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            <title>Diözese Rottenburg Stuttgart</title>
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            <language>de_DE</language>
            
                <copyright>Diözese Rottenburg Stuttgart</copyright>
            
            
            <pubDate>Tue, 14 Jul 2026 13:37:36 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Tue, 14 Jul 2026 13:37:36 +0200</lastBuildDate>
            
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                        <pubDate>Tue, 14 Jul 2026 08:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Urlaubserlebnisse abseits des Mainstreams</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/urlaubserlebnisse-abseits-des-mainstreams/</link>
                        <description>Für die anstehende Feriensaison sind in den Feriendörfern des Familienerholungswerks (FEW) der Diözese noch Restplätze verfügbar.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Tag beginnt nicht mit hupenden Autos oder dem Rattern der Straßenbahn. Stattdessen weckt der Gesang der Waldvögel die gestressten Familien, während die ersten Sonnenstrahlen durch die Baumwipfel fallen. Wer aus einem der gemütlichen Häuschen aus dem Fenster schaut, entdeckt den Bach, der nur wenige Schritte entfernt ruhig durch die Landschaft plätschert. Die frische Waldluft, das Rauschen der Blätter und der Duft von Moos und Holz machen sofort spürbar: Hier fühlen sich die Sommerferien ganz anders an.</p>
<h4>Familienurlaub in Deutschland mal ganz anders</h4>
<p>Mit einem breit gefächerten Angebot für Familien, Schulklassen und Gruppen ist das <a href="https://familienerholungswerk.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Familienerholungswerk der Diözese Rottenburg-Stuttgart e.V. (FEW)</a> in der aktuellen Sommersaison angekommen. Die drei Feriendörfer in <a href="https://familienerholungswerk.de/unsere-feriendoerfer/eglofs-im-allgaeu" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Eglofs (Allgäu)</a>,<a href="https://familienerholungswerk.de/unsere-feriendoerfer/langenargen-am-bodensee" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Langenargen (Bodensee)</a> und<a href="https://familienerholungswerk.de/unsere-feriendoerfer/schramberg-im-schwarzwald" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Schramberg (Schwarzwald)</a> verbinden naturnahe Erholung und Unterstützung für Familien und Gruppen mit pädagogischen Angeboten und gemeinschaftlichen Erlebnissen. Obwohl die Feriendörfer derzeit stark nachgefragt sind, sind letzte Plätze, vor allem ab Mitte der Sommerferien, noch verfügbar.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Bildung</category>
                            
                                <category>Familie</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Sun, 12 Jul 2026 12:21:13 +0200</pubDate>
                        <title>Der Einheit im Glauben dienen</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/der-einheit-im-glauben-dienen/</link>
                        <description>Bischof Dr. Klaus Krämer weiht in Ravensburg vier Diakone zu Priestern und ermutigt sie zu einer Kultur des Miteinanders und der gemeinsamen Suche.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Musikkapelle spielte bis ans Portal, Fahnenabordnungen mehrerer Blutreitergruppen und einer Studentenverbindung sowie zahlreiche Ministrant:innen geleiteten sie zum Altar. Vermutlich haben sich die vier Diakone, die <a href="/bischof/">Bischof Dr. Klaus Krämer</a> am Samstag zu Priestern weihte, nicht nur deshalb für die <a href="https://www.kath-rv.de/kirchengemeinden/ravensburg-mitte/liebfrauen/die-liebfrauenkirche.html" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Ravensburger Liebfrauenkirche</a> im Herzen Oberschwabens entschieden. Deren Pfarrer Harald Kiebler verwies in der ältesten Pfarrkirche der Stadt auf die <a href="/aktuelles/mit-sorgen-und-noeten-zu-maria/" target="_blank">Schutzmantelfrau</a> im rechten Seitenschiff. "Unter ihren Schutz dürfen wir Ihren Dienst und Ihr Amt stellen", sagte er in seiner Begrüßung.</p>
<p>Dieser priesterliche Dienst ziele auf die Einheit im Glauben, erklärte Bischof Krämer, und sei deshalb auch mit dem Vorsitz in der Eucharistie verbunden. "Er ist keine privilegierte Machtstellung, sondern wirklich ein Dienst, der sich nicht selbst in den Mittelpunkt stellt", betonte der Bischof in seiner Predigt. Der Priester müsse immer auf Jesus Christus hinweisen - auch im Alltag. Krämer nannte als Vorbilder den Tagesheiligen Benedikt mit seinem "bete und arbeite" sowie <a href="/dioezesanpatron/" target="_blank">Diözesanpatron Martinus</a>, für den nach dem Zeugnis seines Biografen auch die Arbeit Gebet gewesen sei.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Beruf &amp; Berufung</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Sat, 11 Jul 2026 16:14:09 +0200</pubDate>
                        <title>Nicht wegschauen angesichts des Leidens</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/nicht-wegschauen-angesichts-des-leidens/</link>
                        <description>Bei der zweitgrößten Reiterprozession Mitteleuropas erinnert der Niederaltaicher Abt Marianus Bieber an Krieg und Terror damals und heute.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Um Schlag sieben Uhr setzte sich der Heiligblutwagen von der in diesem Jahr wegen der Kirchturmsanierung bizarr erscheinenden <a href="https://www.seelsorgeeinheit-badwurzach.de/kirchengemeinden/bad-wurzach/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">St. Verena-Stadtpfarrkirche</a> mit der <a href="https://gottesberg.org/heilig-blut-fest/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Heilig-Blut-Reliquie</a> zum ersten Stationsaltar beim Schloss in Bewegung. Dort übernahm <a href="https://www.abtei-niederaltaich.de/kloster/niederaltaicher-moenche" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Abt Dr. Marianus Bieber</a> von der <a href="https://www.abtei-niederaltaich.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Benediktinerabtei Niederaltaich</a> gemeinsam mit dem <a href="https://gottesberg.org/salvatorianer/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Salvatorianer</a>-Provinzial Pater Friedrich Emde die Reliquie aus den Händen von Pater Konrad Werder.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Brauchtum</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Sat, 11 Jul 2026 15:22:35 +0200</pubDate>
                        <title>Glockenfreundschaft findet Anklang</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/glockenfreundschaft-findet-anklang/</link>
                        <description>Eine Delegation aus der polnischen Diözese Świdnica/Schweidnitz ist zu Gast in der Diözese Rottenburg-Stuttgart.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="https://www.drs.de/" target="_blank" class="external-link">Diözese Rottenburg-Stuttgart</a> festigt die freundschaftlichen Kontakte zur polnischen<a href="https://diecezja.swidnica.pl/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">&nbsp;Diözese Świdnica/Schweidnitz</a>, die im Rahmen des Projekts „Friedensglocken für Europa“ geknüpft wurden: Eine Delegation aus Polen lernte nun nicht nur Rottenburg kennen.</p>
<p>Die zehnköpfige Reisegruppe aus der niederschlesischen Diözese Świdnica/Schweidnitz besichtigte die Bischofsstadt am Neckar mit Ordinariat, Dom, <a href="/dioezesanmuseum/" target="_blank">Diözesanmuseum</a> und <a href="/suelchenkirche/" target="_blank">Sülchenkirche</a>, traf mit Bischof Dr. Klaus Krämer zu einem lockeren Austausch zusammen und feierte unter anderem mit Stadtdekan Monsignore Dr. Christian Hermes und Pater Tomasz Sadowski von der polnischsprachigen Gemeinde in <a href="https://www.kath-kirche-stuttgart-mitte.de/gemeinden/st-eberhard" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">St. Eberhard in Stuttgart</a> Gottesdienst. Weihbischof Dr. Gerhard Schneider führte die Delegation durch Tübingen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Reise bestaunten unter anderem auch die barocke Pracht des Münsters Zwiefalten und besichtigten Ulm.</p>
<p>Die Gäste aus Polen waren neugierig auf die Diözese Rottenburg-Stuttgart und zeigten sich sehr angetan von dem, was sie sahen und erlebten. „Ich wollte die Region kennenlernen, aus der unsere Glocke kommt“, sagte Filip Mika. Der 20-jährige Student stammt wie die meisten Mitglieder der Delegation aus Tuntschendorf/Tłumaczów.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Demokratie</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 10 Jul 2026 15:13:00 +0200</pubDate>
                        <title>Gute Gedanken im Wimmelbild des Lebens</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/gute-gedanken-im-wimmelbild-des-lebens/</link>
                        <description>Pater Philipp für Profis und für Anfänger - In einer kleinen, feinen Ausstellung im Programm der Landesgartenschau kann man den Seligen neu entdecken.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Willkommen im Wimmelbild: So zahlreich, so vielfältig sind die Elemente, Bilder, Figuren und Szenen in der Installation auf den Altarstufen von St. Vitus, dass man sich unweigerlich an jene wuseligen Bilder(bücher) aus der Kindheit erinnert fühlt, mit denen man als Betrachter nie „fertig“ war, weil es immer wieder Neues zu entdecken gab. Mit ganz viel Hingabe und Liebe zum Detail hat Anne Uhrle Lebensstationen und Haltungen von Pater Philipp Jeningen nachgezeichnet. Und wer sich schon einmal gefragt hat, warum die Basilika (vergleichsweise) so viele Altarstufen hat, findet hier eine „Antwort“: Weil die vielen hier gezeigten Wegmarken, Facetten und Impulse im Leben des Seligen sonst keinen Platz hätten.</p>
<p>Da sind zunächst die farbigen Bilder von Kirchen und Kapellen, die ins Auge stechen: Von Eichstätt, wo Philipp Jeningen 1642 geboren wurde (oben rechts), bis Ellwangen, wo er 1704 starb und 2022 seliggesprochen wurde (unten links), führt die Installation durch bayerische und schwäbische Orte, in denen er seine Ausbildung durchlief und die er später als Volksmissionar besuchte oder sogar prägte. Weiße Schilder ordnen diese Stationen ein, blaue Stoffbahnen schlängeln sich durch das Ensemble und ahmen die Flüsse Altmühl, Donau und Jagst nach, die seinem Wirkungsgebiet Kontur geben.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Glaubenszeugen</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 10 Jul 2026 13:32:47 +0200</pubDate>
                        <title>Zwischen Krieg und Hoffnung </title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/zwischen-krieg-und-hoffnung/</link>
                        <description>Vier Monate saß Rabbiner Jeremy Milgrom wegen des Kriegs in Israel fest. Jetzt erzählt der Friedensaktivist im Interview von seinen Erfahrungen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Weitere Religionen</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 08 Jul 2026 08:30:08 +0200</pubDate>
                        <title>Gewandelt und bereichert vom Frauenfest</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/gewandelt-und-bereichert-vom-frauenfest/</link>
                        <description>Unter dem Leitwort „wunderbar - wandelbar: Frauen gestalten Zukunft“ feierte der KDFB-Diözesanverband sein Frauenfest.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Es war der heißeste Tag des Jahres. Aber die Frauenbund-Frauen ließen sich das Frauenfest im Bildungsforum Untermarchtal nicht entgehen. Es stand unter dem Thema „wunderbar – wandelbar - Frauen gestalten Zukunft“.</p>
<p>„Es ist einfach toll, was ich heute erfahren habe“, freute sich eine Frauenbundfrau in der Kaffeepause. „Das war mir gar nicht so klar, was die KI mit uns macht“, wunderte sich eine andere Teilnehmerin, die am Nachmittag den Workshop zur Künstlichen Intelligenz besucht hatte. Sie wolle sich nun mehr damit beschäftigen. Die Themenvielfalt der neun Workshops sei wirklich erstaunlich, ergänzten weitere Teilnehmerinnen, hier könne jede etwas für sich mit nach Hause nehmen. Körper und Geist bekamen bei Qigong oder dem Heilsamen Singen, beim Kennenlernen von Selbstverteidigungstechniken oder auch bei JUGUM, dem Beten mit dem Leib, neue Impulse. Wer angeregt entspannen wollte, genoss das Konzert mit dem „Duo Contradanza“ oder ließ die Gedanken bei einem achtsamen Spaziergang schweifen.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Frauen</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 07 Jul 2026 17:15:33 +0200</pubDate>
                        <title>Söflinger Minis radeln 3247 km für guten Zweck</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/soeflinger-minis-radeln-3247-km-fuer-guten-zweck/</link>
                        <description>Anlässlich des 333. Weihejubiläums ihrer Kirche haben die rund 40 Ministranten aus Söflingen einen 33-stündigen Spendenmarathon absolviert. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die jungen Radler zeigten eine beachtliche Ausdauer und absolvierten stolze 3247 Kilometer auf fünf sogenannten Spinning-Bikes. Um diese beeindruckende Kilometerzahl zu erreichen, erhielten sie sportliche Unterstützung von Gemeindemitgliedern, Freunden und Verwandten, die sich ebenfalls in den Sattel schwangen. Eine gesamte Nacht von Freitag auf Samstag wurde durchgestrampelt, und auch während des Vorabend-Gottesdiensts standen die Bikes nicht still.&nbsp;</p>
<p>Pfarrer Dr. James Punnaplackal nutzte den Gottesdienst, um das Engagement der jungen Leute in seiner Predigt hervorzuheben: „Euch mag der Einsatz klein erscheinen, für die Kinder in Mavanga ist es etwas Großes“, sagte er, nachdem auch er bei der Aktion bereits in die Pedale getreten war. „Mit dem Mitgefühl, das ihr zeigt, seid ihr Missionare der Hoffnung und Nächstenliebe.“</p>
<p>Für jeden zurückgelegten Kilometer erhalten sie von zahlreichen gewerblichen und privaten Sponsoren 10 Cent. Der gesammelte Spendenbetrag von rund 10.000 Euro kommt der Partnergemeinde St. Mary in Mavanga, Tanzania, zugute und soll dazu beitragen, dass Kindern der Schulbesuch möglich wird. Sie erhalten beispielsweise ein warmes Mittagessen, Hefte, Bücher und Schuluniformen. Die Partnerschaft zwischen Söflingen und Mavanga besteht bereits seit 1980. Seither wurden zahlreiche Projekte unterstützt, etwa der Bau eines Gesundheitszentrums, Sonnenkollektoren zur Warmwasserversorgung oder der Neubau eines Kindergartens.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Gemeinde</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 07 Jul 2026 06:51:00 +0200</pubDate>
                        <title>Apostel Paulus und das Geld</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/apostel-paulus-und-das-geld/</link>
                        <description>Besondere Münzen entdecken: Die Ausstellung „Apostel Paulus und das Geld“ im Museum der Universität Tübingen verbindet Geschichte und die Bibel.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kunst &amp; Kultur</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 06 Jul 2026 14:35:39 +0200</pubDate>
                        <title>Zeitreise mit Ziege</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/zeitreise-mit-ziege/</link>
                        <description>Ein Hörspiel erzählt Kindern und Jugendlichen die jahrhundertealte Geschichte des Michaelsbergs und seiner Kirche.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Als Lena auf dem Michaelsberg herumstreift, trifft sie zu ihrer Verwunderung auf eine Ziege, eine sprechende Ziege. Das Tier, das sich als Zacke vorstellt, nimmt das Mädchen auf eine besondere Reise. Davon erzählt das Hörspiel der <a href="https://www.kath-kirche-zabergaeu.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Kirchengemeinde St. Michael</a> <a href="https://www.kath-kirche-zabergaeu.de/hoerspiel-michaelsberg/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">„Zackes zauberhafte Zeitreise – Abenteuer auf dem Michaelsberg“</a>.</p>
<p>Mit Zacke springt Lena durch die Jahrhunderte und lernt die Geschichte des Michaelsbergs und seiner Kirche kennen. Von den Kelten und Römern, für die der Berg bereits ein heiliger Ort und eine Kultstätte war, geht es in die Zeit der frühen Christen, ins Hochmittelalter, in die Zeit nach der Reformation und in die Phase des Kapuziner-Hospizes. Die letzte Station der Zeitreise bildet die Mitte des 20. Jahrhunderts, als das heutige <a href="https://www.michaelsberg-cleebronn.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Jugendhaus</a> der <a href="https://www.drs.de/" target="_blank" class="external-link">Diözese Rottenburg-Stuttgart</a> entstand. Lena taucht in die Michaelsberg-Kulisse der einzelnen Epochen ein, lauscht Gesprächen der damaligen Menschen und erfährt so jeweils von den historischen Umständen.</p>
<p>Das Hörspiel soll eine lebendige Ergänzung zum gedruckten Kirchenführer sein und speziell Kindern und Jugendlichen einen Zugang zur Geschichte des Michaelsbergs eröffnen. Entstanden ist die Idee im Zuge der Anerkennung als Wallfahrtsort, wie Pia Winkler, die gewählte Vorsitzende des Kirchengemeinderats, bei der Präsentation des Hörspiels erklärte.</p>
<h4>Aufnahmen im Keller des Gemeindehauses</h4>
<p>Zu dieser versammelten sich interessierte Gemeindemitglieder sowie die Mitwirkenden in der Kirche <a href="https://www.kath-kirche-zabergaeu.de/orte/st-michael/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">St. Michael</a>. Insgesamt 17 Jugendliche und Erwachsene aus der Kirchengemeinde hatten die verschiedenen Rollen für das Hörspiel übernommen. An einem Samstag im Januar fanden die Aufnahmen im Gemeindehaus in Brackenheim statt – im Band-Probenraum im Keller, zwischen Schlagzeug und Notenständern, wie Gemeindereferentin Laura Sünder berichtete. Die Figuren wurden nacheinander einzeln eingesprochen.</p>
<p>Die Skripte lieferte Pfarrer Oliver Westerhold auf Basis des Hintergrundwissens aus dem Kirchenführer, wobei bei der Ausarbeitung der Texte KI half, wie Laura Sünder verriet. Außerdem brachte Eberhard Binder seine Kenntnisse ein. Er empfängt seit vielen Jahren ab und zu Gruppen auf dem Michaelsberg, um ihnen die Geschichte des Ortes zu erläutern.&nbsp;</p>
<p>Um die Aufnahmen der Sprechrollen, die Soundeffekte und die Abmischung zum fertigen Hörspiel kümmerte sich Jessica Feldbusch, die für ein Berliner Synchronstudio arbeitet. Laura Sünder ist mit ihr seit der Schulzeit befreundet und konnte sie für das Projekt gewinnen.</p>
<h4>Anspielung auf die Herde auf dem Berg</h4>
<p>„Es war ein besonderes Projekt. Es hat Spaß gemacht“, sagte Laura Sünder. Bei der Präsentation hörten die Mitwirkenden zum ersten Mal, wie ihre Stimmen im fertigen Hörspiel klingen. Tiara Kunz zeigte sich zufrieden mit ihrem Part. Die 16-Jährige sprach die Passagen von Lena ein. Die Aufnahmen seien eine sehr schöne Erfahrung gewesen, sagte sie.</p>
<p>Dass eine Ziege als Hauptfigur durch das Hörspiel begleitet, sei lustig und liege nahe, meinte Pia Winkler. Die gewählte Vorsitzende verwies auf die Schafherde auf dem Michaelsberg, zu der auch mal eine Ziege gehörte.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Jugend</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Sun, 05 Jul 2026 08:00:13 +0200</pubDate>
                        <title>Zukunftsmut wächst dort, wo Liebe ist</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/zukunftsmut-waechst-dort-wo-liebe-ist/</link>
                        <description>Wie wird sozial-karitatives Ehrenamt fit für die Zukunft? Beim diözesanen Begegnungstag der Caritas-Konferenzen schauten Engagierte mutig nach vorne.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wenn sich ehrenamtlich Engagierte aus Besuchsdiensten und Nachbarschaftshilfen treffen, trifft man auf geballte Leidenschaft für tätige Nächstenliebe in oft jahrzehntelanger Treue. Das „Netzwerk von Ehrenamtlichen“, wie der Name der <a href="https://www.ckd-rs.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Caritas-Konferenzen Deutschlands (CKD)</a> erläuternd lautet, ist ein Zusammenschluss freiwillig sozial engagierter Frauen und Männer in Kirchengemeinden und sozialen Einrichtungen, gleichsam die eine Herzkammer der Kirche, die dazu beiträgt, im Geiste des Evangeliums den Auftrag zu solidarischer Hilfe zu verwirklichen. Beim Diözesanbegegnungstag mit Vertreter- und Vertreterinnenversammlung der CKD auf dem Schönenberg ging es um Austausch, Stärkung und Wertschätzung und um die Frage, wie sich das sozial-karitative Ehrenamt angesichts der vielen Herausforderungen und Veränderungen in Kirche und Gesellschaft auch in Zukunft gut gestalten lässt. Denn auch das Ehrenamt steht unter Druck, die Zahl der Engagierten sinkt.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Caritas</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Sun, 05 Jul 2026 02:47:14 +0200</pubDate>
                        <title>Mut, sich auf freies Feld zu begeben</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/mut-sich-auf-freies-feld-zu-begeben/</link>
                        <description>Bischof Dr. Klaus Krämer beauftragt in Ditzingen acht Frauen und einen Mann als neue Pastoralreferent:innen für die Diözese Rottenburg-Stuttgart.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Warme Sonnenstrahlen fallen durch die Fenster der bis auf den letzten Platz besetzten <a href="https://www.kath-kirche-ditzingen.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Kirche St. Maria in Ditzingen</a>. Die berührenden Lieder der Projektband erfüllt den Raum. Die Freude ist den Menschen an diesem feierlichen Sommertag anzusehen: Gemeinsam mit ihren Familien, Freunden, Wegbegleiter:innen und vielen Gästen feierten acht Frauen und ein Mann einen besonderen Meilenstein auf ihrem beruflichen und persönlichen Weg. Im Beauftragungsgottesdienst erhielten sie von <a href="https://www.drs.de/bischof/" target="_blank" class="external-link">Bischof Dr. Klaus Krämer</a> den Auftrag für ihren Dienst als Pastoralreferent:innen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Mitwirkende waren Domkapitular Dr. Uwe Scharfenecker, Ausbildungsleiterin Pastoralassistentin Beate Dettling, Domkapitular Holger Winterholer sowie Dekan Alexander König aus Ditzingen.</p>
<p>Für die acht Theolog:innen endet mit der Beauftragung eine intensive Zeit der Vorbereitung. Nach ihrem Studium der Katholischen Theologie und einer dreijährigen Berufseinführung in Kirchengemeinden, Schulen und weiteren pastoralen Einsatzfeldern beginnen sie nun ihren Dienst in unterschiedlichen Regionen der Diözese. Künftig werden sie in Seelsorgeeinheiten, der Jugendpastoral, im Schuldienst, in der Liturgie oder an weiteren pastoralen Orten Verantwortung übernehmen und gemeinsam mit Priestern, Diakonen sowie Gemeinde- und Pastoralreferent Kirche gestalten.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Beruf &amp; Berufung</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 03 Jul 2026 11:30:10 +0200</pubDate>
                        <title>Im Dialog über die Kirche der Zukunft  </title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/im-dialog-ueber-die-kirche-der-zukunft/</link>
                        <description>Rund 1000 Mitarbeitende kommen zu einer Veranstaltungsreihe und nehmen an Workshops, Gesprächsrunden und Gottesdiensten teil. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Einladung an rund 300 Sekretärinnen der Pfarrämter und Dekanatsgeschäftsstellen endete am 1. Juli eine Reihe von vier Begegnungsveranstaltungen, zu denen Bischof Dr. Klaus Krämer Mitarbeitende aus der gesamten Diözese nach Rottenburg auf die Wiese vor dem Bischofshaus eingeladen hatte.&nbsp;</p>
<h4>&nbsp;Fokus auf Dialog mit Mitarbeitenden</h4>
<p>Während es seit März bei sieben Regionalkonferenzen zwischen Bad Mergentheim und Friedrichshafen in erster Linie darum geht, die Ehrenamtlichen in den Kirchengemeinden der Diözese über die laufenden Veränderungsprozesse zu informieren und mit ihnen darüber ins Gespräch zu kommen, lag der Fokus bei den Begegnungsveranstaltungen in Rottenburg nun auf dem Dialog mit den hauptamtlich Mitarbeitenden zum derzeitigen Stand des Prozesses „<a href="https://kirche-der-zukunft.drs.de/index.html" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Kirche der Zukunf</a>t“. Es gab Workshops, Gesprächsrunden und gemeinsame Gottesdienste für Priester, Diakone, Pastoral- und Gemeindereferent:innen, die Mitarbeitenden der Kurie sowie für die Sekretär:innen.&nbsp;</p>
<h4>Aktuelle Informationen</h4>
<p>Vorgestellt und diskutiert wurde der jeweils aktuelle Stand der zum Prozess „Kirche der Zukunft“ gehörenden Programme „<a href="https://kirche-der-zukunft.drs.de/projekte-im-prozess-kirche-der-zukunft/raeume-fuer-eine-kirche-der-zukunft.html" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Räume für eine Kirche der Zukunft</a>“, „<a href="https://kirche-der-zukunft.drs.de/projekte-im-prozess-kirche-der-zukunft/seelsorge-in-neuen-strukturen.html" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Seelsorge in neuen Strukturen</a>“, „<a href="https://kirche-der-zukunft.drs.de/prozess-kirche-der-zukunft/verwaltung-in-neuen-strukturen.html" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Verwaltung in neuen Strukturen</a>“, „<a href="https://kirche-der-zukunft.drs.de/projekte-im-prozess-kirche-der-zukunft/zentrales-prozessmanagement.html" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Zentrales Prozessmanagement</a>“ und „<a href="https://kirche-der-zukunft.drs.de/projekte-im-prozess-kirche-der-zukunft/digitalstrategie.html" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Digitalstrategie</a>“ – wobei es inhaltlich unterschiedliche Schwerpunkte für die jeweiligen Tage und Gruppen gab. Von der ersten Begegnungsveranstaltung am 23. Juni an kamen so mehr als 1000 Mitarbeitende in Rottenburg zusammen und erhielten aus erster Hand aktuelle Informationen durch den Bischof und die Verantwortlichen des Bischöflichen Ordinariats.</p>
<h4>Gemeinsam entwickeln</h4>
<p>Bischof Dr. Krämer betonte: „Der Austausch mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, das Zuhören und das Beantworten ihrer Fragen waren mir sehr wichtig und ein echtes Anliegen, denn nur so gewinnen unsere laufenden Veränderungsprozesse die von uns gewollte Qualität und Tiefe. Die Rückmeldungen, die wir während der vergangenen Tage sammeln konnten, werden nun in den einzelnen Programmen weiterbearbeitet. Ich danke allen sehr, die sich an den Veranstaltungen beteiligt und mit ihren Fragen eingebracht haben. Ausdrücklich bedanke ich mich auch bei allen, die ihre Bedenken und Sorgen während dieser Tage mit uns geteilt haben.“ Die Organisations- und Verwaltungsstrukturen der Diözese seien kein Selbstzweck, sondern dienten allesamt dem Ziel, den seelsorglichen Auftrag der Kirche bestmöglich zu erfüllen, und dabei müssten die bestmöglichen Lösungen stets gemeinsam entwickelt werden, betonte Bischof Dr. Krämer.</p>
<h4>Viele Anmerkungen mitnehmen</h4>
<p>Stefanie Oeben, Prozessleitung „Kirche der Zukunft“, zog ebenfalls eine positive Bilanz und sagte: „Die Begegnungstage waren trotz der Hitze ein großer Gewinn für die Verantwortlichen im Prozess ‚Kirche der Zukunft‘ und, aus den Rückmeldungen zu schließen, auch für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der unterschiedlichen Berufsgruppen. Wir hatten die Möglichkeit, zielgruppenspezifisch zu informieren und haben viele hilfreiche Rückmeldungen für die Weiterarbeit erhalten.“ Oeben wies darauf hin, dass man sich derzeit in nahezu allen Programmen noch in der Konzeptionsphase befinde und die Begegnungstage es den Verantwortlichen in der Prozessleitung ermöglicht hätten, möglichst viele Sichtweisen auf vorliegende Zwischenstände zu erhalten. „Besonders erfreulich war, dass so viele Pfarramts- und Dekanatssekretärinnen der Einladung nach Rottenburg gefolgt sind und sich auch so aktiv in den Workshops eingebracht haben“, betonte Oeben. Und Wolfgang Zilk,&nbsp;Programmleitung „Digitalstrategie“ und ebenfalls in der Prozessleitung verantwortlich, setzte hinzu: „Wir waren anlässlich der Begegnungstage für die Mitarbeiter:innen der Kurie aus Rottenburg und Stuttgart sowie beim Tag für die Pfarramtssekretärinnen aktiv. Wir konnten ein großes Interesse wahrnehmen und viele Anmerkungen für unsere weitere Arbeit mitnehmen. Auch herrscht ein großes Interesse, den weiteren Weg – beispielsweise anlässlich der geplanten Onlineveranstaltungen für die Kolleg:innen – zu begleiten. Besonders bemerkenswert fand ich den großen zustimmenden Applaus der Kolleg:innen für eine Pfarramtssekretärin, die sich sowohl bei Hard- als auch bei Software verbindliche Standards seitens der Diözese wünscht.“</p>
<h4>Große Offenheit</h4>
<p>Seitens des „Zentralen Prozessmanagements“ stimmte Cathrin Storz im Rückblick überein und hielt mit Blick auf „vielfältige Gespräche“ fest, dass eine große Offenheit bei den Mitarbeitenden zum Thema Prozesse wahrgenommen werden konnte und sagte: „Alle sehen die Notwendigkeit, dass wir die komplexen Prozesse der Diözese optimieren müssen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Diözese</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 03 Jul 2026 10:15:14 +0200</pubDate>
                        <title>Nachdenken über Gemeinschaft</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/nachdenken-ueber-gemeinschaft/</link>
                        <description>Eine Mitmach-Ausstellung im Heinrich-Fries-Haus stellt Kindern und Erwachsenen Fragen zu ihrem Erleben von Miteinander.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Was hast du in deinem Leben anderen Menschen zu verdanken? Wann mache ich mich klein, damit andere groß sein können? Was klappt nur, wenn sich viele Menschen zusammentun? – diese und acht weitere Fragen stellt eine Ausstellung im Heinrich-Fries-Haus in Heilbronn. Die Besucherinnen und Besucher sollen nicht nur über Zusammenhalt und das Verhältnis von Individuum und Gemeinschaft nachdenken, sondern in verschiedener Form auch Antworten geben.</p>
<p>Um die eigenen Überlegungen anzuregen, werden die Fragen in Textform und als symbolische Darstellungen auf 50 mal 80 Zentimeter großen Tafeln im Foyer präsentiert. Die Idee zur Ausstellung und die visuelle Umsetzung stammt von Elisabeth Ott. Sie hat die Acryl-Bilder gemalt. Der Künstler Albrecht Breunlin hat sie bei der Schrift unterstützt.</p>
<p>Der Ausgangspunkt sei gewesen, dass der Religionsunterricht zur Demokratiebildung beiträgt, wie Ott sagt. Sie ist Schuldekanin und Leiterin des <a href="https://www.rpi-heilbronn.de/ueber-uns.html" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Religionspädagogischen Instituts Heilbronn</a> (RPI). Die Ausstellung richtet sich allerdings nicht nur an Schülerinnen und Schüler, sondern spricht ebenso Erwachsene an. „Es ist sehr spannend, welche Gedanken Erwachsene zu den Fragen haben“, berichtet Ott von den ersten Erfahrungen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Bildung</category>
                            
                                <category>Demokratie</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 03 Jul 2026 09:45:52 +0200</pubDate>
                        <title>Menschen, die für mich da sind</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/menschen-die-fuer-mich-da-sind/</link>
                        <description>70 Jahre Telefonseelsorge in Deutschland: Mit besonderen Aktionen machen die Dekanatsleitungen in Heidenheim, Ostalb und Ulm auf die Hilfe aufmerksam.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Anonym, kostenlos und Tag und Nacht erreichbar ist die Telefonseelsorge (TS). Anlässlich des 70-Jahr-Jubiläums der TS in Deutschland haben Dekanatsreferentin Gabriele Kraatz (<a href="https://dekanat-heidenheim.drs.de/index.html" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Dekanat Heidenheim</a>) und mehrere Dekane aus dem Einzugsgebiet der <a href="https://telefonseelsorge-ulm.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">TelefonSeelsorge Ulm/Neu-Ulm</a> kürzlich Dienste übernommen. Gemeinsam mit der TS-Leitung und den vielen gut ausgebildeten Ehrenamtlichen mach(t)en sie darauf aufmerksam, dass Seelsorge auf dem christlichen Menschenbild gründet: füreinander da sein, zuhören - offen und ohne Bewertung.</p>
<h4>Ein wichtiger Dienst an der Gesellschaft</h4>
<p>Als einen wichtigen Dienst an der Gesellschaft würdigte Gabriele Kraatz die Telefonseelsorge. Die Möglichkeit, mit ihres- oder seinesgleichen zu sprechen, „mit Menschen, die für mich da sind“, mache Telefonseelsorge zu einem niederschwelligen und unverzichtbaren Angebot. Von einem „hochspannenden und hochsensiblen Feld der Seelsorge“ sprach Robert Kloker, Dekan des <a href="https://www.dekanat-ostalb.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Dekanats Ostalb</a>. Weil man nur die Stimme seines Gegenübers hört, erfordere der Dienst in der Telefonseelsorge große Sensibilität und Hörbereitschaft.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Seelsorge</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-7788</guid>
                        <pubDate>Thu, 02 Jul 2026 15:26:38 +0200</pubDate>
                        <title>Das Blut Christi steht für Hingabe und Liebe</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/das-blut-christi-steht-fuer-hingabe-und-liebe/</link>
                        <description>Bei der zweitgrößten Reiterprozession in Mitteleuropa erwartet Bad Wurzach am 10. Juli etwa 1.000 Reiter:innen und zahlreiche Pilger:innen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.bad-wurzach.de/stadt/de/startseite" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Bad Wurzach</a> am Übergang von Oberschwaben ins Allgäu bereitet sich auf einen seiner jährlichen religiösen Höhepunkte vor. Am Freitag, 10. Juli, ziehen etwa 1.000 Reiter:innen durch die Stadt sowie die umliegenden Flure und verehren das Blut Christi, das in einem blumengeschmückten Landauer bis zum Fuß des <a href="https://gottesberg.org/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Gottesbergs</a> mitgetragen wird. „Wenn wir die Reliquien dieses Heiligen Blutes verehren, so wie beim <a href="https://gottesberg.org/heilig-blut-fest/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Heilig-Blut-Fest</a> in Bad Wurzach, stellen wir uns hinein in Jesu Liebe und Hingabe“, schreibt <a href="https://www.abtei-niederaltaich.de/kloster/niederaltaicher-moenche" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Benediktinerabt Dr. Marianus Bieber aus Niederaltaich</a> in seinem Grußwort.</p>
<p>Die Reiterprozession beginnt um 7 Uhr mit der Abholung der Heilig-Blut-Reliquie in der <a href="https://www.seelsorgeeinheit-badwurzach.de/kirchengemeinden/bad-wurzach/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Stadtpfarrkirche St. Verena</a>. Abt Marianus segnet die Reitergruppen am Schlossportal und unterhalb des Gottesbergs mit der Reliquie, steht dem Pontifikalamt um 10.30 Uhr an der Gottesbergkirche vor und hält die Predigt. Das Fest findet seinen Abschluss mit der Bergpredigt an gleicher Stelle ab 14.30 Uhr, zu der <a href="https://www.katholisch-boeckingen.de/pastoralteam/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Pfarrer Manuel Hammer</a> an seine einstige Vikarstelle zurückkehrt. Als politischen Ehrengast begrüßt die Stadt Bad Wurzach in diesem Jahr den <a href="https://rpt.baden-wuerttemberg.de/wir/seiten/der-regierungspraesident/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Tübinger Regierungspräsidenten Klaus Tappeser</a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Brauchtum</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 02 Jul 2026 07:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Kilian</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/kilian/</link>
                        <description>Der zwölfjährige Kilian hat einen Hirntumor. Er und seine Familie sprechen offen über das Thema Sterben - und finden Hoffnung im Glauben. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In der Küche des alten Bauernhauses sind die Rollläden wegen der Hitze halb heruntergelassen – ein Blick darunter hindurch gibt die Sicht auf den strahlend blauen Himmel und die sanften Hügel des Schwarzwalds frei. Trotz Abdunklung wirkt die Küche freundlich und einladend, mit weißen und hellblauen Möbeln und einem Esstisch aus hellem Holz. Dort sitzen Julia Krüger* und Klinikseelsorger Andreas Steiner. Der zwölfjährige Kilian kommt herein und zeigt seiner Mutter auf seinem Handy ein Rezept. „Das hast du mir gerade eben schon mal gezeigt“, antwortet sie freundlich. Der dunkelhaarige Junge runzelt die Stirn. „Echt…?“, wundert er sich.&nbsp;</p>
<p>Kilian fällt es schwer, sich an Dinge zu erinnern, die gerade passiert sind – denn er hat einen Hirntumor. Der hochaggressive Tumor – ein <a href="https://www.hirntumorhilfe.de/hirntumor/tumorarten/ponsgliom/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">diffuses Mittelliniengliom</a> Grad 4 – wächst ins Gewebe und ist nicht heilbar.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kinder</category>
                            
                                <category>Seelsorge</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 01 Jul 2026 17:11:11 +0200</pubDate>
                        <title>Sie bringt die Vielfalt des Lebens zum Klingen</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/sie-bringt-die-vielfalt-des-lebens-zum-klingen/</link>
                        <description>In Reute bei Mittelbiberach hat Weihbischof Dr. Gerhard Schneider die gebraucht erworbene und erweiterte Orgel in der St. Nikolaus-Kirche geweiht.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Vorhandenes, das sich bewährt hat und noch brauchbar ist, mit bezahlbarem Neuem zu kombinieren, das hat im <a href="https://se-biberach-umland.drs.de/mittelbiberach-st-cornelius-und-cyprian.html" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Mittelbiberacher Ortsteil Reute</a> gute Tradition. Von der zunehmend maroden und ständig reparaturanfälligen Barockkirche steht heute nur noch der stabile Turm. <a href="https://se-biberach-umland.drs.de/reute-st-nikolaus/kirche.html" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Das Gotteshaus</a>, das im Jahr 1973 wie das alte dem heiligen Nikolaus geweiht wurde, entstand neben ihm in Fertigbauweise nach Plänen des Architekten Gerold Reutter aus Wernau. Der schlichte, einladende Bautyp mit den tiefgezogenen Dachschrägen ist an weiteren 16 Orten in der Diözese verwirklicht. Jetzt leben auch in der <a href="https://se-biberach-umland.drs.de/reute-st-nikolaus/aktuelles.html" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">neuen Orgel</a>, die Weihbischof Dr. Gerhard Schneider am Sonntag weihte, noch brauchbare Register des Vorgängerinstruments weiter.</p>
<p>„Mit der Anschaffung einer gebrauchten Orgel wurde die bisherige, die in Teilen schon seit 1923 in Betrieb war, ersetzt“, erklärt Claudia Zanker, gewählte Vorsitzende des Kirchengemeinderats. <a href="https://www.orgelbau-pferdt.de/main.html" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Orgelbaumeister Josef Pferdt</a> aus Isny wurde in einer aufgelösten Kirche in Wiesbaden fündig. In Abstimmung mit den örtlichen Organistinnen baute er in das erworbene Instrument zusätzlich nicht nur die in Reute vorhandenen Pfeifen ein, sondern erweiterte es um ein zweites Manual und einen Schweller, mit dem man die Lautstärke regeln kann. Der renommierte <a href="https://www.hassler-consort.de/franz-raml/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Organist und Chorleiter Franz Raml</a> brachte die 13 Register im Weihegottesdienst erstmals zum Klingen - solistisch, aber auch gesanglich unterstützt vom <a href="https://se-biberach-umland.drs.de/ringschnait-mariae-himmelfahrt/gemeindeleben/kirchenchor-ringschnait.html" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Kirchenchor Ringschnait</a> und der ganzen Gemeinde.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Gottesdienst</category>
                            
                        
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7783</guid>
                        <pubDate>Wed, 01 Jul 2026 10:17:41 +0200</pubDate>
                        <title>Gemeindehaus mit neuer Zukunft</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/gemeindehaus-mit-neuer-zukunft/</link>
                        <description>Best-Practice-Beispiel beim Programm &quot;Räume für eine Kirche der Zukunft&quot;: Kooperativ und mit viel Ehrenamt zum Dorfgemeinschaftshaus. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ein Erfolgsbeispiel des diözesanen Prozesses „<a href="https://raeume-kirche-zukunft.drs.de/index.html" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Räume für eine Kirche der Zukunft</a>" findet sich zwischen Calw und Böblingen, in der <a href="https://www.mh-drs.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Seelsorgeeinheit Mittleres Heckengäu</a>: In Ostelsheim verkaufte die katholische Kirchengemeinde Dätzingen im Oktober 2025 ihr seit Jahren so gut wie nicht mehr genutztes Gemeindehaus an die politische Gemeinde, konsolidierte so ihren Gebäudebestand und seit Anfang 2026 steht den rund 2600 Einwohner des Ortes ein neu darin eröffnetes Dorfgemeinschaftshaus zur Verfügung, das mit einem Café, einem frei nutzbaren <a href="https://app.wohnzimmer-der-gesellschaft.org/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Dorfwohnzimmer</a>, Krabbelgruppe und vielem anderem mehr rege genutzt wird. Ein 130 Mitglieder starker Trägerverein des Hauses mit dem Namen „<a href="https://wirfürostelsheim.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Wir für Ostelsheim</a>“ und einem achtköpfigen Vorstandsteam ist Bindeglied zwischen Verwaltung und Einwohnerschaft.&nbsp;</p>
<h4><span>Potenziale kirchlicher Gebäude entdecken</span></h4>
<p>Eine Würdigung erfuhr das Gemeindehaus-Projekt jüngst nun auch durch den Besuch im Rahmen der Best Practice-Exkursionsreihe „Potenziale kirchlicher Gebäude entdecken – kooperativ, regional, sozialraumorientiert“, zu dem die durch das Land und die EU geförderte „<a href="https://www.spes.de/home" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Studiengesellschaft für Projekte zur Erneuerung der Strukturen</a>“ (SPES) aus Freiburg eingeladen hatte. Bei einer Führung durch die Räumlichkeiten hörten rund 20 interessierten Gäste, die aus der Umgebung aber auch von der Schwäbischen Alb, aus dem Kinzigtal und dem Markgräfler Land angereist waren, viel Informatives über die Entstehungsgeschichte des Projekts und über die Selbstorganisation des laufenden Betriebs.&nbsp;</p>
<h4>&nbsp;</h4>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Gebäude</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 30 Jun 2026 16:18:43 +0200</pubDate>
                        <title>(Im-)Pulsschlag der Weltkirche</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/im-pulsschlag-der-weltkirche/</link>
                        <description>Immer mittwochs reihen sich die Mitglieder der Laudes-Gruppe ein in den vielstimmigen Chor des Stundengebets, seit 25 Jahren ihr Ankerpunkt im Alltag.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Es war die Idee von Gerhard Schneider“, erinnert sich Ursula Aleker an den Beginn der Laudes-Gruppe. Das war 2001. Schneider – jetzt Weihbischof der Diözese – absolvierte damals sein Diakonatsjahr in Munderkingen und lud zum Laudesbeten ein. Etwa ein Dutzend Gläubige folgten der Einladung; Ursula Aleker war eine von ihnen.</p>
<p>Die Laudes (Morgenlob) sind Teil des Stundengebets, das auch Tagzeitenliturgie, Chorgebet oder Brevier genannt wird. Dieser uralte Gebetsschatz der Kirche führt zu den Wurzeln des christlichen Glaubens. Gestützt auf das Wort Jesu (Lk 18,1) und den Aufruf der Apostel, „ohne Unterlass“ zu beten (1 Thess. 5,16), entwickelte sich in Klöstern eine geordnete Liturgie, die den Tag strukturiert und dabei helfen soll, sich immer wieder auf Gott auszurichten. Herzstück sind die Psalmen, die die ganze Bandbreite menschlicher Erfahrung und Emotionen – Dank und Bitte, Freude und Kummer, Glaube und Zweifel – ins Wort bringen. Das vor allem in geistlichen Gemeinschaften und von Priestern und Diakonen gepflegte Gebet spannt sich wie ein Netz über Kontinente und Zeitzonen und wird auch als „Atem der Kirche“ bezeichnet.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Glaube</category>
                            
                        
                        
                            
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                    <item>
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                        <pubDate>Tue, 30 Jun 2026 14:46:44 +0200</pubDate>
                        <title>Ein Euro pro Katholik:in</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/ein-euro-pro-katholikin/</link>
                        <description>Kirchengemeinden im Dekanat Ludwigsburg spenden gemeinsam 46.737,72 Euro. Spendenübergabe an die Kinderstiftung Springinsfeld.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit einer gemeinsamen Spendenaktion haben 16 katholische Kirchengemeinden im Landkreis Ludwigsburg 46.737,72 Euro für die <a href="https://www.kinderstiftung-springinsfeld.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Kinderstiftung Springinsfeld</a>gesammelt und stärken damit junge Menschen im <a href="https://www.region-stuttgart.de/landkreise/landkreis-ludwigsburg/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Landkreis Ludwigburg</a>. Die Mittel fließen in Projekte für Bildung, Teilhabe und Naturerlebnisse und kommen direkt Kindern und Jugendlichen vor Ort zugute. Bei einer feierlichen Übergabe wurden die Gemeinden zugleich als offizielle Partner der Stiftung ausgezeichnet.</p>
<h4>Von Armut bedroht</h4>
<p>Ausgangspunkt der Initiative war ein gemeinsamer Spendenaufruf zu Beginn des Jahres 2026. Unter dem Motto „1 € pro Katholik:in für Kinder im <a href="https://dekanat-lb.drs.de/index.html" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Dekanat Ludwigsburg</a>“ waren katholische Kirchengemeinden eingeladen, sich für die Stärkung von Teilhabe- und Entwicklungschancen von Kindern vor Ort einzusetzen. Denn jedes fünfte Kind in Baden-Württemberg ist von Armut bedroht.</p>
<h4>Ich bin wertvoll</h4>
<p>Die Kinderstiftung Springinsfeld setzt genau hier an. Mit ihren Projekten in den Bereichen Bildung, Kultur, Sport, Soziales und Gesundheit schafft sie konkrete Perspektiven für Kinder und Jugendliche von 0 bis 18 Jahren im Landkreis Ludwigsburg. Ziel ist es, jungen Menschen die Erfahrung zu vermitteln: Ich kann etwas. Ich gehöre dazu. Ich bin wertvoll.</p>
<h4>Spenden, feiern und Großes bewegen</h4>
<p>Im Rahmen der feierlichen Spendenübergabe wurden die Partnerschaftsurkunden überreicht und den beteiligten Gemeinden ein besonderer Dank ausgesprochen. <a href="https://dekanat-lb.drs.de/katholisches-dekanat.html" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Dekan Alexander König</a> zeigte sich erfreut über die große Spendenbereitschaft für ein so wichtiges gesellschaftliches Anliegen. „Kirche lebt dort, wo Menschen Verantwortung füreinander übernehmen. Mit dieser Aktion zeigen unsere Kirchengemeinden, dass Nächstenliebe nicht nur ein Wort ist, sondern konkret gelebt wird. Gemeinsam können wir dazu beitragen, Kindern und Jugendlichen bessere Chancen für ihre Zukunft zu eröffnen“, betonte Dekan Alexander König.</p>
<h4>Gemeinsame Spendenaktion von 16 katholischen Kirchengemeinden</h4>
<p>An der Spendenaktion beteiligten sich folgende Kirchengemeinden:<br>St. Thomas und Johannes, Ludwigsburg; St. Elisabeth, Ludwigsburg; St. Petrus Canisius, Remseck-Aldingen; St. Nikolaus und Barbara, Remseck-Hochberg; St. Peter und Paul, Gerlingen; Heilig Geist, Steinheim; St. Pius, Großbottwar; Zur Heiligen Familie, Marbach; St. Peturs und Paulus, Schwieberdingen; St. Maria, Königin des hl. Rosenkranzes, Ditzingen; Heilig Kreuz, Besigheim; Heilig Kreuz, Bönnigheim; St. Christophorus, Gemmrigheim; Heiligste Dreifaltigkeit, Hirschlanden; Zum Guten Hirten Bietigheim; St. Laurentius Bissingen.</p>
<p>„Mit Ihrer Unterstützung der Spendenaktion ‚1 € pro Katholik:in‘ setzen Sie ein Zeichen der Solidarität und Menschlichkeit. Gemeinsam ist die beeindruckende Spendensumme von 46.737,72 Eurozusammengekommen. Für dieses großartige Engagement und Ihre Verbundenheit mit den Kindern im Landkreis Ludwigsburg danken wir Ihnen von Herzen“, bedankte sich <a href="https://www.caritas-ludwigsburg-waiblingen-enz.de/ueber-uns/leitung" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Marc Dressel, Leiter der Caritas Ludwigsburg-Waiblingen-Enz</a> und Kuratoriumsmitglied von Springinsfeld.</p>
<h4>Spende kommt direkt bei den Kindern an</h4>
<p>Die konkrete Wirkung der Spende steht dabei bereits fest: „Jeder Euro kommt direkt Kindern im Landkreis zugute. Mit der Unterstützung der Kirchengemeinden können wir unser Projekt ‚Natursprünge‘ weiter ausbauen und noch mehr Kindern wertvolle Erfahrungen in der Natur ermöglichen“, so Anja Zeller, Geschäftsführerin der Kinderstiftung. Derzeit gibt es drei Projektstandorte, die gezielt erweitert werden sollen. Auch Stiftungsgründer und Kuratoriumsvorsitzender Dr. Norbert Gangl hob die Bedeutung der Unterstützung hervor: „Kinder brauchen Menschen, die an sie glauben und ihnen Möglichkeiten eröffnen. Die große Unterstützung der Kirchengemeinden zeigt, wie viel wir gemeinsam für junge Menschen im Landkreis bewegen können. Diese Solidarität gibt uns die Möglichkeit, wichtige Projekte nachhaltig weiterzuentwickeln und noch mehr Kinder zu erreichen.“</p>
<h4>Lesen öffnet Horizonte</h4>
<p>Einen neuen Schwerpunkt möchte die Stiftung in Zukunft auf die Förderung von Lese- und Vorleseangeboten legen. „Lesen eröffnet Welten, stärkt Kreativität und schafft einen wertvollen Ausgleich in unserer immer komplexeren Welt. Deshalb prüfen wir aktuell, wo es im Landkreis noch Versorgungslücken gibt und wie wir diese mit passgenauen Angeboten schließen können“, erläuterte Gangl.</p>
<h4>Echte Perspektive für Kinder und Jugendliche</h4>
<p>Die Aktion zeigt, was möglich ist, wenn Menschen Verantwortung für ihre Region übernehmen. Gemeinsam setzen sich die katholischen Kirchengemeinden und die Kinderstiftung Springinsfeld dafür ein, Kindern und Jugendlichen bessere Chancen für ihre Zukunft zu eröffnen. So entsteht eine echte Perspektive für Kinder und Jugendliche im Landkreis!</p>
<p>Ein riesiges DANKE an alle Beteiligten für dieses starke Zeichen der Solidarität!</p>
<h4><br>Hintergrundinformationen zur Kinderstiftung Springinsfeld</h4>
<p>Die Kinderstiftung Springinsfeld ist eine Treuhandstiftung unter dem Dach der <a href="https://www.lebenswerk-zukunft.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">CaritasStiftung Lebenswerk Zukunft</a>. Die operative Umsetzung erfolgt durch die Caritas Ludwigsburg-Waiblingen-Enz.</p>
<p>Die Kinderstiftung Springinsfeld engagiert sich für gerechte Teilhabe- und Entwicklungschancen von Kindern und Jugendlichen von 0 bis 18 Jahren im Landkreis Ludwigsburg. Mit Projekten und Förderangeboten unterstützt sie insbesondere junge Menschen, die von Armut oder sozialer Benachteiligung betroffen sind und stärkt ihre Teilhabe in den Bereichen Bildung, Kultur, Sport, Gesundheit und Gesellschaft. Ziel der Stiftung ist es, Chancengerechtigkeit zu fördern sowie Armut und Ausgrenzung entgegenzuwirken.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Dekanat</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 30 Jun 2026 14:30:50 +0200</pubDate>
                        <title>Trauer um Harald Johannes Öhl</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/trauer-um-harald-johannes-oehl/</link>
                        <description>Der in der Seelsorgeeinheit Bad Saulgau als Pfarrvikar tätige Priester und Wallfahrtsseelsorger in Friedberg starb nach kurzer, schwerer Krankheit.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Todesnachricht aus der Klinik in Bad Krotzingen, wo Harald Johannes Öhl seit Mai behandelt wurde, kam überraschend. „Die Feier und Gestaltung der Eucharistie in allen Kirchengemeinden der <a href="https://kath-kirche-badsaulgau.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Seelsorgeeinheit Bad Saulgau</a> lag Herrn Pfarrer Öhl besonders am Herzen“, weiß Leitender Pfarrer und Dekan Peter Müller. Seine Stärke sei die Einzelseelsorge gewesen, für Beichtgespräche habe er sich viel Zeit genommen. Ein Ort in der Seelsorgeeinheit lag dem 56-jährigen Verstorbenen jedoch besonders am Herzen: Die <a href="https://kath-kirche-badsaulgau.de/friedberg-pfarrkirche" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in Friedberg</a>.</p>
<p>Dort beging Öhl mit vielen Gläubigen monatlich den Herz-Mariä-Samstag, der auf die Botschaften der Muttergottes von Fatima zurückgeht, im Rahmen einer Sühnenacht und an jedem 13. des Monats gestaltete er einen Fatimatag. „Auch am Barmherzigkeitssonntag lud er die Menschen nach Friedberg ein und stärkte ihr Vertrauen auf den barmherzigen Gott“, berichtet Müller. Und er äußert die Zuversicht, dass Gott, dem Öhl vertraut und als Priester treu gedient hat, sein Leben vollenden werde in der himmlischen Herrlichkeit. „Möge Herr Pfarrer Öhl nun schauen dürfen, was er geglaubt und verkündet hat“, schreibt Müller.</p>
<h4>Requiem und Beisetzung am Samstag</h4>
<p>Bischof Gebhard Fürst weihte den gebürtigen <a href="https://www.se-ertingen.de/binzwangen" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Binzwanger</a> am 6. Juli 2002 in der <a href="https://katholisch-weingarten.de/basilika/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Weingartener Basilika</a> zum Priester. Nach Vikarsjahren in den Seelsorgeeinheiten <a href="https://www.se-federsee.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Federsee</a>, <a href="https://www.se-sgk.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Süßen-Gingen-Kuchen</a> und <a href="https://se-leintal.drs.de" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Leintal</a> wirkte Öhl ab 2008 in der Seelsorgeeinheit <a href="https://se-oberes-achtal.drs.de" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Oberes Achtal</a> im damals neu geschaffenen <a href="https://dekanat-allgaeu-oberschwaben.drs.de" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Dekanat Allgäu-Oberschwaben</a>, bevor er 2016 - ebenfalls als Pfarrvikar - nach Bad Saulgau wechselte. Seine letzte irdische Ruhestätte findet der am 23. Juni Verstorbene auf dem Friedhof in Friedberg. In der dortigen Kirche wird am 2. Juli und in <a href="https://kath-kirche-badsaulgau.de/bad-saulgau-pfarrkirche" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">St. Johannes Baptist in Bad Saulgau</a> am 3. Juli jeweils um 19 Uhr der Rosenkranz für ihn gebetet. Das Requiem beginnt am Samstag, 4. Juli, um 10 Uhr in der Stadtpfarrkirche St. Johannes Baptist.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Nachruf</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 30 Jun 2026 07:30:00 +0200</pubDate>
                        <title>Kyra Brand erhält den Ulli Thiel Friedenspreis 2026 </title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/kyra-brand-erhaelt-den-ulli-thiel-friedenspreis-2026/</link>
                        <description>Der „Ulli-Thiel-Friedenspreis“ für Schüler:innen in Baden-Württemberg wurde zum siebten Mal verliehen, in diesem Jahr im Haus der Katholischen Kirche.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zum siebten Mal wurde der <a href="https://www.ulli-thiel-friedenspreis.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">„Ulli-Thiel-Friedenspreis“ für Schüler:innen in Baden-Württemberg</a>verliehen. Dass er die Friedensbildung an Schulen stärkt, wurde bei der Preisverleihung am 26. Juni 2026 im <a href="https://www.hdkk-stuttgart.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Haus der Katholischen Kirche</a> in Stuttgart deutlich.</p>
<p>Es gab mehr als 60 Einsendungen von 28 verschiedenen Schulen. Insgesamt wurden dieses Jahr 14 Beiträge ausgezeichnet. Darunter waren vielfältige kreative und literarische Arbeiten, die von hohem Engagement zeugen. Die Jury hatte daher eine schwierige Entscheidung zu treffen. Deshalb entschied sie sich, noch zehn Anerkennungspreise zu verleihen.</p>
<h4>Geschichten eines Kindes</h4>
<p>Den mit 500 Euro dotierten ersten Preis erhielt Kyra Brand für ihre „Geschichten eines Kindes“. Kyra Brand besucht die Kursstufe 1 des <a href="https://www.nellenburg-gymnasium-stockach.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Nellenburg-Gymnasiums in Stockach</a>. In ihrer Geschichtensammlung setzt sie sich damit auseinander, dass Kinder am schlimmsten von Kriegen betroffen sind. Sie schreibt in ihrer Bewerbung: „Ich wollte nicht einfach nur über den Frieden schreiben, sondern vielmehr auch den Horror und die Schrecken des Krieges aus der Perspektive eines Kindes darstellen. Damit endlich Frieden entstehen kann“. Es sind Geschichten, die unter die Haut gehen und berühren.</p>
<h4>Frieden fordert ein Umdenken</h4>
<p>Die weiteren Preise, jeweils mit 150 Euro dotiert, gehen an 13 unterschiedliche Schulen. Mal sind es Einzelpreise, wie für Lennox Ahlskog vom <a href="https://www.ikg-rt.de/aktuelles/start" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Isolde-Kurz-Gymnasium Reutlingen</a>, dessen Bild eine Rakete in einem Käfig zeigt. Seine Aussage dazu: „Wer Frieden will, muss umdenken.“ Friedensspiele, die die gemeinsame Auseinandersetzung mit dem Thema fördern, wurden von Schüler:innen des <a href="https://dbsweinheim.de/gymnasium" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums in Weinheim</a> und der <a href="https://www.gbs-sha.de/startseite" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Gewerblichen Schule in Schwäbisch Hall</a>entwickelt.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Jugend</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 30 Jun 2026 06:02:00 +0200</pubDate>
                        <title>Wenn Gott eine Krise hat</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/wenn-gott-eine-krise-hat/</link>
                        <description>Therapiestunde mit Gott: Das Stück „Oh Gott!“ im Tübinger Zimmertheater verbindet Humor und Tiefgang, meint Caroline Haro-Gnändinger von KiP. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kunst &amp; Kultur</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 29 Jun 2026 18:00:13 +0200</pubDate>
                        <title>Engagiert für den Kinderschutz</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/engagiert-fuer-den-kinderschutz/</link>
                        <description>S’läuft bei Suso. Nein: es rennt! Mit einem Spendenlauf hat die Jugend der Kirchengemeinde St. Maria Suso ein Zeichen für den Kinderschutz gesetzt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem Ulmer Eselsberg gab es am Sonntag nicht nur viiiele Schweißperlen, sondern auch nette Begegnungen und Gespräche – und starken Einsatz für starke Kinder. Denn der Erlös des Spendenlaufs kommt dem <a href="https://kinderschutzbund-ulm.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Kinderschutzbund Ulm/Neu-Ulm e.V.</a> zugute. „Wir möchten ein Zeichen setzen für den Kinderschutz in der katholischen Kirche“, sagte Florian Feist vom Förderverein der Jugendleiterrunde <a href="https://www.suso-ulm.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">St. Maria Suso</a>.</p>
<p>Bewegung verbindet und kann gleichzeitig etwas Gutes bewirken, haben sich die Jugendlichen gedacht und einen Parcours rund um die Kirche markiert. Unter dem Motto „Bei Suso läuft‘s nicht nur, es rennt“ nahmen etwa 50 Läuferinnen und Läufer die Beine unter die Arme, die Hälfte davon Kinder. „Auch junge Mütter und Erzieherinnen aus unseren Kindergärten sind mitgelaufen“, freute sich Gemeindereferentin Ursula Renner. Drei katholische Kindertagesstätten gibt es am Eselsberg.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Jugend</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 29 Jun 2026 16:33:45 +0200</pubDate>
                        <title>Segen für den Bodensee</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/segen-fuer-den-bodensee/</link>
                        <description>In Friedrichshafen bitten Christinnen und Christen beim Gondelhafen um Gottes Beistand für Erholungssuchende, Fischer und Rettungskräfte.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Leben am größten Binnensee Deutschlands, an den auch die Schweiz und Österreich grenzen, ist schon etwas Besonderes. Gerade bei extremer Hitze lockt er mit seinen aktuell etwa 25 Grad Wassertemperatur Einheimische und Touristen zur „Abkühlung“ in seine Wogen und die Abendsonne verbreitet an der Uferpromenade mediterranes Flair. Doch der Bodensee kann auch anders. Plötzliche Gewitter mit Orkanböen bringen immer wieder Boote zum Kentern und fordern Rettungskräfte heraus. Für Erholungssuchende und diejenigen, die beruflich und helfend auf dem See unterwegs sind, baten <a href="https://katholisch-friedrichshafen.de/stnikolaus/pastoralteam/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Dekan Bernd Herbinger, Pastoralreferent Philip Heger</a> und die Ministrant:innen auf den Booten sowie etwa 70 Gläubige vom Ufer aus in Friedrichshafen um Gottes Segen.</p>
<p>Die Taufe Jesu am Jordan, die Stillung des Seesturms oder die Begegnung der Jünger mit dem Auferstanden am Ufer - viele biblische Geschichten ereignen sich am oder im Wasser. Ob Jordan und See Gennesaret oder Bodensee und seine Zuflüsse, das Ambiente ist ähnlich. Und so durften in der Litanei, die Heger vom Boot aus anstimmte, neben Heiligen und Seligen der Region Johannes der Täufer - sein Festtag war am 24. Juni - sowie Petrus und Paulus nicht fehlen. „Petrus war Fischer und Paulus war als Seefahrer unterwegs und hat auch Schiffbruch erlitten“, stellt der Theologe den Zusammenhang her zu den beiden, deren Patrozinium die Kirche heute feiert.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Nachhaltigkeit &amp; Schöpfung</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 29 Jun 2026 12:27:53 +0200</pubDate>
                        <title>100 Jahre Vielfalt und Seelsorge</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/gemeindereferentinnen-100-jahre-vielfalt-und-seelsorge/</link>
                        <description>Bischof Dr. Krämer zeigt sich dankbar und zuversichtlich angesichts des Jubiläums. Marita Walz spricht Grußwort für den Diözesanrat. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit einem Festgottesdienst im Dom St. Martin und einer Feier im Park beim Bischofshaus in Rottenburg wurde am vergangenen Samstag das Jubiläum „100 Jahre Gemeindereferent:innen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart“ gefeiert.&nbsp;</p>
<p>Bischof Dr. Klaus Krämer hielt in seiner Predigt mit Blick auf das Leitwort des Jubiläums „100 Jahre Vielfalt“ fest, dass das Berufsbild der Gemeindereferent:innen in den zurückliegenden 100 Jahren eine eindrucksvolle Entwicklung genommen hat: „Von Helfer:innen zu Allrounder:innen in der Seelsorge mit einem eigenen Profil und einer hochqualifizierten Ausbildung – das, was wir heute feiern dürfen, kann man sehr zu Recht als eine ‚Erfolgsgeschichte‘ bezeichnen“, sagte der Bischof während des Festgottesdiensts. So sei er an diesem Tag dankbar und zuversichtlich zugleich: „Dankbar bin ich für die 100 Jahre und für den Dienst, den jede und jeder von Ihnen an den unterschiedlichen Orten des kirchlichen Lebens in unserer Diözese tut. Und ich bin voll Zuversicht, dass es uns gemeinsam gelingen wird, ein Profil zu entwickeln, mit dem dieser Dienst auch in Zukunft zum Segen werden kann.“</p>
<h4>Kirche der Zukunft</h4>
<p>Angesichts der Veränderungsprozesse in der Diözese betonte Dr. Krämer, dass das künftige Profil der Gemeindereferent:innen Antwort auf die Herausforderungen einer Seelsorge der Zukunft geben müsse. Um diese Antwort zu ringen, das sei eine Fragestellung, die ganz oben auf der Agenda des Prozesses „Kirche der Zukunft“ steht und stehen muss. Auch wenn es in Zukunft größere Kirchengemeinden gibt, müsse Kirche „nahe bei den Menschen“ bleiben. So würden die Netzwerke der Solidarität und des gelebten Glaubens in den Kirchengemeinden der Diözese künftig vielleicht sogar noch an Bedeutung gewinnen, sagte der Bischof in dem Zusammenhang. „Hier gilt es immer wieder, Menschen zu gewinnen, sich in das Leben unserer Gemeinden mit ihren Gaben und Begabungen, mit ihren Ideen und ihren Vorstellungen einzubringen – sie zu begleiten, sie für ihren Dienst zuzurüsten – und verlässliche und hilfreiche Ansprechpartner und Impulsgeber zu sein.“</p>
<h4>Hilfreich zur Seite stehen</h4>
<p>Und er fuhr fort: „Lebensorte sind aber nicht nur die Gemeinden vor Ort. Es gibt viele Orte und Kontexte, in denen wir Menschen hilfreich zur Seite stehen können: im Betrieb, in der Schule, in unseren sozialen Einrichtungen.“ Und es gebe Situationen, in denen Menschen dankbar sind, wenn sie nicht allein gelassen werden, sondern Nähe, Empathie und Aufmerksamkeit erfahren: in Krankheit und Tod, in Notfallsituationen oder an Orten, an denen sie mit dem Scheitern und Zerbrechen von Lebensplänen zurechtkommen müssen. „Als schützende und stützende Kirche schaffen wir Räume, in denen sich Leben entfalten kann, in denen Menschen unterstützt und gefördert werden“, sagte Bischof Dr. Krämer in seiner Predigt.</p>
<h4>Dank des Diözesanrats</h4>
<p>Marita Walz, Präsidiumsmitglied des Diözesanrats, zeigte sich während der sich an den Festgottesdienst anschließenden Jubiläumsfeier angetan von dem – wie sie anerkennend festhielt – „fröhlichen Miteinander“. Im Namen des Diözesanrats sagte sie in ihrem Grußwort: „100 Jahre Gemeindereferent:innen – das ist wahrlich ein Grund zum Feiern. Sie sind ein Gesicht für Kirche, bunt und unterschiedlich, vernetzt und geübt im Miteinander. Sie öffnen Räume, verbinden das Alltägliche an allen Orten mit Spiritualität und Gottesbezug. Sie hören zu und können unterscheiden. Kurz: Sie sind wichtig. Dafür sagen wir, der gesamte Diözesanrat der Diözese Rottenburg-Stuttgart, herzlichen Dank für Ihr Wirken."</p>
<h4>Wertvoller Beitrag in der Welt von heute</h4>
<p>Regina Seneca, die im Tandem mit Domkapitular Holger Winterholder die Hauptabteilung „Pastorales Personal“ im Bischöflichen Ordinariat der Diözese leitet, dankte den Gemeindereferent:innen ebenfalls für ihren Dienst und sagte: „Sie leisten einen wertvollen Beitrag, dass die Kirche in der Welt von heute glaubwürdiges Zeichen jenes Heiles ist, um dessentwillen Gott in Jesus Christus Mensch geworden ist.“</p>
<h4>In allen Felder der Seelsorge tätig</h4>
<p>In ihrer Würdigung hob sie hervor, dass Gemeindereferentinnen und Gemeindereferenten – anders als es ihre Berufsbezeichnung vermuten lasse – nicht ausschließlich in den Kirchengemeinden tätig sind, sondern in allen Feldern der Seelsorge. „Klinikseelsorge, Gehörlosenseelsorge, Notfallseelsorge, Cityseelsorge, Betriebsseelsorge, Gefängnisseelsorge, Schulseelsorge, Jugendseelsorge, Militärseelsorge und Trauerseelsorge: In unserer Diözese sind das alles Bereiche, in denen Gemeindereferent:innen und Pastoralreferent:innen gleichermaßen tätig sein können und dürfen und sollen“, betonte Seneca und hielt fest, dass &nbsp;̶ &nbsp;anders als dies in anderen Diözesen der Fall sei – das Tätigkeitsfeld der Gemeindereferent:innen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart nicht auf einen kleinen Bereich beschränkt ist. „Wir sehen und schätzen die Kompetenzen und Charismen der Gemeindereferent:innen in allen Bereichen von Seelsorge und auf allen Ebenen: in den Kirchengemeinden, auf Dekanatsebene und auf diözesaner Ebene.“</p>
<h4>Theologie verständlich ins Wort bringen</h4>
<p>Gerade durch das Studium der „Angewandten Theologie“ hätten die Gemeindereferent:innen eine Praxisnähe, die auf der operativen Ebene schnell zum Ziel kommt: Nah bei den Menschen sein. „Diese Berufsgruppe hat einen Sensus dafür, schnell zu erkennen, was Menschen benötigen, wo die Bedarfe liegen, und findet dann Ansätze und Gestaltungsmöglichkeiten, pragmatisch, lösungsorientiert. Ein großes Plus von Gemeindereferentinnen und Gemeindereferenten ist, dass sie komplexe theologische Sachverhalte verständlich ins Wort zu bringen wissen. Sie finden eine Sprache, die Resonanzräume eröffnet“, hielt Seneca fest und setzte hinzu, dass diese Praxisnähe von Vernetzung lebt. Dieses Sich-vernetzen-Können, werde auch künftig eine wichtige Kompetenz bleiben. „Und das können Sie, und das tun Sie“, sagte die Hauptabteilungsleiterin an die anwesenden Gemeindereferent:innen gewandt.</p>
<h4>Chance zum Gestalten in der Diözese</h4>
<p>In ihrem Ausblick auf die Zeit bevorstehender Veränderungen in der Diözese hielt Seneca auch fest, dass sich die Herausforderung darin zeigen werde, immer wieder aufs Neue Worte und Wege zu finden, die Resonanz in den Menschen erzeugen. „Algorithmen und KI können zwar kluge Antworten geben, aber sie können nicht wirklich zuhören, kein Mitgefühl erzeugen, und sie verweisen auch nicht auf den, von dem alles Leben kommt. Genau das aber tun Sie, genau das ist Ihr Auftrag auch in Zukunft“, sagte Seneca und schloss mit einer Ermutigung: „Ergreifen Sie weiterhin die Chance zum Gestalten. Bringen Sie Ihre 100 Jahre alte und junggebliebene, kreative, geerdete und menschennahe Profession ein ins Praxisfeld vielfältiger Seelsorge. Seien Sie weiterhin ein wichtiger Teil bei der Neugestaltung unserer Diözese. Wir brauchen Sie.“</p>
<h4>Not anderer Menschen sehen</h4>
<p>Für den Bundesvorstand des Berufsverbands der Gemeindereferent:innen Deutschlands gratulierte Cornelia Strobel, Gemeindereferentin in der Seelsorgeeinheit Leintal, der Festgemeinde und einer, wie sie festhielt, „ganz wunderbaren Berufsgruppe“. In den zurückliegenden 100 Jahren sei es stets darum gegangen, die Not anderer Menschen zu sehen und zu handeln. „Es geht um die Geschichte von Menschen. Von Menschen, die da sind. Von Menschen, die zuhören, wenn Worte fehlen. Von Menschen, die aushalten, wenn Fragen schwieriger werden. Von Menschen, die Glauben nicht nur erklären, sondern leben und weitergeben. Kurz gesagt: von Menschen, die Kirche an vielen verschiedenen Orten erlebbar machen“, sagte sie mit Blick auf die Gemeinderererent:innen.</p>
<h4>Notwendige Veränderungen</h4>
<p>Auch Strobel sprach dabei die Notwendigkeit an, dass sich das Berufsbild weiterentwickeln müsse und hob hervor, dass Veränderungsprozesse nur dann zielführend seien, wenn sie in den Kirchengemeinden als Chance zur positiven Veränderung erlebt werden. „Dazu braucht es Kreativität, eine gute Portion Improvisationstalent und uns. Gemeindereferent:innen haben in den vergangenen 100 Jahren Kirche mitgestaltet und manchmal auch sanft in Bewegung gebracht“, stellte Strobel fest und schloss an, dass sie sich für die kommenden Jahre wünsche, dass der Beruf der Gemeindereferentin und des Gemeindereferenten ein Beruf bleibt, in dem Frauen und Männer gerne arbeiten und abschließend wünschte sie den Gemeindereferent:innen „Offenheit für die Zeichen der Zeit“ sowie Freude an den notwendigen Veränderungen.<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 29 Jun 2026 11:54:23 +0200</pubDate>
                        <title>Fast 75 Jahre an der Orgel - ein Leben voller Musik</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/fast-75-jahre-an-der-orgel-ein-leben-voller-musik/</link>
                        <description>Helga Kistenfeger spielt seit Mai 1952 Orgel. Mit 95 Jahren blickt sie auf ihre lange musikalische Lebensgeschichte zurück.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Seit Mai 1952 spielt Helga Kistenfeger Orgel. Jetzt ist sie 95 Jahre alt und blickt im Gespräch mit Organistin Martina Branke und <a href="https://se-baltmannsweiler-aichwald.drs.de/wir-sind-fuer-sie-da/pfarrer.html" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Pfarrer Robert Aubele aus Baltmannsweiler</a> auf eine außergewöhnlich lange musikalische Lebensgeschichte zurück. Was als kindliche Neugier begann, wurde zu einer jahrzehntelangen Aufgabe in der Kirchenmusik – geprägt von Improvisation, Verlässlichkeit, Humor und großer Liebe zur Musik.</p>
<p>Wenn Helga Kistenfeger von ihren Anfängen erzählt, klingt vieles nach einer anderen Zeit. Nach Kriegs- und Nachkriegsjahren, nach einfachen Wegen, knappen Mitteln und großem Durchhaltevermögen. Die Musik war früh da: zuerst die diatonische Harmonika, später das Klavier, das sie zur Erstkommunion bekam – jenes Pfeiffer-Klavier, das sie bis heute begleitet. Die Orgel faszinierte sie schon als Kind. Mit etwa zwölf Jahren begann sie, erste Erfahrungen zu sammeln. Richtig geordnet war diese Ausbildung jedoch zunächst nicht. Nach 1945 hatte sie in Esslingen einen Orgellehrer, der bald keinen Unterricht mehr geben durfte. Ein weiterer Versuch endete unangenehm. Doch Helga Kistenfeger ließ sich nicht entmutigen.</p>
<h4>Unterricht, Filderbahn und die ersten Gottesdienste</h4>
<p>Entscheidend wurde die Begegnung mit Lorenz Lauterbach, der Kirchenmusikdirektor in Neuhausen war, und Helga Kistenfeger erinnert sich lebhaft an Unterrichtsstunden, in denen nicht nur Technik vermittelt wurde, sondern Musik lebendig wurde. Besonders schön waren für sie jene Momente, in denen Lauterbach eigene Kompositionen vorspielte. Wo er Posaunen oder Trompeten zur Orgel einsetzten wollte, ahmte er sie mit dem Mund nach – eine Mischung aus Können, Begeisterung und Fantasie, die Eindruck hinterließ.</p>
<p>Zum Unterricht fuhr sie von Esslingen nach Neuhausen mit der Filderbahn, vorbei an Wiesen und Feldern. Sie erinnert sich daran, wie die Hühner vor dem Zug davonliefen – ein Bild, das heute fast unwirklich wirkt. Später hatte sie Unterricht an der Walcker-Orgel in St. Peter und Paul. Wann immer es ihr möglich war, spielte sie, lernte dazu und half aus, wo sie gebraucht wurde.</p>
<p>Als die Organistin Edeltraud Ott, die bisher in den Filialgemeinden gespielt hatte, ins Kloster ging, rückte Helga Kistenfeger nach. So begann im Mai 1952 ihr regelmäßiger Dienst an der Orgel. Berkheim war oft die erste Station am Sonntagmorgen, danach ging es weiter nach Schanbach, Hegensberg oder Zell. Gefahren wurde mit dem Pfarrer, zunächst mit dem Taxi, später im eigenen Auto. Manchmal musste sie früh ins Pfarrhaus laufen, wo die Fahrt begann. Einmal verschlief sie und rannte nach Berkheim – rechtzeitig kam sie nur deshalb noch an, weil vor der Messe Beichtgelegenheit war. „Das waren noch Zeiten“, sagt sie heute.</p>
<h4>Kirchenmusik zwischen Pflicht, Freude und Familie</h4>
<p>Nach ihrer Heirat hörte Helga Kistenfeger zunächst auf, regelmäßig Orgel zu spielen. Sie wollte mit ihrem Mann zusammen im Gottesdienst sitzen und zur Kommunion gehen – nicht er unten in der Kirche und sie oben auf der Empore. Doch ganz ließ die Musik sie nicht los. In Oberesslingen half sie weiter aus, wenn jemand gebraucht wurde.<br>Als die Familie 1977 nach Aichwald-Schanbach zog, kam die Anfrage von Pfarrer Elmar Hölzle. Er kannte sie schon aus früheren Jahren und brauchte jemanden für Aichelberg. Ihr Mann war zunächst nicht begeistert. Helga Kistenfeger bat den Pfarrer, einmal mit ihm zu sprechen. Viel Überzeugungsarbeit brauchte es offenbar nicht: Hölzle sei hereingekommen, habe „Grüß Gott“ gesagt – und damit sei klar gewesen, dass sie wieder spiele. Per Handschlag war die Sache beschlossen.</p>
<p>Zunächst spielte sie vier oder fünf Jahre in Aichwald-Aichelberg, später auch in Aichwald-Aichschieß und Baltmannsweiler. Nicht überall standen Pfeifenorgeln, oft waren es elektronische Ahlborn-Orgeln. In Baltmannsweiler wurde erst 1986 eine gebrauchte Orgel aus Backnang angeschafft. Offizielle kirchenmusikalische Kurse gab es für Helga Kistenfeger nicht oder sie waren im Alltag schlicht nicht machbar: kleine Kinder, kein Auto, wenig Geld. Erst im Ruhestand nahm sie sich noch einmal Zeit für Unterricht bei Peter Lauterbach.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Sun, 28 Jun 2026 19:20:00 +0200</pubDate>
                        <title>Ein durchbeteter Ort mit Strahlkraft</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/ein-durchbeteter-ort-mit-strahlkraft/</link>
                        <description>Ein Kloster als Ursprung und Herz des Ortes: Freudig und dankbar feiert Obermarchtal sein 1250-Jahr-Jubiläum mit Festwochenende und Pontifikalamt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Als einen von Tradition und Innovation geprägten Ort würdigte Bischof Dr. Klaus Krämer die Gemeinde Obermarchtal, die als alamannisches Marchtala 776 mit einem dem heiligen Petrus geweihten Kloster erstmals urkundlich erwähnt ist. Damit gehöre dieser Ort „zu den ältesten Zeugen christlichen Lebens in unserem südwestdeutschen Raum“, sagte Krämer in seiner Predigt beim Festgottesdienst im Münster. Über viele Jahrhunderte prägten erst die Benediktiner und dann von 1171 bis zur Säkularisation 1802 die Prämonstratenser-Chorherren das klösterliche Leben des Ortes. Die in seiner heutigen Form zwischen 1686 und 1770 errichtete Anlage gilt als Maß gebend für viele oberschwäbischen Barockklöster.</p>
<p>Auch Kultur und Bildung hätten in Obermarchtal Tradition, erinnerte der Bischof: „Sebastian Sailer dichtete hier die ‚Schwäbische Schöpfung‘. Sixtus Bachmann komponierte hier geistliche Chor- und Instrumentalmusik von Rang. Die Klosterschule von Obermarchtal war in der süddeutschen Bildungslandschaft ihrer Zeit weit voraus. Und diese Tradition lebt fort.“ Die 1972 von der Diözese erworbene Klosteranlage beherbergt heute unter anderem eine Schule und die diözesane Lehrerfortbildungsakademie. Mit dem „Marchtaler Plan“ stehe der Name dieses Ortes „für ein innovatives und ganzheitliches Bildungskonzept unserer katholischen Schulen – auch damit wurden Maßstäbe gesetzt in der Bildungslandschaft unseres Landes“, sagte Krämer. Auch das Kunstdepot der Diözese ist hier beheimatet. Dass die Gemeinde heuer auch das 25-Jahr-Jubiläum der Erhebung der Klosterkirche zum Münster feiern könne, unterstreiche die große Bedeutung und die große Strahlkraft des Ortes. „Dieses Erbe gilt es zu pflegen und in zeitgemäßer Form weiterzuführen.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Sat, 27 Jun 2026 06:52:00 +0200</pubDate>
                        <title>Eingepacktes Kirchenobjekt</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/eingepacktes-kirchenobjekt/</link>
                        <description>Verhüllte Wurmlinger Kapelle bei Rottenburg: KI-Foto eines Studenten erinnert an Christos berühmten verhüllten Reichstag. Mehr darüber in der Audio. </description>
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                                <category>Kunst &amp; Kultur</category>
                            
                        
                        
                            
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