf in meiner Kirchengemeinde verwurzelt und kenne als Oberministrant, Lektor, Kommunionhelfer und Kirchengemeinderatsvorsitzender die Perspektiven ganz unterschiedlicher Menschen.<br>Als ehemaliger Landesvorsitzender einer Schüler- und Auszubildendenorganisation habe ich zudem die Vielfalt unserer Regionen und Menschen kennen und schätzen gelernt. Diese Stimmen will ich in das ZdK einbringen.</p>
<h4><span>Welche Themen interessieren Sie besonders? Und wo und wie wollen Sie sich dafür einsetzen?</span></h4>
<p><strong>Werner Krahl: </strong>Ich bin sehr gespannt wie sich das „Nebeneinander“ von ZdK und der neuen Synodalkonferenz auf die inhaltliche und strukturelle Arbeit des ZdK auswirkt und was dies für die konkrete Arbeit in den nächsten 5 Jahren bedeutet. Es ist spannend, in dieser Wahlperiode dabei zu sein.</p>
<p>Die Auseinandersetzung mit der aktuellen Papstenzyklika und die Frage, wie das Thema der Künstlichen Intelligenz unter ethischen Gesichtspunkten in den politischen Diskurs eingebracht werden kann, ist für mich besonders interessant.</p>
<p><strong>Pater Alfred Tönnis: </strong>Für mich sind verschiedene Themen wichtig: Wie kann das „An-die Ränder-Gehen“ gelebt und gefördert werden? Wie kann ein gutes Miteinander mit den nicht kirchlichen Christen gelebt werden und Gestalt annehmen?&nbsp;<br>Wichtig ist für mich auch, die Zeichen der Zeit zu sehen und sich denen zu stellen: Künstliche Intelligenz und Kirche, soziale Netzwerke und Kirche, Gesellschaft und Kirche oder die Frage, wie Gemeindeleben aussehen kann, ohne vor Ort Kirchengemeinde zu sein… Einbringen kann ich mich in Diskussionen und Arbeitskreisen oder auch durch ein Projekt.</p>
<p><strong>Nico Gasch:</strong> Besonders bewegt mich die Frage nach dem inneren Zusammenhalt unserer Kirche. Wir erleben, dass verschiedene Strömungen auseinanderzudriften drohen und wir uns häufig an tagespolitischen Fragen abarbeiten.&nbsp;<br>Mir ist wichtig, dass wir nicht den Wesenskern aus den Augen verlieren: Wir sind eine Kirche und im Glauben an Christus verbunden.<br>Ich möchte dazu beitragen, die Kirche als Ganzes zu denken. Als eine Gemeinschaft, die ihre seelsorglichen, caritativen und pastoralen Aufgaben entschlossen in den Mittelpunkt stellt. Gerade in einer Zeit voller Unsicherheit und Krisen hat die Kirche eine besondere Berufung: Menschen Hoffnung, Freude und Liebe zu schenken. Das müssen wir ernsthaft und konsequent tun – nicht als Programm, sondern glaubwürdig und durch gelebtes Zeugnis.</p>
<h4><span>Was ist Ihnen als Vertreter im ZdK besonders wichtig? Was ist Ihre Vision?</span></h4>
<p><strong>Werner Krahl: </strong>Wir haben uns als Diözesanrat synodale Grundhaltungen auf den Weg zur Kirche der Zukunft mitgegeben: <strong>Bewege dich – Öffne dich – Trau dich – Unterscheide.</strong> Das nehme ich ganz persönlich als meine Vision für die Arbeit im ZdK mit.</p>
<p><strong>Pater Alfred: </strong>Als einer der Vertreter des Diözesanrates der Diözese Rottenburg-Stuttgart möchte ich Erfahrungen mit dem Rottenburger Modell einbringen. Als Ordensmann möchte ich zudem meine Erfahrungen aus dem Ordensleben einbringen: unser Ordensideal mit Pfarrgemeinden Strukturen als eine Einheit zu sehen.&nbsp;<br>Meine Vision ist: Wenn der Begriff Kirche fällt, denken die Menschen an Zuwendung, Hilfe und daran, angenommen zu sein.</p>
<p><strong>Nico Gasch: </strong>Das ZdK ist ein großes und vielstimmiges Gremium. Menschen aus Politik, Wirtschaft, sozialen Diensten, der Bundeswehr, dem kirchlichen Leben und vielen weiteren Bereichen bringen ihre je eigene Perspektive ein.&nbsp;<br>Meine Vision ist es, die Menschen unserer Diözese mit ihren Fragen, Hoffnungen und unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten in dieses große Gremium einzubringen. Dabei ist mir wichtig, engagiert und klar in der Sache zu diskutieren und zugleich nie aus dem Blick zu verlieren, dass wir als Christinnen und Christen miteinander verbunden sind. Das ist kein frommer Wunsch, sondern für mich die Grundlage einer glaubwürdigen Kirche.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Räte</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.drs.de/fileadmin/_processed_/a/d/csm_20260821_Vertreter_des_12_Di%C3%B6zesanrats_im_Zdk-2_f9bcdd8381.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7814</guid>
                        <pubDate>Thu, 20 Aug 2026 08:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Kühler Sommerspaziergang: Hoppenlaufriedhof Stuttgart</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/kuehler-sommerspaziergang-hoppenlaufriedhof-stuttgart/</link>
                        <description>Der Hoppenlaufriedhof ist zugleich Park und Denkmal, Oase und Geschichtsbuch. Ein Spaziergang durch fast vierhundert Jahre Stuttgarter Geschichte.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Kaum fünf Minuten sind es vom Berliner Platz, wo die Straßenbahnen um die Kurve quietschen und Menschen mit dem Handy am Ohr zur <a href="https://liederhalle.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Liederhalle</a> oder zu einem dringenden Termin in der Stuttgarter Innenstadt eilen. Doch hinter einem schlichten Tor beginnt eine andere Welt.</p>
<h4>Leben und Vergänglichkeit sind keine Gegensätze</h4>
<p>Von einem Augenblick zum anderen schluckt ein dichtes Blätterdach den Lärm der Stadt. Es ist angenehm kühl. Der Duft feuchter Erde nach dem Regen mischt sich mit dem süßen Aroma blühender Linden. Amseln, Meisen und andere Stadtvögel liefern sich ein lautstarkes Konzert. Ein paar wenige Sonnenstrahlen finden ihren Weg durch das dichte Grün und malen helle Flecken auf den Kies der Wege, auf denen zwei überraschend zahme Eichhörnchen vor den Füßen der Besucher:innen spielen. Auf einer Parkbank sitzt eine junge Mutter und reicht ihren Kindern, die zwischen alten Denkmälern spielen, Apfelschnitze und Kekse. Mit jedem Schritt wird der Spaziergang zu einer Reise durch fast vierhundert Jahre Stuttgarter Geschichte – und zu einer leisen Erinnerung daran, dass Leben und Vergänglichkeit keine Gegensätze sind.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kunst &amp; Kultur</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.drs.de/fileadmin/_processed_/e/0/csm_20260721_Hoppelaufriedhof_Parkbank_mit_Frau_NSK_031116bab7.jpeg" length="0" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7846</guid>
                        <pubDate>Wed, 19 Aug 2026 07:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Kloster Obermarchtal erhält Förderung für historische Dachstuhlsanierung</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/kloster-obermarchtal-erhaelt-foerderung-fuer-historische-dachstuhlsanierung/</link>
                        <description>Das Land Baden-Württemberg unterstützt die denkmalgerechte Sanierung des historischen Dachstuhls im Kloster Obermarchtal.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.kloster-obermarchtal.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Kloster Obermarchtal</a>erhält großzügige Unterstützung für seine Erhaltung: Das <a href="https://www.baden-wuerttemberg.de/de/startseite" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Land Baden-Württemberg</a>unterstützt die denkmalgerechte Sanierung des historischen Dachstuhls mit 303.870 Euro. Der Bewilligungsbescheid wurde im repräsentativen Spiegelsaal des <a href="https://www.kloster-obermarchtal.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Tagungshauses Kloster Obermarchtal</a> übergeben.</p>
<p><a href="https://www.drs.de/bischof/" target="_blank" class="external-link">Bischof Dr. Klaus Krämer</a> und <a href="https://generalvikar.drs.de/index.html" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Generalvikar Dr. Clemens Stroppel</a> nahmen den Bewilligungsbescheid von <a href="https://mlw.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-mlw/intern/Dateien/01_Ministerium/2026-06-15_OrganigrammBarrierefrei_15.06.2026.pdf" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Prof. Dr. Markus Müller, Leiter der Abteilung Wohnen, Städtebau, Baurecht und Denkmalpflege im Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg</a>, sowie <a href="https://rps.baden-wuerttemberg.de/presse/artikel/prof-dr-claus-wolf-praesident-des-landesamts-fuer-denkmalpflege-im-regierungspraesidium-stuttgart-und-landesarchaeologe-prof-dr-dirk-krausse-praesentieren-die-archaeologischen-ausgrabungen-in-baden-wuerttemberg-2015/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Prof. Dr. Claus Wolf, Präsident des Landesamts für Denkmalpflege Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Stuttgart</a>, entgegen.</p>
<h4>Dank für die großzügige Förderung durch das Land</h4>
<p>Bischof Dr. Krämer und Generalvikar Dr. Stroppel dankten dem <a href="https://mlw.baden-wuerttemberg.de/de/startseite" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen</a> sowie dem <a href="https://www.denkmalpflege-bw.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Landesamt für Denkmalpflege</a> für die finanzielle Unterstützung und das damit verbundene wertschätzende Zeichen: „Die Förderung ist ein wichtiger Beitrag zum Erhalt eines herausragenden Kulturdenkmals und ermöglicht es, die wertvolle historische Bausubstanz des Klosters Obermarchtal langfristig zu sichern“, betonten sie.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Beruf &amp; Berufung</category>
                            
                                <category>Diözese</category>
                            
                                <category>Gebäude</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.drs.de/fileadmin/user_upload/News/2026/08-August-2026/20260810__M%C3%BCnster_St._Peter_und_Paul_Obermarchtal_Quelle_Wikimedia_CC0_Armin_Appel.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7857</guid>
                        <pubDate>Tue, 18 Aug 2026 15:40:17 +0200</pubDate>
                        <title>Hariolf-Schrein erstrahlt in neuem Glanz</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/hariolf-schrein-erstrahlt-in-neuem-glanz/</link>
                        <description>Ein Juwel frisch herausgeputzt: Pünktlich zum Hariolf-Gedenktag wurde die Restaurierung des Hariolf-Schreins in der Basilika St. Vitus abgeschlossen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Schrein gehört zu den bedeutenden sakralen Kunstwerken der Basilika und ist zugleich ein wichtiges Zeugnis der kirchlichen und städtischen Geschichte Ellwangens. In ihm werden die Reliquien der beiden Kloster- und Stadtgründer Hariolf und Erlolf verwahrt. Ziel der Restaurierung war es, die historische Substanz des Schreins zu sichern, seine kunsthandwerklichen Details wieder sichtbar zu machen und dieses besondere Zeugnis der Ellwanger Gründungsgeschichte dauerhaft für kommende Generationen zu bewahren.</p>
<h4><strong>Hariolf und die Anfänge Ellwangens</strong></h4>
<p>Die Geschichte Ellwangens ist eng mit Hariolf und seinem Bruder Erlolf verbunden. Mit der Gründung eines Klosters im 8. Jahrhundert legten sie den Grundstein für die spätere geistliche, kulturelle und städtische Entwicklung Ellwangens. Die Gründung des Klosters war für die weitere Geschichte des Ortes von entscheidender Bedeutung. Aus der geistlichen Gemeinschaft entwickelte sich über die Jahrhunderte zunächst ein bedeutendes Benediktinerkloster, aus dem sich spätestens im 12. Jahrhundert die Stadt Ellwangen entwickelt hat. Das Kloster wurde 1460 in ein Chorherrenstift umgewandelt. Hariolf und Erlolf werden deshalb nicht nur als Gründer der Kirche von Ellwangen, sondern auch als Gründer der Stadt Ellwangen verehrt.</p>
<p>Die Erinnerung an Hariolf und Erlolf ist bis heute ein fester Bestandteil der religiösen und historischen Identität Ellwangens. Ihre Verehrung kommt insbesondere in der Aufbewahrung ihrer Reliquien, im jährlichen Hariolf-Gedenktag und in der besonderen Bedeutung des Hariolf-Schreins zum Ausdruck. Der Schrein ist Reliquiar und Ort des religiösen Gedenkens, zugleich aber auch ein kunsthistorisch wertvolles Objekt und ein sichtbares Zeichen für die Ursprünge der Stadt Ellwangen.</p>
<h4><strong>Entstehung und Geschichte des Hariolf-Schreins</strong></h4>
<p>Der Hariolf-Schrein wurde in den Jahren 1909 und 1910 in seiner heutigen Form gefertigt. Seine Entstehung steht im Zusammenhang mit der Verehrung der beiden Kloster- und Stadtgründer sowie mit der würdigen Aufbewahrung ihrer Reliquien.</p>
<p>Von besonderem Interesse ist auch die Geschichte seines Standortes innerhalb der Basilika. Der Schrein befand sich im Laufe der Zeit an verschiedenen Standorten innerhalb der Abtei-, Stifts- und heutigen Pfarrkirche. Aufgrund von Veränderungen in der liturgischen Nutzung und der baulichen Gestaltung der Basilika wurde das Reliquiar im Laufe der Zeit an verschiedenen Orten aufgestellt und unterschiedlich präsentiert. Die Präsentation des Schreins an seinem jeweiligen Standort zeigt, welche Bedeutung der Verehrung Hariolfs und Erlolfs in den verschiedenen Epochen beigemessen wurde.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kunst &amp; Kultur</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.drs.de/fileadmin/user_upload/News/2026/08-August-2026/20260818_Hariolfschrein_1.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7855</guid>
                        <pubDate>Mon, 17 Aug 2026 12:03:04 +0200</pubDate>
                        <title>Eine ganze Insel feiert</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/eine-ganze-insel-feiert/</link>
                        <description>Mit dem Pontifikalamt, der Kräutersegnung, der Prozession und Bischof Klaus Krämer als Festprediger lebt die Tradition am Inselfeiertag auf.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wenn am 15. August auf der Reichenau die Glocken läuten, wird aus einem kirchlichen Hochfest ein Fest für die ganze Insel. <a href="https://www.kath-reichenau.de/inselfeiertage/mariae-himmelfahrt/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Mariä Himmelfahrt ist Inselfeiertag</a> und Patrozinium des <a href="https://www.kath-reichenau.de/die-katholischen-kirchen-der-insel-reichenau-2/muenster-st-maria-und-markus-4/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Reichenauer Münsters</a>. Gottesdienst, Kräutersegnung, Musik und Prozession verbinden dabei mehr als 1200 Jahre Geschichte mit gelebter Tradition. 2026 feierte <a href="/bischof/">Bischof Dr. Klaus Krämer</a> das Pontifikalamt und hielt die Festpredigt.</p>
<h4>Mariä Himmelfahrt ein besonderer Feiertag</h4>
<p>Die Bodenseeinsel Reichenau begeht den Marienfeiertag als einen ihrer drei besonderen Inselfeiertage. Neben dem 15. August gehören das <a href="https://www.kath-reichenau.de/inselfeiertage/markusfest/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Markusfest am 25. April</a> und das <a href="https://kath-reichenau.de/inselfeiertage/heilig-blut-fest/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Heilig-Blut-Fest am Montag nach dem Dreifaltigkeitssonntag</a> – erster Sonntag nach Pfingsten - dazu. Fällt einer dieser Tage auf einen Werktag, ruht auf der Reichenau traditionell die Arbeit. Geschäfte und Behörden bleiben geschlossen, außerhalb der Schulferien haben auch die Kinder schulfrei. Damit sind die kirchlichen Feste bis heute eng mit dem Leben und der Identität der Insel verbunden.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Brauchtum</category>
                            
                                <category>Glaube</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.drs.de/fileadmin/_processed_/4/6/csm_20260815_mariae_himmelfahrt_reichenau_01_428dd3d6f9.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7853</guid>
                        <pubDate>Thu, 13 Aug 2026 11:10:28 +0200</pubDate>
                        <title>Trauer um die Opfer des Erdbebens in Kolumbien</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/trauer-um-die-opfer-des-erdbebens-in-kolumbien/</link>
                        <description>Tiefe Betroffenheit in der Diözese über das Erdbeben in Kolumbien. Ein Interview mit Solange Ciccomascolo aus der Hauptabteilung Weltkirche.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Solange Ciccomascolo lebt mit ihrer Familie in Rottenburg und arbeitet in der <a href="https://weltkirche.drs.de/index.html" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Hauptabteilung Weltkirche</a>, der Fachabteilung in der Diözese für weltkirchliche Arbeit. Seit dem schweren <a href="https://www.tagesschau.de/video/video-1629204.html" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Erdbeben der Stärke 7,4 am 10. August</a>sind ihre Gedanken bei ihren Verwandten in Kolumbien. Die Bilder von der Verwüstung und die Nachrichten über Tote, Verletzte und Vermisste bewegen sie zutiefst. Sie ist hier und bangt um ihre Angehörigen und Freunde vor Ort.</p>
<p>Im Interview spricht die Deutsch-Kolumbianerin über die Lage in Kolumbien, von ihrer persönliche Sorge um Angehörige und die Hilfe für die Menschen vor Ort.<br>&nbsp;</p>
<h4>Haben Sie Familie oder Freunde, die in der betroffenen Region leben und welche Nachrichten bekommen Sie von dort?</h4>
<p>Das Erdbeben in Kolumbien hat hauptsächlich die Regionen im Westen Kolumbiens getroffen. Ich habe Kontakt zu meiner Verwandtschaft in <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pereira_(Kolumbien)" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Pereira</a>, Risaralda. Das ist eine Region, die ganz stark betroffen ist, und ohnehin viele Ressourcen benötigt. Chocó ist eine ganz vergessene Region in Kolumbien und braucht dringend Hilfe.</p>
<p>In Pereira habe ich eine Tante, die stark betroffen ist. Gesundheitlich ist bei ihr und ihrer Familie alles in Ordnung, aber die Wohnung und das Gebäude, in dem sie lebt, sind total zerstört. Sie werden demnächst evakuiert. Wie alles weitergeht und welche Wohnung verfügbar und bezahlbar zur Verfügung steht, ist die größte Frage.</p>
<h4>Wie haben Sie von den Erdbeben erfahren, und welche Nachrichten erreichen Sie jetzt?</h4>
<p>Ich habe es durch Verwandte via WhatsApp mitbekommen. Die Nachrichten, die ich erhalte, sind sehr traurig. Einerseits ist man sehr dankbar, dass man noch am Leben ist, jedoch gleichzeitig ist man verstört zu sehen, wie alles, was man Jahr für Jahr aufgebaut hat, auf einmal verschwunden ist. Selbst wenn wir nur über materielle Sachen sprechen.</p>
<h4>Wie geht es den Menschen in den betroffenen Regionen – und was brauchen sie jetzt am dringendsten?</h4>
<p>Am dringendsten braucht man Unterkunftsmöglichkeiten, ohne große Bürokratie. Außerdem werden Helfer, Maschinen oder Spezialgeräte, die zur Bewältigung von Naturkatastrophen erforderlich sind, benötigt. Natürlich auch Lebensmittel, Medikamente und Kleidung.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Weltkirche</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.drs.de/fileadmin/user_upload/News/2026/08-August-2026/20260813_Erdbeben_in_Kolumbien_PEREIRA__COLOMBIA_-_10_AUGUST_picture_alliance___Anadolu___Alexis_Munera612179369.jpg612180023.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7852</guid>
                        <pubDate>Thu, 13 Aug 2026 06:59:16 +0200</pubDate>
                        <title>Im Reich der blühenden Fantasie</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/im-reich-der-bluehenden-fantasie/</link>
                        <description>Eine märchenhafte Reise in ferne Welten und eigene Träume ist die Blumenschau der Landesgartenschau. Im Kreuzgang von St. Vitus ist Raum für Fantasie.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Verspielte Kolibris flattern durch den Abendhimmel, schier schwerelos schlagen Schmetterlinge mit ihren Flügeln, nur feine Nylonfäden hindern die grazilen Tiere aus Acrylglas am Davonfliegen. Kleine weiße Orchideenblüten wachsen aus Glasballons, dünne weiße Gräser wiegen sich im Hauch des Lüftchens und spannen einen optischen Bogen zwischen zarten Tropfen aus Plexiglas. Das in mystisches lila Licht getauchte Werkstück von Floristmeisterin Sarah Hasenhündl ist der Einstieg in die „Wunderwelten der Träume“, eines der vier Themenbereiche der aktuellen Blumenausstellung auf der Landesgartenschau Ellwangen 2026. „Ein Platz für Fantasie“ ist die Präsentation überschrieben, die die Besucherinnen und Besucher „durch die Blume“ in ferne Welten entführen, Abenteuer erleben lassen und die eigene Vorstellungskraft beflügeln soll.</p>
<p>Morpheus, der Herr der Träume in der griechischen Mythologie und Hauptfigur der berühmten Comic-Reihe „The Sandman“, stand Pate für die geheimnisvolle Installation von Sarah Hasenhündl in einem etwa zwei auf zwei Meter großen und 30 Zentimeter tiefen dunklen Holzrahmen. Die filigrane Komposition aus Elementen von Flora und Fauna „steht für die Zartheit eines Traums“, der ja oft Gefühle und Gedanken aus dem Unterbewusstsein hervorbringe, erklärt die Floristmeisterin. Als Kontrast hat sie ein großes Gesteck mit Blumen und Zweigen in dunklen, mystischen Farben vor die Installation gestellt – eines ihrer „Herzenswerkstücke“, wie sie sagt –, um zu zeigen, dass Träume abwechslungsreich und frei sind.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kunst &amp; Kultur</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.drs.de/fileadmin/_processed_/7/4/csm_20260813_Blumenschau_Ellwangen_Neugebauer_Hasenh%C3%BCndl_de630569ac.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7851</guid>
                        <pubDate>Wed, 12 Aug 2026 12:43:43 +0200</pubDate>
                        <title>Ministerpräsident zu Besuch im Jagsttal</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/ministerpraesident-zu-besuch-im-jagsttal/</link>
                        <description>Auf seiner Sommertour besichtigt Cem Özdemir, Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Kloster Schöntal und die Landschaft um die Anlage herum.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am ersten Tag seiner Sommertour quer durch Baden-Württemberg hat <a href="https://stm.baden-wuerttemberg.de/de/ministerium/ministerpraesident" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Ministerpräsident Cem Özdemir</a> am Dienstag in Heilbronn, Hohenlohe und Tauberfranken Station gemacht. Zum Tagesausklang am Nachmittag gehörte dabei auch ein Besuch von Kloster Schöntal zum Programm.</p>
<p>Joachim Scholz, Bürgermeister der <a href="https://www.schoental.de/index.php?id=3" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Gemeinde Schöntal</a>, begrüßte Özdemir in der Klosteranlage und stellte die „landeseigene Immobilie“ und die Gemeinde kurz vor. Im prachtvollen Rokoko-Treppenhaus in der Neuen Abtei empfing Bettina Bienlein, die Leiterin des <a href="https://www.kloster-schoental.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Bildungshauses der Diözese</a>, mit einigen ihrer Mitarbeiterinnen die Besuchergruppe. Neben dem Ministerpräsidenten und seinem Team sowie Behördenvertretern waren auch etliche Bürgerinnen und Bürger darunter, die sich die Gelegenheit nicht entgehen ließen, den Ministerpräsidenten aus der Nähe erleben und begleiten zu können.</p>
<h4>Gruppe bestaunt die Heiliggrabkapelle</h4>
<p>Daniel Werthwein aus dem Team der Gästeführer erzählte von den Zisterziensern, den einstigen Begründern des Klosters. Die etwa 60 bis 70 Personen folgten ihm durch den Kreuzgang zum Grabdenkmal von Götz von Berlichingen. Werthwein erläuterte die Bedeutung des Ritters und stellte dann die Klosterkirche vor. Danach führte er die Besuchergruppe um Özdemir zur Heiliggrabkapelle, die auf einer Anhöhe oberhalb der Klosteranlage zu finden ist. Als Kleinod bezeichnete Werthwein den achteckigen Bau. Kundig entschlüsselte er die religiöse Symbolik der Ausgestaltung.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Klöster &amp; Orden</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.drs.de/fileadmin/_processed_/6/8/csm_20260812_cem2_e3d39d22df.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7850</guid>
                        <pubDate>Wed, 12 Aug 2026 12:30:00 +0200</pubDate>
                        <title>Katholischer Medienpreis 2026: Die Preisträgerinnen und Preisträger</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/katholischer-medienpreis-2026-die-preistraegerinnen-und-preistraeger/</link>
                        <description>Die Jury unter Vorsitz von Weihbischof Matthäus Karrer hat 195 Beiträge gesichtet. Die Preisverleihung findet am 15. September in München statt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h4>Fünf Preisträger:innen erhalten den Katholischen Medienpreis 2026</h4>
<p><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr/ard-radiofeature/audio-ausbeutung-mit-system---journalist-alfred-breuer-im-gespraech-100.html" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Alfred Breuer</a>, <a href="https://www.spiegel.de/impressum/autor-b4e7d5f4-0001-0003-0000-000000000356" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Maik Großekathöfer</a>, <a href="https://www.imdb.com/de/name/nm2663173/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Gabriele Jenk</a>, <a href="https://www.berliner-ensemble.de/inszenierung/wie-lang-ist-der-schatten-des-kriegs" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Simone Gaul</a> und <a href="https://www.zeit.de/autoren/B/Bastian_Berbner" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Bastian Berbner</a> erhalten den <a href="https://www.dbk.de/themen/auszeichnungen-der-deutschen-bischofskonferenz/katholischer-medienpreis/ausschreibung" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Katholischen Medienpreis 2026</a>. Den mit 5.000 Euro dotierten Hauptpreis bekommt Alfred Breuer in der Kategorie Audio für das <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/dok5/ard-radiofeature-indische-rider-100.html" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Radiofeature „Ausbeutung mit System – Indische Fahrradkuriere in Deutschland“</a>, erstgesendet am 2. Januar 2026 im ARD-Hörfunk. In der Kategorie Print erhält Maik Großekathöfer den mit 2.500 Euro dotierten Preis für den Artikel<a href="https://www.linkedin.com/posts/jessica-szczuka_the-der-spiegel-article-ich-bin-immer-bei-activity-7358415707295870976-DCj3" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">„Ich bin immer bei Dir“</a>, veröffentlicht am 1. August 2025 im Magazin DER SPIEGEL. Der Preis in der Kategorie Video, ebenfalls mit 2.500 Euro dotiert, geht an Gabriele Jenk für den Beitrag <a href="https://www.fernsehserien.de/menschen-hautnah/folgen/10-der-sinnlose-tod-meines-sohnes-eine-mutter-sucht-antworten-1824810" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">„Der sinnlose Tod meines Sohnes – Eine Mutter sucht Antworten“</a>, erstausgestrahlt am 18. September 2025 im WDR-Fernsehen. Den mit 2.500 Euro dotierten Sonderpreis der Jury erhalten Simone Gaul und Bastian Berbner für den Podcast <a href="https://www.zeit.de/serie/irma" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">„Irma. Das Kind aus Srebrenica“</a>, erstveröffentlicht am 8. Juli 2025 auf ZEIT online.</p>
<h4>Jury des Katholischen Medienpreises sichtet 195 Beiträge</h4>
<p>Insgesamt hat die Jury unter Vorsitz von<a href="https://ha-iv.drs.de/hauptabteilung-iv/karrer-matthaeus.html" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Weihbischof Matthäus Karrer</a>195 Beiträge gesichtet (91 Print, 54 Video und 50 Audio). Die Preisverleihung findet am 15. September 2026 im <a href="https://www.kuenstlerhaus-muc.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Münchner Künstlerhaus</a> statt.</p>
<h4>Kardinal Marx: Den Menschen nicht aus dem Blick verlieren</h4>
<p>Der Vorsitzende der <a href="https://www.dbk.de/ueber-uns/bischoefliche-kommissionen/publizistische-kommission" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferen</a>z, <a href="https://www.erzbistum-muenchen.de/ueber-das-erzbistum/erzbischof" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Kardinal Reinhard Marx (München und Freising)</a>, würdigt die Beiträge der Preisträgerinnen und Preisträger: „Die in diesem Jahr ausgezeichneten Beiträge machen etwas sichtbar, worauf es in einer Zeit tiefgreifender gesellschaftlicher Veränderungen besonders ankommt: den Menschen nicht aus dem Blick zu verlieren. Sie erzählen von Ausbeutung und Verantwortung, Trauer und Versöhnung, von Krieg und Menschlichkeit. Und sie stellen die drängende Frage nach der Würde des Menschen in existenziellen Krisen, in Situationen der Verletzlichkeit und Endlichkeit und unter dem Eindruck der technologischen Entwicklungen, die durch Künstliche Intelligenz ermöglicht werden. Auch Papst Leo XIV. erinnert in seiner aktuellen <a href="https://www.vatican.va/content/leo-xiv/de/encyclicals/documents/20260515-magnifica-humanitas.html" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Enzyklika Magnifica humanitas</a> daran, dass jede Technologie zuerst der menschlichen Würde und dem Gemeinwohl verpflichtet sein muss. Segen und Fluch dieser Technologien sind breit gestreut und betreffen sowohl die einzelne Person als auch unser gesellschaftliches Miteinander – auch in globaler Hinsicht.</p>
<h4>Preisträger:innen zeigen, dass Pressefreiheit ein Grundpfeiler der Demokratie ist</h4>
<p>Zu dieser notwendigen Debatte leisten die ausgezeichneten journalistischen Arbeiten einen wichtigen Beitrag: Sie schauen genau hin und fragen kritisch nach, stärken unsere Fähigkeit zum Wahrnehmen und zur Empathie, fördern Orientierung und Perspektivenübernahme. Sie sind Ausdruck hoher journalistischer Expertise und einer Haltung, die das Wohl des Einzelnen und das Gemeinwohl im Blick hat. Die Preisträgerinnen und Preisträger geben mit ihren Beiträgen ein Beispiel für die unersetzliche Bedeutung der Pressefreiheit, die ein Grundpfeiler der Demokratie ist.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.drs.de/fileadmin/_processed_/a/7/csm_20260812_Katholischer_Medienpreis_2026_Deutschen_Bischofskonferenz_7d006eb16d.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7849</guid>
                        <pubDate>Wed, 12 Aug 2026 11:30:00 +0200</pubDate>
                        <title>Der Maler mit dem Ohr an der Gemeinde</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/der-maler-mit-dem-ohr-an-der-gemeinde/</link>
                        <description>Vor zehn Jahren starb der Kunst- und Glasmaler Hermann Geyer. In seiner Kirchengemeinde St. Georg, der er verbunden war, ist sein Werk präsent.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Fragend, neugierig und vertrauensvoll blicken die Jünger auf Jesus, ihren Herrn. Er hat sie nach durchgebeteter Nacht auf dem Berg zusammengerufen, um ihnen Wichtiges mitzuteilen: Zwölf von ihnen sollen seine Apostel sein. Was der Evangelist Lukas im 6. Kapitel kurz und knapp schildert, hat Hermann Geyer fast lebensgroß künstlerisch in Szene gesetzt: „Am See Tiberias. Wahl der Apostel.“ Welches Bild würde besser in das Foyer eines Gemeindehauses passen als eines, in dem es um die verbindliche Nachfolge geht? Die Wahl der zwölf Apostel gilt als Grundlage des Priestertums des neuen Bundes. Brüderlich legt Jesus den Arm um die Schulter eines Jüngers, blickt ihn gütig und auch ernst an. Hermann Geyer schuf das Bild 1961. Es hängt zusammen mit dem Triptychon „Jesu Taufe am Jordan“ von 1960 und dem Gemälde „Jesus und Lazarus“ (1958) im Foyer des Gemeindezentrums von St. Georg in Ulm. Die Bilder – allesamt Schenkungen der Familie Geyer – erinnern an die lebenslange Verbundenheit von Hermann Geyer mit der Kirchengemeinde.</p>
<h4>Hermann Geyer war vielseitig unterwegs</h4>
<p>Ein Künstler für alle Fälle: „Dädsch du ons, bidde…“ – so pflegte man die Frage einzuleiten, wenn es um künstlerische Ideen und ihre Umsetzung in der Gemeinde ging. Gefragt, gemalt: Hermann Geyer schuf Illustrationen für Festschriften, Erinnerungsbroschüren und ein Anekdotenbuch von St. Georg „und war auch sonst immer zur Stelle, wenn man ihn brauchte“, erinnert sich Günter-Klaus Drollinger, der selbst ein Urgestein ehrenamtlichen Engagements in der Gemeinde ist. Ganz selbstverständlich gestaltete Geyer über Jahrzehnte die Titelseiten des Pfarrbriefs „Gemeinde im Bild“. Abwechslungsreich und immer wieder überraschend griff er in seinen Schwarz-Weiß-Zeichnungen biblische Szenen und besondere Ereignisse im Gemeindeleben auf. „Er hat sozusagen das Ohr an der Gemeinde gehabt“, erklärt Drollinger.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kunst &amp; Kultur</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.drs.de/fileadmin/_processed_/e/7/csm_20260810_G%C3%BCnter_Drollinger_vor_Gem%C3%A4lde_von_Hermann_Geyer_50c7235e10.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7848</guid>
                        <pubDate>Wed, 12 Aug 2026 06:55:00 +0200</pubDate>
                        <title>Generalleitung aus drei Kontinenten</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/generalleitung-aus-drei-kontinenten/</link>
                        <description>Im Kloster Sießen hat das Generalkapitel der Franziskanerinnen die Leitung für die gesamte Ordensgemeinschaft in allen drei Provinzen neu gewählt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Alle sechs Jahre tritt das Generalkapitel der <a href="https://siessen.org/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Franziskanerinnen von Sießen</a> zusammen. Am Montag wählte es Schwester M. Tanja Lohr (51) zur <a href="https://siessen.org/2026/08/neue-generalleitung-gewaehlt/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Generaloberin</a>. Ihre Nachfolgerin im Amt der Generalvikarin wurde Schwester Rosa Maria Severino (62), die bisherige Provinzoberin in <a href="https://siessen.org/wo/brasilien/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Brasilien</a>. Die neue Generalrätin Schwester M. Ernestina Keketsi (50) leitete bislang das Noviziat in <a href="https://siessen.org/wo/suedafrika/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Südafrika</a>. „Erstmals ist es ein international zusammengesetztes Leitungsteam“, teilt Schwester M. Anna-Barbara Regnat, Öffentlichkeitreferentin des Klosters, mit. „Alle drei Provinzen sind im obersten Leitungsgremium der Kongregation vertreten.“ Hinzu kämen die Provinzoberinnen, die im September und Oktober mit der jeweiligen Provinzleitung gewählt würden.</p>
<h4>Schwestern gestalten ihre Zukunft interkulturell</h4>
<p><a href="https://ha-ii.drs.de/team.html" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Weihbischof Thomas Maria Renz</a>, in der Diözese für die Ordensgemeinschaften zuständig, verkündete das Ergebnis der Wahl am Montagabend in einer liturgischen Feier. Der neuen Struktur, in der die Provinzen in Brasilien und Südafrika der deutschen mit dem <a href="https://www.klostersiessen.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Mutterhaus in Sießen</a> gleichgestellt wurden, ging ein mehrjähriger interkultureller Prozess voraus, wie Schwester Anna-Barbara berichtet. Unter dem Leitwort „Mut, Brücken zu bauen“ habe das Generalkapitel ein klares Zeichen gesetzt. In einer Welt in der sich verschiedene Kulturen, Nationalitäten und Religionen immer mehr mischen, wollen sich die Franziskanerinnen den Herausforderungen des interkulturellen Lebens auch in den eigenen Reihen stellen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Klöster &amp; Orden</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.drs.de/fileadmin/_processed_/5/0/csm_20260811_wahl_generalleitung_kloster_siessen_514d49b84f.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7845</guid>
                        <pubDate>Tue, 11 Aug 2026 08:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Wo der Norden den Horizont erweitert</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/wo-der-norden-den-horizont-erweitert/</link>
                        <description>Zwei junge Frauen aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart entdecken mit dem „Praktikum im Norden“ des Bonifatiuswerkes Schweden.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Manche Reisen verändern nicht nur den Blick auf andere Länder, sondern auch den auf das eigene Leben. Für 25 junge Erwachsene aus ganz Deutschland beginnt in diesem Sommer mit dem <a href="https://www.praktikum-im-norden.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">„Praktikum im Norden“</a> des <a href="https://www.bonifatiuswerk.de/de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Bonifatiuswerkes</a> eine Reise, die weit mehr ist als ein Auslandsaufenthalt. Sie führt nach Schweden, Norwegen, Dänemark, Finnland, Island sowie nach Lettland und Estland – dorthin, wo sie in Kirchengemeinden, sozialen Einrichtungen, Schulen und Bildungszentren mitarbeiten, Verantwortung übernehmen und Menschen begegnen werden, die ihren weiteren Lebensweg prägen werden. Dabei lernen sie nicht nur neue Länder mit ihren jeweiligen Kulturen kennen, sondern auch eine Kirche, deren Mitglieder ihren Glauben in einer kleinen Minderheit lebt.</p>
<h4>Beziehungspflege mit Menschen aus anderen Ländern</h4>
<p>Aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart reisen Pauline Eck aus Schwieberdingen am 14. August und Emma Breckle aus Freiberg am Neckar am 1. September nach Schweden. Im Gästehaus der <a href="https://vadstena-kloster.se/birgittaskloster.se/de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Birgittenschwestern in Vadstena</a> ist ihre Mithilfe gefragt. Damit sich Gäste, Pilgerinnen und Pilger aus Schweden und anderen Ländern in den mehr als 20 Zimmern willkommen fühlen können, wird sie sich unter anderem um die Herrichtung dieser Räume kümmern. Auch die Betreuung der Gäste und die Unterstützung der Ordensschwestern bei ihrer täglichen Arbeit werden zu ihren Aufgaben gehören. Die Abiturientin kann beispielsweise auch im Klosterladen oder beim Kirchenkaffee helfen. „Das Praktikum gibt mir die Möglichkeit, meine Fähigkeiten in eine verantwortungsvolle Aufgabe einzubringen, gute Beziehungen zu Menschen in mir noch fremden Ländern aufzubauen, ein offenes Bild von Kirche und Glauben zu vermitteln und mich hierdurch auch persönlich weiterzuentwickeln“, sagt die 20-Jährige Eck aus Schwieberdingen bei Stuttgart.</p>
<p>Die 18-jährige Abiturientin Emma Breckle interessiert sich sehr für die nordischen Kulturen und lernt seit zwei Jahren autodidaktisch Schwedisch: „Gerne würde ich meine Kenntnisse vor Ort vertiefen. Ich möchte das ‚Praktikum im Norden‘ dafür nutzen, meine bisherigen Erfahrungen, auch als aktives Gemeindemitglied, zu erweitern und neue Herausforderungen zu meistern.“</p>
<h4>Reisen bauen Brücken zwischen Menschen und Kulturen</h4>
<p><a href="https://www.bonifatiuswerk.de/de/news/2025/dez/monsignore-georg-austen-im-amt-als-bonifatiuswerk-generalsekretaer-bestaetigt/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Bonifatiuswerk-Generalsekretär Monsignore Georg Austen</a> macht deutlich, dass die Freiwilligen nicht nur in andere Länder reisen, sondern zugleich Brücken zwischen Menschen und Kulturen bauen: „Wer sich auf den Weg macht, verändert nicht nur seinen Standort, sondern oft auch seine Haltung. Das 'Praktikum im Norden' schafft Begegnungen über Länder- und Kulturgrenzen hinweg und zeigt, wie viel Menschen voneinander lernen können. Unser Freiwilligendienst ist eine Einladung, den eigenen Horizont zu weiten und Kirche als weltweite Gemeinschaft in ihrer Vielfältigkeit zu erleben. Gerade in einer Zeit gesellschaftlicher Spannungen sind solche Erfahrungen von unschätzbarem Wert.“</p>
<h4>Über das „Praktikum im Norden“&nbsp;</h4>
<p>Während ihres Freiwilligendienstes werden die jungen Erwachsenen von Mentorinnen und Mentoren vor Ort begleitet und bleiben zugleich mit dem Bonifatiuswerk im Austausch. Das Programm wurde 2011 gestartet und ermöglicht jährlich mehr als 20 jungen Menschen zwischen 18 und 27 Jahren Auslandserfahrungen in Nordeuropa und dem Baltikum. Das „Praktikum im Norden“ ist ein Kooperationsprogramm zwischen dem Bonifatiuswerk und dem <a href="https://newman.se/in-english/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Newman-Institut im schwedischen Uppsala</a>. Es kann als <a href="https://www.freiwillig-freiwillig.de/?gad_source=1&amp;gad_campaignid=17952135085&amp;gclid=EAIaIQobChMI5pjWpMCOlgMVVKqDBx1iez1uEAAYASAAEgKS3fD_BwE" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">„Internationaler Jugendfreiwilligendienst“ (IJFD)</a> anerkannt werden.</p>
<h4>Text und weitere Informationen:</h4>
<p>Theresa Meier<br>​​​​​Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken e. V.<br>Kamp 22, 33098 Paderborn<br>E-Mail: theresa.meier@bonifatiuswerk.de<br>Telefon: +49 5251 2996 58<br>Mobil: +49 173 5467 536</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Jugend</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.drs.de/fileadmin/_processed_/f/3/csm_20260807_Praktikum_im_Norden_PIN_Di%C3%B6zese_Rottenburg-Stuttgart_160fcb5d6d.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7847</guid>
                        <pubDate>Mon, 10 Aug 2026 13:37:38 +0200</pubDate>
                        <title>Seelsorge inmitten urbaner Entwicklung</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/seelsorge-inmitten-urbaner-entwicklung/</link>
                        <description>Wie kann Kirche außerhalb klassischer Gemeindestrukturen aussehen? Ein Spaziergang mit Michael Dieterle durchs Quartier Neckarbogen gibt Einblick.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Sonnenschneisen und Schattenflächen wechseln sich an diesem heißen Augustnachmittag auf den Wegen zwischen den Gebäude-Karrees ab. Die Lichtkontraste akzentuieren die vielfältige Fassadengestaltung der Häuser, ihre Strukturen und Materialien. „Ich finde die Architektur inspirierend“, sagt Michael Dieterle. Er ist für die Seelsorge im Heilbronner Neckarbogen verantwortlich. Bei einem Spaziergang stellt er seine Arbeit und seinen Blick auf das Quartier vor.</p>
<p>Das <a href="https://www.heilbronn.de/bauen-wohnen/stadtquartier-neckarbogen.html" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Stadtquartier Neckarbogen</a> entsteht Bauabschnitt für Bauabschnitt auf einem brach liegenden Areal, auf dem im Jahr 2019 die Bundesgartenschau stattfand. Hier sollen am Ende mehr als 3000 Menschen in einem modernen Umfeld wohnen. Die Entwicklung ist stetig im Gange: „Man sieht, wie an der einen oder anderen Ecke gebaut wird“, sagt Dieterle. Im Vorbeigehen deutet er auf ein neu entstandenes Gebäude-Karree, an dem noch teilweise ein Gerüst ragt. Parallel zum Anwachsen des Quartiers entwickelt sich Dieterles Aufgabe.</p>
<h4>Bischof-Moser-Stiftung fördert das Projekt</h4>
<p>„Kirche in und um das Stadtquartier Neckarbogen“ heißt das von der <a href="https://www.bischof-moser-stiftung.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Bischof-Moser-Stiftung</a> geförderte Projekt der <a href="https://katholisch-hn.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">katholischen Gesamtkirchengemeinde Heilbronn</a>, das Dieterle vor rund einem Jahr übernommen hat. „Als Seelsorger in der Kirchengemeinde findet man feste Strukturen vor. Hier im Quartier agiere ich dagegen auf freiem Feld“, erklärt Dieterle. Es gebe keine Andockpunkte. Die müsse er sich erst schaffen. So knüpft Dieterle, der ausgebildeter Pastoralreferent ist und bis 2025 zehn Jahre lang als Dekanatsreferent für das <a href="https://dekanat-heilbronn-neckarsulm.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Dekanat Heilbronn-Neckarsulm</a> tätig war, ein Netzwerk im Quartier.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Seelsorge</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.drs.de/fileadmin/_processed_/2/2/csm_20260806_quartier_b7ff808847.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7838</guid>
                        <pubDate>Sat, 08 Aug 2026 07:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Besonderer Ort des Glaubens und der Gemeinschaft</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/besonderer-ort-des-glaubens-und-der-gemeinschaft/</link>
                        <description>Die „Wachsende Kirche“ der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen lädt in den Sommermonaten zum Besuch in den Nagolder Stadtpark Kleb.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem ehemaligen Landesgartenschau-Gelände in Nagold lädt in diesen Sommerferien und jährlich von Mai bis Oktober die <a href="https://www.nagold.de/de/Freizeit-Tourismus/Nagold-entdecken/Sehenswuerdigkeiten/Sehenswuerdigkeit?view=publish&amp;item=tripDestination&amp;id=1005" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">„Wachsende Kirche“</a> der <a href="https://www.im-wachsen.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen</a> (ACK) zum Innehalten und Verweilen ein. „Es gibt keine geschlossene Tür und ein Torbogen steht für alle offen“, beschreibt die Kirchengemeinde-, Dekanats- und Diözesanrätin Veronika Rais-Wehrstein das ökumenische Angebot.&nbsp;</p>
<h4>Freiheit und Zuversicht</h4>
<p>Sie begleitet das Projekt inmitten des Stadtparks Kleb seit seiner Entstehung im Jahr 2012 aktiv mit und sagt: „Die ‘Wachsende Kirche’ gibt, was mir und den Menschen in der jeweiligen Situation guttut. Der Blick in ihr nach oben auf ein Kreuz anstelle eines geschlossenen Dachs und weiter zum Himmel bedeutet Freiheit und die Zuversicht, dass wir als Christinnen und Christen gemeinsam handeln und etwas bewegen können.“ Sie erinnert sich: „Die Landesgartenschau hatte uns als Kirchen vor Ort sehr gefordert, aber auch zusammengebracht und danach war es mein Anliegen zu schauen, welche Aktionen es braucht, um die Menschen auch außerhalb unserer Kirchen zu erreichen.“</p>
<h4>Unterschiede als Bereicherung</h4>
<p>Die interkonfessionelle Zusammenarbeit in der Stadt umfasse so auch eine Vesperkirche, das Engagement beim Hospiz Region Nagold, in der Arbeitsgruppe „Bezahlbarer Wohnraum“ der Diakonie, beim Projekt „Leben – bis zuletzt“ und im Aktionsbündnis „Wehrhafte Demokratie Nagold“ der bürgerlichen Urschelstiftung. „Der Glaube wächst in der Zusammenarbeit unserer christlichen Kirchen vor Ort in Nagold“, sagt Rais-Wehrstein. Dabei ist die „Wachsende Kirche“ am Zusammenfluss von Nagold und Waldach seit Jahren ein lebendiger Ort, der auf lokaler Ebene für diese Gemeinschaft in der ACK steht. „Wir sehen die Unterschiede als Bereicherung und ich freue mich sehr, dass neben der ‚Wachsenden Kirche‘ noch andere, gemeinsame Projekte der ACK in Nagold entstanden sind“, betont Rais-Wehrstein.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Ehrenamt</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.drs.de/fileadmin/_processed_/4/5/csm_20260806_Sommerserie_Wachsende_Kirche_3c2b806c34.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7844</guid>
                        <pubDate>Fri, 07 Aug 2026 06:55:00 +0200</pubDate>
                        <title>Ausgesandt nach Afrika, Asien und Lateinamerika</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/ausgesandt-nach-afrika-asien-und-lateinamerika/</link>
                        <description>Freiwillige starten in den Weltkirchlichen Friedensdienst im Globalen Süden oder kehren nach ihrer Tätigkeit in der Diözese in die Heimat zurück.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Diözese Rottenburg-Stuttgart entsendet in diesem Jahr 16 junge Menschen in ihren Freiwilligendienst nach Afrika, Lateinamerika oder Asien. Im Rahmen des <a href="https://www.weltwaerts.de/en/sending-organisation-details-for-returnees/weltkirchliche-friedensdienste-dioezese-rottenburg-stuttgart.html" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">weltwärts-geförderten Programms</a> <a href="https://wfd.bdkj.info/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">„Weltkirchlicher Friedensdienst“ (WFD)</a> absolvieren sie ein soziales Jahr in den Partnerregionen der Diözese. Gleichzeitig wurden im Aussendungsgottesdienst am vergangenen Samstag <a href="https://se-rot-iller.drs.de/kirchen/rot-an-der-rot.html" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">in Rot an der Rot</a> neun Freiwillige aus dem Globalen Süden verabschiedet, die im vergangenen Jahr einen <a href="https://freiwilligendienste-rs.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Bundesfreiwilligendienst in der Diözese</a> geleistet haben und nun wieder in ihre Heimat zurückkehren.</p>
<p><a href="https://ha-ii.drs.de/team.html" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Weihbischof Thomas Maria Renz</a> zelebrierte gemeinsam mit den Freiwilligen den Gottesdienst, den sie mit mehrsprachigen Texten und Gebeten bereicherten. In seiner Predigt ermutigte Weihbischof Renz die jungen Menschen ihren Dienst als wertvollen Lernprozess zu betrachten. Gleichzeitig dürften sie darauf vertrauen, dass sie niemals alleine sind. Sie seien eingebettet in starke Gemeinschaften vor Ort, mit ihren Mit-Freiwilligen, verbunden im Glauben.</p>
<h4>Interkultureller Austausch stärkt weltkirchliche Partnerschaften</h4>
<p>Neben dem geistlichen Zuspruch haben alle 25 Freiwilligen in einem gemeinsamen einwöchigen Kurs im <a href="https://www.jugendhaus-rot.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Jugendhaus St. Norbert in Rot an der Rot</a> eine eindrückliche Zeit erlebt, geprägt von wertvollen Impulsen und Informationen für ihren Dienst, aber auch von Austausch, Bestärkung und dem Abschied von Deutschland. Die neun Freiwilligen, die im Rahmen des <a href="https://wfd.bdkj.info/reverse/reverse-freiwillige" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Reverse-Programms</a> in Deutschland waren, fliegen nun zurück nach Argentinien, Brasilien, Mexiko und Thailand. Sie wollen dort ihre Erfahrungen weitertragen und dazu beitragen Brücken zwischen ihren Heimatländern und Deutschland zu bauen.</p>
<p>Die 16 deutschen Freiwilligen haben sich in den letzten Monaten darauf vorbereitet, an ihren Einsatzort in Argentinien, Mexiko, Peru, Tansania, Uganda und Thailand zu reisen. Sie werden dort in Kindergärten, Schulen, Krankenstationen und anderen sozialen Projekten mithelfen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Jugend</category>
                            
                                <category>Weltkirche</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.drs.de/fileadmin/_processed_/d/4/csm_20260807_aussendung_wfd_reverse_7eefced6eb.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
            
        </channel>
    </rss>

