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            <title>Diözese Rottenburg Stuttgart</title>
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            <language>de_DE</language>
            
                <copyright>Diözese Rottenburg Stuttgart</copyright>
            
            
            <pubDate>Mon, 12 Oct 2026 18:54:33 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Mon, 12 Oct 2026 18:54:33 +0200</lastBuildDate>
            
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                        <pubDate>Mon, 12 Oct 2026 16:00:36 +0200</pubDate>
                        <title>Solidarität in Zeiten des Wandels</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/solidaritaet-in-zeiten-des-wandels/</link>
                        <description>Bei der diözesanen Eröffnungsveranstaltung zum Monat der Weltmission richtet sich der Blick nach Madagaskar, aber auch auf hiesige Herausforderungen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Naturschönheit und Rohstoffreichtum auf der einen Seite, große Armut und das tägliche Ringen um das Nötigste auf der anderen Seite: Harsche Kontraste prägen Madagaskar. Das Land steht beim diesjährigen <a href="https://www.missio.com/aktuelles/sonntag-der-weltmission" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Monat der Weltmission</a> im Mittelpunkt. Bei der diözesanen Eröffnungsveranstaltung des Aktionsmonats erklärte <a href="https://www.missio-hilft.de/mitmachen/wms-2026/land-leute/gaeste/bischof-luc-olivier-razafitsimialona/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Bischof Luc Olivier Razafitsimialona aus dem Bistum Tôlagnaro im Süden Madagaskars</a>, wie Kirche den Menschen hilft.</p>
<p>Als Gast des Internationalen Katholischen Missionswerks <a href="https://www.missio.com/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Missio</a> war Bischof Razafitsimialona in den vergangenen Tagen zu verschiedenen Terminen und Veranstaltungen unterwegs. Der Abschluss seiner Tour führte ihn am Sonntag nach Neckarsulm, wo ihn Pfarrer Siegbert Denk neben Bischof Dr. Klaus Krämer in der <a href="https://se-nsu.de/se/st-dionysius" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Kirche St. Dionysius</a> begrüßte.</p>
<p>Der Pontifikalgottesdienst zur diözesanen Eröffnung des Monats der Weltmission griff das Leitwort der diesjährigen Missio-Aktion auf, das aus dem Buch Josua stammt: „Sei mutig und stark.“ Musikalisch gestaltet wurde er vom Kirchenchor mit der Dvořák-Messe sowie der Bläsergruppe geBRASSel.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 12 Oct 2026 11:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Was am Hochzeitstag schiefgehen kann</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/was-am-hochzeitstag-schiefgehen-kann/</link>
                        <description>Im Herbst geben sich viele Paare das Ja-Wort. Pfarrer Michael Heil aus Stuttgart erzählt im Audio, was er bei Trauungen schon alles erlebt hat.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 08 Oct 2026 11:44:00 +0200</pubDate>
                        <title>Mutig nach vorne - Impulse aus Heiligenbronn</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/mutig-nach-vorne-impulse-aus-heiligenbronn/</link>
                        <description>Wie entsteht die Bereitschaft, Vertrautes neu zu denken? Darum geht es beim Besuch des Präsidiums des Diözesanrats bei der Stiftung St. Franziskus.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie kann Veränderung gelingen? Wie können Menschen dabei mitgenommen und Bewährtes bewahrt werden, während zugleich Raum für Neues entsteht? Mit diesen Fragen im Gepäck machte sich das Präsidium des <a href="https://raete.drs.de/dioezesanrat.html" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Diözesanrats</a> auf den Weg nach Heiligenbronn. Auf Einladung von Stefan Guhl, Vorstand der <a href="https://www.stiftung-st-franziskus.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Stiftung St. Franziskus</a>, wollten Marita Walz, Willy Braun und Ulrich Kloos zuhören, sich austauschen und Impulse für die Arbeit des Diözesanrats und den <a href="https://kirche-der-zukunft.drs.de/index.html" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Prozess „Kirche der Zukunft“</a> mitnehmen.</p>
<p>An diesem sonnigen Tag liegen Klosteranlage und Gebäude der Stiftung ruhig und idyllisch zwischen Feldern und Wäldern. Stefan Guhl und Vorstandskollegin Andrea Weidemann heißen die Gäste willkommen. Es ist der Auftakt zu einem Besuch, bei dem es um Wandel, Chancen und Herausforderungen geht – vor allem aber um Menschen.</p>
<h4>Gelebte Teilhabe</h4>
<p>Das wird schon beim Rundgang über das Gelände und beim Besuch eines Bereichs deutlich, in dem Menschen mit unterschiedlichen körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen begleitet werden. Besonders beeindruckend ist die Selbstverständlichkeit des Miteinanders. Jeder kann entsprechend seiner Fähigkeiten selbst aktiv werden. Mitarbeitende unterstützen, wo Hilfe notwendig ist, und nehmen sich zurück, wo jemand selbst etwas kann. Wer eine Pause oder Ruhe braucht, kann sich in eigens dafür eingerichtete Räume zurückziehen.</p>
<p>Und dann ist da diese kleine Begegnung: Die Kamera, mit der der Besuch dokumentiert wird, weckt Neugier. Sie wird betrachtet, angefasst, die Technik ausprobiert. Für einen Moment wechseln die Rollen: Nicht nur die Gäste beobachten – nun werden auch sie und ihre Kamera beobachtet. Teilhabe, ganz unmittelbar und ungezwungen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kirche der Zukunft</category>
                            
                                <category>Stiftung</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 06 Oct 2026 15:15:05 +0200</pubDate>
                        <title>Dem Ungewissen mit Ruhe und Sicherheit begegnen</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/dem-ungewissen-mit-ruhe-und-sicherheit-begegnen/</link>
                        <description>Niemand spricht gerne über den eigenen Tod oder das Sterben. Seelsorgende machen die Erfahrung, dass ein offener Blick auf das Thema hilfreich ist.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Aus Erfahrung wissen wir, dass es guttut, sich mit dem eigenen Lebensende auseinanderzusetzen“, sagt Steffi Kempf, regionale Seelsorgebeauftrage der Vinzenz-von-Paul-Stiftung. In ihrer Arbeit im Wohnpark St. Anna in Schwäbisch Gmünd ist sie täglich mit Situationen konfrontiert, bei denen sie denkt: „Schade, dass wir nicht wissen, was der Sterbende sich jetzt wünscht“. Und dies ist nur ein kleiner Teil dessen, über das es sich lohnt, sich Gedanken zu machen.</p>
<p>Gemeinsam mit Steffi Kempf haben deshalb Anna Charisius, Netzwerkkoordinatorin des Hospiz- und Palliativdienstes Ostalbkreis, Sylke Gamisch vom Café Tod, Karin Specht von der Katholischen Erwachsenenbildung und Romanus Kreilinger vom Katholischen Dekanat Ostalb eine dreiteilige Vortragsreihe konzipiert. Diese deckt mit ihren Themen und den entsprechenden Referentinnen und Referenten die offenen Fragen um die letzte Lebensphase ab. „Es ist sozusagen ein Paket, um sich mit dem Tod gut auseinandersetzen zu können“, erklärt Romanus Kreilinger.</p>
<h4>Der Tod ist ein ganz natürlicher Teil des Lebens</h4>
<p>Der Auftakt findet am 16. Oktober um 18 Uhr statt. An diesem ersten Abend geht es darum, was Menschen in den letzten Tagen und Stunden ihres Lebens erleben. Die Hospiz- und Palliativfachkraft des Kloster-Hospizes Schwäbisch Gmünd, Maria Steinbrück, gibt Einblicke in die körperlichen, seelischen und emotionalen Prozesse des Sterbens. Dazu gehören auch die Sterbephasen, wie Hadern, Verhandeln oder Akzeptieren nach Elisabeth Kübler-Ross, der renommierten, schweizerischen Sterbeforscherin. Anna Charisius ergänzt: „Das Wissen über die Dinge, die sich im Körper und im Geist während der letzten Tage abspielen, geben Sicherheit.“ Außerdem wird aufgeklärt, wann der Sterbeprozess beginnt. „Manchmal“, so weiß Steffi Kempf, „ist es einfach ein Sich-Zurückziehen oder das Bedürfnis nach mehr Schlaf.“ Sie selbst empfiehlt übrigens, sich jeden Abend des eigenen Todes und der begrenzten Lebenszeit bewusst zu werden. So werde der Tod ein ganz natürlicher Teil des Lebens, dem durchaus positiv begegnet werden kann.</p>
<h4>Vorsorgedokumente helfen gegen Hilflosigkeit</h4>
<p>Etwas „technischer“ wird dann der zweite Teil der Vortragsreihe am 17. Oktober von 9 bis 12 Uhr. Hier geht es um Vorsorgedokumente wie Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht. Die Rechtsanwältin Irene Meixner und die Ärztin Katharina Ciupke klären auf, welche Regelungen aus juristischer und medizinischer Sicht wichtig sind und wie sie Sicherheit für alle Beteiligten schaffen. „Vor allem, wenn jemand ganz plötzlich aus dem Leben gerissen wird, sind diese Dokumente sehr hilfreich“, führt Sylke Gamisch aus. Aus ihrer Erfahrung als Notfallseelsorgerin heraus kennt sie die Hilflosigkeit von Angehörigen im Falle eines plötzlichen Todes.</p>
<h4>Die eigenen Wünsche für die Bestattung festhalten</h4>
<p>Der dritte Vortragsteil, der am 19. Oktober ab 18 Uhr stattfindet, widmet sich dann dem Thema „Bestattungsvorsorge“. Mit Dr. Axel Schwaigert vom Gmünder Bestattungshaus Haller geht es um die Möglichkeiten, die eigenen Wünsche und Vorstellungen der Bestattung festzuhalten. „Es gibt mittlerweile so viele Möglichkeiten, dass es gut ist, rechtzeitig vorher darüber nachzudenken, damit die Bestattung möglichst so werden kann, wie man es sich selbst gewünscht hat“, so Romanus Kreilinger.&nbsp;</p>
<p>„Vielen Menschen fällt es sehr schwer, vom Leben loszulassen“, fasst Karin Specht zusammen. Die Auseinandersetzung mit dem Lebensende könne helfen, dem Ungewissen mit mehr Ruhe und Sicherheit zu begegnen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Tod &amp; Trauer</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 06 Oct 2026 13:42:13 +0200</pubDate>
                        <title>Weihe des Gedenksteins für Pater Rupert Mayer </title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/weihe-des-gedenksteins-fuer-pater-rupert-mayer/</link>
                        <description>Wallfahrt des Dekanats Tuttlingen-Spaichingen mit Weihbischof em. Dr. Kreidler sowie mit Lehrern, Schülern und Eltern der Rupert-Mayer-Schule.  </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Bei der traditionellen Dekanatswallfahrt des Dekanats Tuttlingen-Spaichingen auf den Dreifaltigkeitsberg segnete Weihbischof em. Dr. Johannes Kreidler einen neu errichteten Gedenkstein für den Jesuitenpater Rupert Mayer. Zuvor hatte der Spaichinger Pfarrer Sebastian Tanneberger die vielen Anwesenden auf die Segnung eingestimmt: Das Gedenken an den Seligen solle den Gläubigen gerade in politisch unruhigen Zeiten Zuversicht schenken, sagte er.</p>
<h4>Sein Leben ermutigt bis heute</h4>
<p>Rupert Mayer, der vor 150 Jahren in Stuttgart geboren wurde, habe als junger Vikar in Spaichingen und auf dem Dreifaltigkeitsberg gewirkt. Als unerschütterlicher Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus ermutige sein Leben bis heute Menschen dazu, für Gerechtigkeit einzustehen und aktiv den Frieden zu fördern, stellte Tanneberger fest. Auch Schulleiterin Patricia Staron, Lehrerinnen und Lehrer sowie Eltern der Rupert-Mayer-Schule aus Spaichingen nahmen an den Feierlichkeiten teil. Eine Collage, die von Schülern gefertigt wurde, zeigte Ereignisse aus dem Leben des Seligen.&nbsp;</p>
<h4>Hoffnungsträger in der heutigen Zeit</h4>
<p>Während der der Segnung vorangegangenen Dekanatsandacht hatte Dr. Kreidler in seiner Predigt den Tagesheiligen Franziskus und den Seligen Pater Rupert Mayer als Hoffnungsträger auch in der heutigen Zeit bezeichnet, die uns helfen und uns Mut machen können, den Blick zuversichtlich nach vorne zu richten. Die Dekanatswallfahrt stand unter dem Thema „Hoffnung und Frieden“ und Superior Pater Ankit Chaudhary CMF konnte in der Wallfahrtskirche neben Weihbischof em. Dr. Kreidler auch zahlreiche Gläubige begrüßen. Die feierliche Andacht wurde von Elsbeth Weber an der Orgel und von einer Gesangsgruppe um Maria Münch musikalisch mitgestaltet.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pilgern</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 05 Oct 2026 15:34:26 +0200</pubDate>
                        <title>Demokratie ist bunt und vielfältig</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/demokratie-ist-bunt-und-vielfaeltig/</link>
                        <description>Ein Fest mit Ausstellungseröffnung erwartete die Besucher:innen der Langen Nacht der Demokratie im neu renovierten Haus der Katholischen Kirche.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Mittelpunkt bei der Langen Nacht der Demokratie in Esslingen stand die Ausstellungseröffnung von „Mitmischen – meine Farbe für Demokratie“, bei der rund 600 bunte Karten ausgestellt wurden. Diese wurden in den letzten Wochen und Monaten von Kindergartengruppen, Schulklassen und Erwachsenen aus ganz Esslingen bemalt. In Workshops stellten die Akteure die Frage „Welche Farbe hat Demokratie für dich?“ und kamen dadurch anhand unterschiedlicher Geschichten mit den Zielgruppen ins Gespräch über Demokratie, Werte und das Leben in unserer Gesellschaft. Das Ergebnis waren eindrucksvolle bunte Karten, die oft auch mit Botschaften versehen wurden und verdeutlichen, was die Menschen in der heutigen Gesellschaft beschäftigt. Durchgeführt wurden die Workshops von Sebastian Schmid von der Profilstelle „Haus der Katholischen Kirche“, vom Katholischen Jugendreferat Esslingen-Nürtingen, von Mitarbeiter:innen des Bischöflichen Jugendamts und vom Jugendtreff Sunshine in Sulzgries. All diese Akteure waren auch am bunten Programm beteiligt.</p>
<h4>Erste Aktion im Haus der Katholischen Kirche</h4>
<p>Die Lange Nacht der Demokratie war zugleich die erste Veranstaltung im neu renovierten Haus der Katholischen Kirche am Esslinger Marktplatz. „Noch gestern befanden wir uns auf einer Baustelle und konnten uns nicht vorstellen, dass wir heute hier in diesem schönen Raum stehen“ berichteten Gabriele Alf-Dietz und Matthias Vetter, die Vorsitzenden des Gesamtkirchengemeinderats Esslingen bei der offiziellen Begrüßung. Das Haus wurde in den letzten Jahren umgebaut. Die offizielle Eröffnung wird zwar erst nach dem Umzug der Pfarrbüros im kommenden Frühjahr stattfinden, aber was im Haus in Zukunft geboten wird, konnten die Besucher:innen des Abends schon mal erahnen.&nbsp;</p>
<h4>Wem gehört der Schulhof?</h4>
<p>Nach der offiziellen Begrüßung begeisterte das Musical-Ensemble der Silcherschule mit ihren Liedern aus ihrem Musical „Ein Schulhof fürs Leben“ und stellten die Frage „Wem gehört der Schulhof?“. Anhand ihrer verschiedenen Liedern verdeutlichten sie, dass die Schüler:innen einer Grundschule in der Pause verschiedene Interessen haben: Fußball spielen, auf der Bank sitzen, schaukeln oder Räuber &amp; Gendarmen spielen, das alles passiert in der Pause und dadurch gibt es auch Konflikte auf dem Schulhof, weil man sich gegenseitig stört. Die Kinder diskutieren und schreiben ihr eigenes Grundgesetz für den Schulhof. Ein schönes Beispiel das zeigt, dass jung und alt Probleme selbst lösen können, wenn sie miteinander ins Gespräch kommen und sich auf Kompromisse einlassen.</p>
<h4>Besucherinnen erleben bunte Aktionen</h4>
<p>Anschließend war für die Besucher:innen Zeit, die bemalten Karten anzuschauen, sich bei der Familienkirche einen eigenen Demokratie-Button zu stanzen oder einen leckeren Cocktail der Demokratie aus Säften zu mischen. Außerdem gab es selbstgemachte Erbsensuppe vom Vinzenztreff, in dem vor allem Menschen ohne feste Wohnunterkunft und Menschen in sozial sehr prekären Situationen unter der Woche einen Platz finden. Auch sie schauten stolz ihre eigenen bemalten Bilder an.</p>
<h4>Jeder Mensch ist für Gesellschaft wichtig</h4>
<p>Ein Impuls, der von Nadine Maier, Diözesanjugendseelsorgerin, und Stefanie Walter, Dekanatsjugendseelsorgerin in Esslingen, vorbereitet und durchgeführt wurde, zeigte auf, wie wichtig jede:r einzelne für die Gesellschaft ist. Anhand des Bildes „Ein Leib, viele Glieder“ aus dem Paulusbrief verdeutlichten die beiden, dass jede:r mit seinen Fähigkeiten einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft leistet. Jeder Mensch kann eine Sache besonders gut, mit der er das Zusammenleben bereichert. Dieser Fähigkeit durften die Teilnehmenden eine Farbe zuordnen und zu einem bunten Kunstwerk kreieren. Die Lange Nacht der Demokratie in Esslingen zeigte den Besucher:innen, wie bunt und vielfältig eine Veranstaltung sein kann, die von verschiedenen Gruppierungen generationenübergreifend vorbereitet und durchgeführt wurde. An diesem Abend konnte man die Vielfalt unserer Gesellschaft sehen und spüren.</p>
<h4>Das Kunstwerk wächst weiter</h4>
<p>Die bemalten Karten werden auch im Oktober weiterhin ausgestellt werden. Außerdem ist es weiterhin möglich, eine eigene Karte mit seiner Farbe der Demokratie zu gestalten. „Wenn wir denken, Demokratie sei irgendwann fertig, ist sie erledigt“, sagt Sebastian Schmid, Leiter des Haus der Katholischen Kirche. „Demokratie ist immer eine Baustelle.“ So wird das Kunstwerk auch nach dem 2. Oktober keinen endgültigen Zustand erreichen. Während des gesamten Oktobers können neue Karten hinzukommen und das gemeinsame Bild verändern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Demokratie</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 05 Oct 2026 11:03:58 +0200</pubDate>
                        <title>Improvisationstheater zur Langen Nacht der Demokratie </title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/improvisationstheater-zur-langen-nacht-der-demokratie/</link>
                        <description>Rund 100 Interessierte folgen Einladung der Katholischen Erwachsenenbildung im Kreis Freudenstadt und auch über ernste Themen darf gelacht werden. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Petra, die „Jubeltante“, die Arme hochreißt, setzt sich das im Publikum in einer La-Ola-Welle fort: Mitmachen war angesagt beim Improvisationstheater der Katholischen Erwachsenenbildung Kreis Freudenstadt (keb) in der „Langen Nacht der Demokratie“ im Horber Steinhaus in der Hirschgasse. Die zehn Schauspielerinnen und Schauspieler des keb-Improtheaterkurses hatten sich dort der Herausforderung gestellt, „Demokratie“ zum Thema ihrer spontanen Szenen zu machen. Es war die zweite „Lange Nacht der Demokratie“ in Horb und die keb war wieder dabei.&nbsp;</p>
<h4>Das Publikum im Steinhaus wird gefordert</h4>
<p>„Die rund 100 Zuschauer hatten viele Ideen, wenn die Spiel- und Kursleiterin Svenja Krüger dazu aufforderte, vier Feinde der Demokratie zu nennen. Autokraten, Lobbyisten, Oligarchen und Tyrannen riefen sie“, gibt Iris Müller-Nowack, Geschäftsführerin der katholischen Erwachsenenbildung im Kreis Freudenstadt, ein Beispiel. „Die nehmen wir“, habe Krüger dann geantwortet, und während die Begriffe nebenher noch erklärt wurden, sei die nächste Szene des Improtheaters schon gemeinsam eingezählt worden und dann sei es losgegangen mit der Talkshow „Thesen – Themen – Demokratie“. Darin sei eine russische Zarin aufgetreten, die ihr Volk unterdrückte, ein amerikanischer Präsident, der meinte, ihm sei alles erlaubt, oder ein Scheich, der sich alles kaufen konnte. „Improtheater lebt von den Vorgaben des Publikums. Die Spiel- und Kursleiterin fordert ein, dass das Publikum den Ort oder die Zeitepoche wählt oder eine Situation, in der jemand ungerecht behandelt wird. So entstehen Geschichten und Charaktere, die absichtsvoll überzeichnet, nie aber persönlich gemeint sind.“</p>
<h4>Improtheater verpackt Tiefsinniges lustig</h4>
<p>Auf die Frage, ob dieses Improvisationstheater zu einem ernsten Thema wie der Demokratie passt, sagte Iris Müller-Nowack: „Das geht sehr gut, denn es darf auch über ernste Themen gemeinsam gelacht werden. Ziel ist es, Freude zu haben.“ Improtheater verpacke Tiefsinniges lustig, sagte sie und gab ein Beispiel: „Für ein ‚Blinddate‘ werden Vorurteile zwischen den Geschlechtern gesucht und schon sprudelt es aus dem Publikum. Das zeigt – die Zuschauer denken über eigene Vorurteile und Werte nach.“ Das sei auch bei der Frage an die Zuschauer im Steinhaus spürbar geworden, welche Begriffe ihnen zu Demokratie wichtig sind: „Freiheit, Menschenrechte, Wiedervereinigung und Frieden“, lautete die Antwort. Die Schauspieler:innen des keb-Improtheaterkurses erfanden dann ein Lied und jeder Begriff bekam ein anderes Musikgenre. Die Zuschauer klatschten mit.&nbsp;<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Demokratie</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Sun, 04 Oct 2026 07:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>800 Jahre heiliger Franziskus</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/800-jahre-heiliger-franziskus/</link>
                        <description>Am 4. Oktober ist der Todestag des heiligen Franz von Assisi. Das Leben des Schutzpatrons der Schöpfung wirkt bis heute nach.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h4>Wer war Franz von Assisi?</h4>
<p>Der heilige Franz von Assisi wurde 1181/1182 in Assisi im heutigen Umbrien (Italien) als Giovanni di Pietro di Bernardon als Sohn reicher Tuchhändler geboren und genoß als Kind und Jugendlicher eine gute Ausbildung. Mit Anfang zwanzig entwickelte er eine große Nähe zu Gott. Aus dieser entstand bei ihm der Drang nach einem Leben in Armut – seine Familie nahm diese nicht gut auf und er brach mit ihnen. Allerdings schlossen sich ihm andere Gleichgesinnte an. Zu zwölft reisten sie 1215 nach Rom, wo sie vom damaligen Papst eine Bestätigung und von Gott gegebene Erlaubnis für ihre Lebensweise einholten. So entstand der Orden der „Minderen Brüder“. Jedoch verschlechtert sich der Gesundheitszustand von Franz von Assisi. Er gab schließlich die Ordensleitung ab, zog sich zurück und verstarb im Jahr 1226.&nbsp;</p>
<h4>Franziskus und die Natur</h4>
<p>In dem Gebet “Sonnengesang”, das der Heilige im 13. Jahrhundert verfasste, beschrieb er die Tiere als Brüder und Schwestern des Menschen und den Dank an die Natur, ihre Phänomene und Wunder. Unsere <a href="https://youtu.be/SN1gFQGk58Y" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Videoreportage</a> zeigt, wie die Franziskanerinnen von Sießen ihren Meditationsgarten auf dieses Gebet aufgebaut haben. Welche Veranstaltungen die drei franziskanische Ordensgemeinschaften in Oberschwaben zum Jubiläum geplant haben, ist <a href="/aktuelles/franziskus-heute-geschwisterlichkeit-und-zuversicht/" target="_blank">hier</a> zusammengefasst.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Glaube</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 02 Oct 2026 16:10:57 +0200</pubDate>
                        <title>Die Kirche im Demokratiedorf</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/die-kirche-im-demokratiedorf/</link>
                        <description>Bei der Langen Nacht der Demokratie setzen kirchliche Einrichtungen kreative und spielerische Akzente für Würde, Vielfalt und Zusammenhalt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In Heilbronn hat die <a href="https://www.heilbronn.de/kultur-freizeit/veranstaltungen/lange-nacht-der-demokratie.html" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">„Lange Nacht der Demokratie“</a> bereits ab Freitagnachmittag ein vielfältiges Programm auf dem Marktplatz, im Rathaus und an weiteren Orten in der Innenstadt geboten. Herzstück bildete das Demokratiedorf mit 16 Ständen auf dem Marktplatz.</p>
<p>Dieses durfte als Reminiszenz an den Ursprung von Demokratie, die auf antiken Plätzen ihren Anfang nahm, verstanden werden. Neben verschiedenen Vereinen, Organisationen und Einrichtungen beteiligten sich die <a href="https://www.caritas-heilbronn-hohenlohe.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Caritas Heilbronn-Hohenlohe</a>, die <a href="https://www.stadtkircheheilbronn.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Stadtkirche Heilbronn</a>, die <a href="https://betriebsseelsorge.de/arbeitsstelle/heilbronn" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Betriebsseelsorge Heilbronn</a> und die <a href="https://keb-heilbronn.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Katholische Erwachsenenbildung Stadt- und Landkreis Heilbronn</a> (Keb) an dem Demokratiedorf.</p>
<p>Am Stand der Caritas konnten die Besucherinnen und Besucher sich auf einem Plakat selbst porträtieren. Dazu malten sie mit bunten Stiften aufgedruckte Gesichtsumrisse aus. So entstand am Ende ein großes Bild der Heilbronner Vielfalt.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Demokratie</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 02 Oct 2026 15:55:02 +0200</pubDate>
                        <title>Dankbar, (bissle) wehmütig und neugierig, was kommt</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/dankbar-bissle-wehmuetig-und-neugierig-was-kommt/</link>
                        <description>Rappelvolle Gottesdienste, viele herzliche Begegnungen und eine Ökumene im Aufbruch - auch für die Kirche ist die Landesgartenschau ein großer Erfolg.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Rund 300 Kinder und Jugendliche, die um 10.30 Uhr den ökumenischen Abschlussgottesdienst musikalisch mitgestalten, sorgen am Sonntag, dem letzten Tag der Landesgartenschau Ellwangen, nochmals für ein Highlight – in einer langen Reihe von besonderen und bemerkenswerten Veranstaltungen, die das kirchliche Angebot auf der LGS geprägt haben. „Dazu zählten immer die Mittwochabende, wo sich unterschiedlichste Gruppen und Gruppierungen eingebracht haben – mit Musik, Text, Gebet“, berichtet Schwester Franziska Trögler vom ökumenischen Kirchengarten-Team. Mit „150 Leuten plus“ sei die „Abendquelle“ immer sehr gut besucht gewesen. Auch die Reihe „FamilienTräume“ am Wochenende, die jungen Familien oder Großeltern mit ihren Enkeln Raum bot zum Kreativsein, zum Spielen und zum Glauben erleben, seien gut angenommen worden. Besonders dankbar ist Schwester Franziska aber für die „ganz vielen schönen, herzlichen Begegnungen“, die nicht selten auch in längere und tiefere Gespräche mündeten.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Veranstaltung</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 02 Oct 2026 09:25:05 +0200</pubDate>
                        <title>Franziskus als Lehrer der Freude und Dankbarkeit</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/franziskus-als-lehrer-der-freude-und-dankbarkeit/</link>
                        <description>Mit einem Fest für die ganze Familie feiert das Kloster Brandenburg den 800. Todestag des Franz von Assisi. Auch die keb Ulm folgt seinen Spuren.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Gepriesen seist du, mein Herr,<br>durch Schwester Wasser,<br>gar nützlich ist es und demütig<br>und kostbar und keusch.“</p>
<p>Ein kleiner Springbrunnen aus Granit, liebevoll umpflanzt mit Efeu und grün-weißen Gräsern und arrangiert mit Flusskies, setzt Franziskus‘ Lob des Schöpfers durch das Wasser in Szene. Ein kleines Schild trägt den Vers aus seinem Sonnengesang. Der Brunnen ist eine von acht Stationen des Franziskuswegs, der am 3. Oktober im Garten des <a href="https://kloster-brandenburg.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Klosters Brandenburg</a> in Regglisweiler eröffnet wird. An einer anderen Station markieren einige pyramidenförmig zusammengestellte Birkenäste ein Lagerfeuer. In einem hohlen Baumstumpf flackert orangenes Licht:</p>
<p>„Gepriesen seist du, mein Herr,<br>durch Bruder Feuer,<br>durch das du die Nacht erleuchtest;<br>und es ist schön und liebenswürdig<br>und kraftvoll und stark.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Klöster &amp; Orden</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 02 Oct 2026 07:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Holy Shift bringt junge Kirche in Bewegung </title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/holy-shift-bringt-junge-kirche-in-bewegung-1/</link>
                        <description>Live-Musik, Workshops, Glaube und Gemeinschaft: Das Organisationsteam verrät, was junge Menschen beim Holy Shift Festival 2027 erwartet.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Von mitreißenden Konzerten über kreative Workshops bis hin zum inspirierenden, gemeinsamen Abendgebet – beim <a href="https://holy-shift-festival-drs.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Holy Shift Festival</a> am 23. und 24. April nächsten Jahres im Wilhelmsstift in Tübingen ist viel geboten. Das Festival soll junge Menschen in ihrem Glauben bestärken und Gemeinschaft erlebbar machen.&nbsp;</p>
<p>Momentan ist die Planung in vollem Gange. Wir haben mit Magdalena Henken-Viereck, Julia Scharla und Jörg Kohr vom Organisationsteam gesprochen.Sie erklären, welche Idee hinter dem Holy Shift Festival steckt und warum sich der Besuch besonders für Firm- und Jugendgruppen lohnt.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Jugend</category>
                            
                        
                        
                            
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                    <item>
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                        <pubDate>Thu, 01 Oct 2026 11:41:51 +0200</pubDate>
                        <title>75. Jahre Pueri Cantores in der Diözese Rottenburg-Stuttgart </title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/75-jahre-pueri-cantores-in-der-dioezese-rottenburg-stuttgart/</link>
                        <description>Der internationale Kinder- und Jugendchorverband hat in unserer Diözese am vergangenen Wochenende Jubiläum gefeiert - mit über 500 Teilnehmenden. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Tanzen, Trommeln, eine Orgel zusammenbauen und natürlich viel gemeinsames Singen - am 75. Jubiläum des Diözesanverbands von Pueri Cantores am vergangenen Wochenende in Rottenburg war viel geboten. Neben für Kinder angepasste Gottesdienste und Mitmachkonzerten waren die Workshops für viele junge Menschen ein Highlight.&nbsp;</p>
<p>Rund 550 junge Sängerinnen und Sänger in 46 Chören waren zusammengekommen. “Sie können sich als Teil des großen Ganzen fühlen”, sagt Thomas Stang, erster Vorsitzendes des Diözesanverbands. Die jahrelange ehrenamtliche Vorbereitung habe sich gelohnt, denn: “Es macht einfach Laune, mit jungen Menschen zu singen.”&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Jubiläum</category>
                            
                                <category>Jugend</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 01 Oct 2026 06:55:00 +0200</pubDate>
                        <title>Kißlegg nahm das Räumeprogramm mutig vorweg</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/kisslegg-nahm-das-raeumeprogramm-mutig-vorweg/</link>
                        <description>Im kirchennahen Klosterhof kam nach umfassender Renovierung neben dem nun barrierefreien Gemeindesaal auch das Katholische Verwaltungszentrum unter.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Kloster, Rathaus, Schule, Kindergarten, Gemeindehaus - das historische Gebäude neben der Kißlegger Barockkirche hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Die im 17. Jahrhundert neu erbaute Heimat der Franziskanerinnen, die bis 1854 hier wirkten, gehört heute der <a href="https://se-kisslegg.drs.de/kirchengemeinden/st-gallus-und-ulrich.html" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">katholischen Kirchengemeinde St. Gallus und Ulrich</a>. Frisch renoviert beherbergt sie nun den Gemeindesaal und das <a href="https://kvz.drs.de/allgaeu-oberschwaben" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Katholische Verwaltungszentrum Allgäu-Oberschwaben</a>. Vor der offiziellen Einweihung feierte <a href="https://ha-iv.drs.de/hauptabteilung-iv/karrer-matthaeus.html" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Weihbischof Matthäus Karrer</a> mit der Kirchengemeinde, Vertreter:innen der neuen Mieter und allen an der Renovierung Beteiligten am Sonntag einen festlichen Gottesdienst in der Kirche und besprengte hinterher zusammen mit <a href="https://se-kisslegg.drs.de/personen/pasorales/pastoralteam.html" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Ortspfarrer Gunnar Sohl</a> die Räume mit Weihwasser.</p>
<p><a href="https://bauamt.drs.de/ueber-uns/leitung.html" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Diözesanbaumeister Dr. Thomas Schwieren</a> lobte beim Festakt für geladene Gäste die Verantwortungsträger der Kißlegger Kirchengemeinde. Als der <a href="https://kirche-der-zukunft.drs.de/index.html" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">diözesane Prozess „Kirche der Zukunft“</a> mit dem <a href="https://raeume-kirche-zukunft.drs.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Räumeprogramm</a> noch Zukunftsmusik war, sei man in Kißlegg mutig und ambitioniert vorangegangenen und habe das, was heute an Reformen und Verschlankungsmaßnahmen in aller Munde ist, bereits Jahre zuvor angegangen. Anstelle des Kindergartens im dringend sanierungsbedürftigen Klosterhof schuf die Kirchengemeinde auf einem ihrer Grundstücke zusammen mit der <a href="https://www.kbzo.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Stiftung KBZO</a> das inklusive Leuchtturmprojekt <a href="https://kinderhaus-regenbogen-kisslegg.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">„Kinderhaus Regenbogen“</a>, das im <a href="/aktuelles/miteinander-spielen-voneinander-lernen/">Herbst 2019 eingeweiht</a> wurde.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Gebäude</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 30 Sep 2026 11:30:00 +0200</pubDate>
                        <title>Die Frau hinter dem Bischof</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/die-frau-hinter-dem-bischof/</link>
                        <description>Margret Schäfer-Krebs geht Ende September in den Ruhestand. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am Ende ist sich Margret Schäfer-Krebs nicht sicher, ob sie nun zu schwäbisch in die Kamera „geschwätzt“ hat. Sie könne aber nicht anders. Das muss sie auch gar nicht. Es dürfte kaum jemanden geben, der in der Diözese Rottenburg-Stuttgart arbeitet und Margret Schäfer-Krebs nicht kennt und schätzt. Wer ihr über den Weg läuft, spürt ihre Energie, ihre positive Ausstrahlung – und den großen Glauben, den die Frau in sich trägt.&nbsp;</p>
<p>40 Jahre hat Margret Schäfer-Krebs nun für die Kirche gearbeitet. Eigentlich wäre sie vor gut anderthalb Jahren in den Ruhestand gegangen, wenn nicht mal wieder „Not am Mann“ gewesen wäre – wie schon öfter in ihrer Laufbahn. Gerade war Klaus Krämer zum neuen Bischof der Diözese geweiht worden, da konnte Schäfer-Krebs als Referentin für die bischöflichen Liturgien nicht einfach gehen, denn in den ersten Monaten „hat der Bischof etwas anderes zu tun, als nach einem neuen Stelleninhaber zu suchen“, sagt sie selbst. Also blieb sie.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Beruf &amp; Berufung</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 29 Sep 2026 17:24:00 +0200</pubDate>
                        <title>Bischof Krämer übernimmt Vorsitz der Kommission „Weltkirche und Migration“ </title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/bischof-kraemer-uebernimmt-vorsitz-der-kommission-weltkirche-und-migration/</link>
                        <description>Die Weihbischöfe Dr. Gerhard Schneider und Mattthäus Karrer werden bei Herbstvollversammlung der DBK in Fulda in jeweils zwei Kommissionen gewählt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die deutschen Bischöfe haben im Rahmen ihrer Herbstvollversammlung in Fulda die Vorsitzenden der acht bischöflichen Kommissionen neu gewählt. Bereits bei der Herbstvollversammlung im vergangenen Jahr hatten die Bischöfe beschlossen, die bisher 14 bischöflichen Kommissionen auf acht zu reduzieren.<br><br>„Ich freue mich über meine Wahl zum Vorsitzenden der Kommission Weltkirche und Migration und ganz besonders auch darauf, meine Erfahrungen, die ich als Leiter der Hauptabteilung Weltkirche in unserer Diözese und als langjähriger Präsident der Sternsinger und von missio in Aachen gemacht habe, noch stärker als bisher in die weltkirchliche Arbeit der DBK einbringen zu können“, sagte Bischof Dr. Krämer.</p>
<p>Seit seiner Wahl zum 12. Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart im Jahr 2024 war Bischof Dr. Krämer bereits einfaches Mitglied der Kommission Weltkirche. Jetzt übernimmt er den Kommissionsvorsitz von Bertram Meier, dem Bischof von Augsburg. Neben dem Wechsel an der Spitze ändert sich auch der inhaltliche Zuschnitt der Kommission. Neben der Pflege der internationalen Kontakte der Deutschen Bischofskonferenz und der Gesamtverantwortung für die überdiözesane weltkirchliche Arbeit in Deutschland, vor allem auch für die Hilfswerke, gehört die Bearbeitung pastoraler, gesellschaftlicher und politischer Fragen zum Thema Migration nun auch zum Aufgabengebiet der Kommission „Weltkirche und Migration“.<br>Bischof Dr. Krämer begrüßte den neuen Zuschnitt der Kommission: „Die Themenbereiche Weltkirche und Migration in einer Kommission zu bündeln ist klug. So können wir als katholische Kirche in Deutschland mit unserem weltkirchlichen Engagement Menschen noch effizienter helfen und Fluchtursachen direkt dort bekämpfen, wo sie entstehen“, sagt Bischof Dr. Krämer.</p>
<p>Der Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart bringt für seine Aufgabe viel Erfahrung aus dem Bereich der weltkirchlichen Arbeit mit: Von 2008 bis 2019 war Dr. Krämer Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerks Missio in Aachen und ab 2010 auch Präsident des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“. Davor hat Dr. Krämer als Domkapitular die Hauptabteilung Weltkirche der Diözese Rottenburg-Stuttgart geleitet (1999-2008).&nbsp;<br>Die Aufnahme internationaler kirchlicher Beziehungen durch die Diözese Rottenburg-Stuttgart geht zurück auf die weltkirchlichen Erfahrungen von Bischof Leiprecht auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil. Bereits 1964 gab es eine erste diözesanweite Hilfsaktion für die Kirche in Afrika, die heutige Hauptabteilung Weltkirche wurde 1967 gegründet. In den vergangenen Jahren wurden Projekte mit Partnern in 112 Ländern weltweit verwirklicht. Allein im vergangenen Jahr wurden 439 einzelne Projekte mit einem Fördervolumen von 12,2 Millionen Euro unterstützt.</p>
<p>Neben seiner Wahl zum Vorsitzenden der Kommission „Weltkirche und Migration“ ist Bischof Dr. Krämer künftig auch Mitglied der Kommission „Ökumene und interreligiöser Dialog“.&nbsp; Weihbischof Dr. Gerhard Schneider ist Mitglied der Kommission „Liturgie und Kultur“ sowie der Kommission „Gesellschaft und caritative Fragen“ und Weihbischof Matthäus Karrer wurde zum Mitglied der Kommission „Medien“ sowie der Kommission „Missionarische Pastoral und kirchliche Dienste“ gewählt. &nbsp;<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Bischof</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 29 Sep 2026 13:06:17 +0200</pubDate>
                        <title>Vielfältige Angebote zur Langen Nacht der Demokratie</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/vielfaeltige-angebote-zur-langen-nacht-der-demokratie/</link>
                        <description>Die katholische Kirche in Württemberg und ihre Erwachsenenbildung beteiligt sich am 2. Oktober mit zahlreichen Veranstaltungen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am Vorabend des Tags der Deutschen Einheit lädt die katholische Kirche in Württemberg als Teil eines breiten Bündnisses Bürgerinnen und Bürger ein zur Beteiligung an der „Langen Nacht der Demokratie“. Landesweit werden am Abend des Freitags, 2. Oktober, so in zahlreichen Kommunen Veranstaltungen in unterschiedlichen Formaten angeboten, bei denen sich Menschen treffen, diskutieren und Demokratie auf vielfältige Weise erleben können.</p>
<h4><span>Vielerorts ganz unterschiedliche Angebote</span></h4>
<p>Die Einrichtungen der Katholischen Erwachsenenbildung (keb) in der Diözese Rottenburg-Stuttgart beteiligen sich an der Langen Nacht der Demokratie vielerorts mit ganz unterschiedlichen Angeboten. Dabei setzten sie bei ihrem Engagement für die Demokratiebildung auf kreative Formate und substanzielle Inhalte, kündigen Erik Müller-Zähringer und Dr. Frank Suppanz vom <a href="https://kirche-und-gesellschaft.drs.de/erwachsenenbildung.html" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Fachbereich Erwachsenenbildung</a>der Hauptabteilung „Kirche und Gesellschaft“ des Bischöflichen Ordinariats an. „Und ihnen ist die Wirksamkeit sehr wichtig, deswegen vernetzen sie sich fast durchweg mit vielen verschiedenen lokalen Kooperationspartnern wie den Evangelischen Bildungswerken, den Volkshochschulen, Literaturhäusern, dem Haus der Geschichte, Stadtjugendringen und vielen anderen", halten Müller-Zähringer und Dr Suppanz fest.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Demokratie</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 28 Sep 2026 06:55:00 +0200</pubDate>
                        <title>Franziskus heute: Geschwisterlichkeit und Zuversicht</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/franziskus-heute-geschwisterlichkeit-und-zuversicht/</link>
                        <description>800 Jahre nach seinem Tod inspiriert der heilige Franz von Assisi auch drei franziskanische Ordensgemeinschaften in Oberschwaben und ihre Oberinnen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Vor 800 Jahren starb einer der prägendsten Heiligen der Kirche. Franziskus verwendete als junger Mann zunehmend Geld des Familienunternehmens zur Unterstützung der Armen und zum Aufbau einer kleinen Kirche. Nach dem Bruch mit seinem Vater zog er sich zunächst als Einsiedler zurück. Nach und nach schlossen sich ihm weitere Brüder an. Heute leben mehrere hunderttausend Männer und Frauen nach seiner Ordensregel und sogar ein Papst benannte sich nach ihm. Franziskanerinnen aus Oberschwaben erzählen, was sie an ihrem Vorbild fasziniert und wie sie den Todestag, das „Osterfest des heiligen Franziskus“, am 3. und 4. Oktober feiern.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Klöster &amp; Orden</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Sat, 26 Sep 2026 07:45:00 +0200</pubDate>
                        <title>Reiche Ernte auf Gottes Ackerfeld</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/reiche-ernte-auf-gottes-ackerfeld/</link>
                        <description>Wie eine herausgeputzte Perle zeigt sich die Nikolauskirche in Wört nach geglückter Sanierung, dank Gemeinschaftsleistung von Handwerk und Ehrenamt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Tischlampen, Windlichter, Kerzenständer, Adventsgestecke und Uhren gibt es beim Gemeindefest zur Wiedereröffnung gegen eine Spende zu erwerben – allesamt gestaltet auf einem Sockel aus altem, teils marodem Holz, das einst eine tragende Rolle im Dachstuhl der Sank-Nikolaus-Kirche spielte. Als er während der Renovierung die ausgetauschten alten Balken habe liegen sehen, kam ihm die Idee, ihnen ein zweites Leben einzuhauchen, sagt Gemeindemitglied Harald Salzer. Rund 100 Lampen und andere Einrichtungsgegenstände sind so entstanden. Salzer sieht seine Werkstücke, die den morbiden Charme und die gewachsene Würde des Holzes in eine spannende Symbiose bringen, auch als Antwort auf ungläubige Fragen, die wohl bei jeder Schadensaufnahme gestellt werden: Ist es nötig? Ist es wirklich so?</p>
<p>Die meisten seiner Lampen hätten in den zurückliegenden Monaten bereits einen Abnehmer gefunden und rund 2500 Euro Reinerlös eingebracht, erklärt der Hobbykünstler. Das ist Geld, das die kleine Kirchengemeinde gut brauchen kann, um ihren Eigenanteil an den Sanierungskosten aufzubringen. Denn neben der grundlegenden Sanierung des Dachstuhls wurden Arbeiten am gemauerten Kranzgesims, am Fundament und dem kompletten Drainage- und Abwassersystem ausgeführt – „Arbeiten, die hinsichtlich der Gebäudesicherheit und der Erhaltung der wertvollen historischen Bausubstanz keinen Aufschub mehr geduldet hatten“, wie Pfarrer Jens Kimmerle erklärt. Durch die Installation einer Photovoltaikanlage sei auch den Auflagen bezüglich Klimaneutralität Rechnung getragen worden.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Gebäude</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Sat, 26 Sep 2026 07:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>ACK-Laufteam ist mit am Start</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/ack-laufteam-ist-mit-am-start/</link>
                        <description>Der Balinger Firmenlauf zählt dieses Jahr über 160 teilnehmende Firmen und Institutionen mit rund 2300 Läufer:innen. Auch die Kirchen sind mit dabei.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der 17. Balinger Firmenlauf brachte wieder viele Menschen in Bewegung. Bereits zum siebten Mal mit dabei war auch das ökumenische Laufteam der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Balingen. Zwanzig Läuferinnen und Läufer aus dem ganzen Dekanat nahmen die rund 5,5 Kilometer in Angriff. Mit dabei waren auch Dekanatsreferent Achim Wicker, der evangelische Dekan Michael Schneider, Pfarrer Wolfgang Braun und Claudia Haasis vom Haus Bittenhalde.</p>
<h4>Auch Ministranten sind mit am Start</h4>
<p>„Ökumenisches Laufteam Balingen“ stand mit auf den hellblauen T-Shirts, mit denen das Team unterwegs war. Zum ersten Mal mit dabei waren Claudia Burkowski und Silvia Bieger vom Pfarramt Heilig Geist. „Es hat unglaublich viel Spaß gemacht. Wir laufen kommendes Jahr wieder mit“, werden sie in einer Mitteilung des Dekanats Balingen zitiert. Am Start für das Kirchenteam war auch eine starke Gruppe Geislinger Ministranten, sowie erstmals ein Läufer der Neuapostolischen Kirche.</p>
<h4>Schnelligkeit spielt keine Rolle</h4>
<p>Dekanatsreferent Achim Wicker war es wichtig, dass Kirche sich im Gemeinwesen zeigt: „Wenn über 2300 Läufer unterwegs sind, müssen wir einfach mit dabei sein. Das wird von vielen anderen Läufern positiv wahrgenommen. Auf unsere Shirts werden wir immer wieder angesprochen.“ Die Schnelligkeit spiele dabei nur eine untergeordnete Rolle. Beim Firmenlauf gelte noch das Motto „Dabeisein ist alles.“ Zum Abschluss gab es für alle Läuferinnen und Läufer noch eine Medaille und gute Gespräche.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Ökumene</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 25 Sep 2026 16:05:24 +0200</pubDate>
                        <title>Dekane im Austausch zur „Kirche der Zukunft“</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/dekane-im-austausch-zur-kirche-der-zukunft/</link>
                        <description>Bischof Dr. Krämer dankt allen an der bisherigen Entwicklung im Veränderungsprozess Beteiligten in den Dekanaten und Kirchengemeinden.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Dekane der Diözese Rottenburg-Stuttgart kamen diese Woche anlässlich ihrer Herbstkonferenz für zwei Tage in Rottenburg zusammen. Im Zentrum des Treffens stand der Austausch rund um den Prozess „Kirche der Zukunft“. In unterschiedlichen Gesprächsformaten ging es gemeinsam mit Bischof Dr. Klaus Krämer, den Weihbischöfen, Mitgliedern des Domkapitels, Prozessverantwortlichen und Hauptabteilungsleiter:innen des Bischöflichen Ordinariats um die Inhalte. &nbsp;Am zweiten Konferenztag stießen die Dekanatsreferent:innen der Diözese mit dazu, so dass sich der Kreis der Teilnehmenden auf rund 75 Personen erweiterte.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kirche der Zukunft</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 25 Sep 2026 09:06:22 +0200</pubDate>
                        <title>Bundesvorsitzende der Pfadfinder:innen St. Georg: Chance durch junge Führung </title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/die-neue-bundesvorsitzende-der-pfadfinderinnen-chance-durch-junge-fuehrung/</link>
                        <description>Luise Klingler aus Weil der Stadt in der Diözese Rottenburg-Stuttgart tritt ab 1. Oktober ihr Amt an. Ein Interview mit der engagierten 21-Jährigen. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Innerhalb ihres Verbandes, der <a href="https://dpsg.de/de/die-dpsg" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Deutschen Pfadfinder:innenschaft Sankt Georg (DPSG)</a>, gehört Luise Klingler dem <a href="https://dpsg.info/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Diözesanverband Rottenburg-Stuttgart</a> an. Im Juni 2026 wurde sie im Alter von 21 Jahren zur neuen DPSG-Bundesvorsitzenden gewählt. In wenigen Tagen löst sie <a href="https://dpsg.de/de/anprechpartner/annkathrin-meyer" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Annkathrin Mayer</a>ab, die ihr Amt nach sechs Jahren niederlegt und tritt ihr neues Amt an. Neben ihrem pfadfinderischen Engagement war Klingler vor Ort auch kommunalpolitisch aktiv und saß als Stadträtin im Gemeinderat von <a href="https://www.weil-der-stadt.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Weil der Stadt</a>. Im Interview spricht Luise Klingler über sich und ihre neue Aufgabe:</p>
<h4>Wovor haben Sie am meisten Respekt bei dieser neuen herausfordernden Aufgabe?</h4>
<p>Ich empfinde große Verantwortung dabei, einen der größten Kinder- und Jugendverbände Deutschlands leiten zu dürfen und bin gespannt, wie der Wechsel vom Ehrenamt ins Hauptamt auch mein eigenes Pfadfinderin-Sein verändern wird. Vor allem aber freue ich mich auf die Herausforderungen, die vor mir liegen, und auf die Möglichkeiten, dabei zu wachsen und zu lernen.</p>
<h4>Was haben Sie vorher gemacht? Was qualifiziert Sie für diese sehr anspruchsvolle Aufgabe?</h4>
<p>Ich habe bis zuletzt meinen Master in Planung und Partizipation gemacht, ein interdisziplinärer Mix aus Sozial- und Kommunikationswissenschaften, Jura und Stadtplanung, und nebenbei als Referentin für Politik und Kampagnen beim <a href="https://www.vdp-bw.de/willkommen" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Verband Deutscher Privatschulen</a>gearbeitet. Davor habe ich Soziologie und Politikwissenschaften im Bachelor studiert. Aber gerade auch mein ehrenamtliches Engagement bei den Pfadfinder: innen, im Gemeinderat und in verschiedenen zivilgesellschaftlichen Organisationen hat mich auf vielen Ebenen auf diese neue Aufgabe vorbereitet.</p>
<h4>Wie kamen Sie zu den Pfadfinder:innen? Sind Sie religiös?</h4>
<p>Zu den Pfadfinder: innen bin ich über meine Eltern gekommen, die selbst beide bei der DPSG aktiv waren und mich von klein auf mitgenommen haben. Mit sieben bin ich dann in Weil der Stadt in den Stamm eingetreten und durfte dort alle Altersstufen durchlaufen, bis hin zur Leiterin und zum Stammesvorstand. Gerade in krisenbehafteten Zeiten wird Spiritualität für mich und viele junge Menschen wieder wichtiger, und die Spiritualität, wie sie in Kinder- und Jugendverbänden gelebt wird, weniger starr und offener, ist dabei besonders gewinnbringend.</p>
<p>&nbsp;</p><blockquote><p><strong>“Try and leave this world a little better than you found it.”&nbsp;</strong></p>
<p>Luise Klinglers Leitwort ist von Robert Baden-Powell, dem Gründer der Pfadfinderbewegung</p></blockquote><p>&nbsp;</p>
<h4>Was sind denn die Aufgaben einer Bundesvorsitzenden der Pfadis?</h4>
<p>Die Aufgaben einer Bundesvorsitzenden sind wirklich vielfältig, und genau das ist für mich auch das Tolle daran. Ich bin unter anderem für Öffentlichkeitsarbeit und Jugendpolitik zuständig, für unser Bundeszentrum im Westerwald und unseren Ausrüster, betreue verschiedene Arbeitskreise und -gruppen und beschäftige mich mit der Umsetzung unserer ersten 5-Jahres-Strategie und der Weiterentwicklung der Mitbestimmungsmöglichkeiten in unserem Verband. Und dann kommen noch Verantwortlichkeiten für einen Teil unseres Personals und weitere administrative Aufgaben dazu.</p>
<h4>Arbeiten Sie alleine oder im Team?</h4>
<p>Im Vorstand sind wir zu dritt: zwei Vorsitzende und ein Kurat als unsere geistliche Verbandsleitung. Unterstützt werden wir von unseren Mitarbeiter: innen im Bundesbüro in Mönchengladbach, wo auch mein Schreibtisch ab Oktober stehen wird, im Bundeszentrum in Westernohe und vom Rüsthaus, unserem Ausrüster.</p>
<h4>Sie übernehmen das Amt von Annkathrin Mayer, die ihr Amt nach sechs Jahren niederlegt. Was möchten Sie fortsetzen? Was möchten Sie anders machen? Was haben Sie von ihr gelernt?</h4>
<p>Ihr Engagement für die Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendpartizipation in der DPSG möchte ich auf jeden Fall fortsetzen. Anders machen möchte ich es insofern, dass ich meine eigenen Schwerpunkte setze und meine eigene Perspektive einbringe. Von ihr gelernt habe ich vor allem, dass junge Menschen, und gerade auch junge Frauen, eine Stimme haben und Verantwortung übernehmen können und dass es sich lohnt, diese zu nutzen und an Themen dranzubleiben.</p>
<h4>Welche Aufgaben möchten Sie als erste angehen?</h4>
<p>Für mich geht's jetzt erst mal ums Kennenlernen aller Strukturen und unserer Mitarbeiter: innen. Und dann freue ich mich vor allem darauf, ins Tagesgeschäft einzusteigen, sei das die Umsetzung des Fahrplans für unser Bundeszentrum in Westernohe, die Weiterentwicklung unserer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, die Umsetzung unserer im Juni beschlossenen Strategie, die politische Vertretung unseres Verbandes nach außen oder auch die ganz alltäglichen Aufgaben.</p>
<h4>Ihr junges Alter sehen Sie als Chance, nicht als Nachteil?</h4>
<p>Wir sind ein Kinder- und Jugendverband, und gerade als solcher sehe ich große Chancen darin, junge Menschen in Führung zu bringen. An vielen Stellen, in der Zivilgesellschaft genauso wie in der Politik, wird jungen Menschen nicht genug zugetraut, und genau das können wir als Kinder- und Jugendverband anders machen. Ich glaube, Teams profitieren davon, Menschen verschiedenen Alters in Führung zu haben, weil wir unterschiedliche Perspektiven mitbringen und ich bin überzeugt, dass ich gerade auch durch mein Alter und meine bisherigen Erfahrungen eine solche Perspektive einbringen kann.</p>
<h4>Das sehr ernste Thema „Aufarbeitung von Missbrauchsfällen und Prävention“ ist Ihnen besonders wichtig. Wie möchten Sie künftige Pfadfinder:innen besser schützen?</h4>
<p>Die Studie und vor allem die Berichte der Betroffenen haben uns deutlich gemacht, dass teilweise wissentlich, teilweise aus Überforderung weggeschaut wurde und auch dadurch wurde Leid verursacht. Dieses Nicht-Handeln zeigt, dass das Thema an manchen Stellen nicht ernst genommen wurde, Menschen sind mit ihren Erfahrungen allein geblieben. Deswegen ist es jetzt wichtig, dass wir diese Studie nutzen, um die Dinge gemeinsam anzupacken, eine ernsthafte Aufarbeitung zu betreiben und zu reflektieren. Konkrete erste Schritte sind die Einsetzung verschiedener Gremien, die diesen Prozess kritisch und konstruktiv begleiten, und die Sensibilisierung unserer Mitglieder auf allen Ebenen, damit Strukturen, Traditionen und Kulturen aufgearbeitet und verändert werden können.</p>
<h4>Warum ist bei diesem Thema die Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen so wichtig?</h4>
<p>Die ungleiche Verteilung von Macht ist ein großer Faktor, wenn wir über Gewalt sprechen. Mitbestimmung baut eben solche Machtunterschiede ab: wenn Kinder und Jugendliche mitreden und mitentscheiden können, müssen Erwachsene Macht an sie abgeben. Außerdem tragen Mitbestimmungs- und Selbstwirksamkeitserfahrungen dazu bei, Kinder und Jugendliche in ihrer Position und ihrer Stimme zu stärken. Es zeigt ihnen: „Hey, wir nehmen dich und das, was du sagst, ernst!" und das ist ein entscheidender Schritt, um unseren Verband zu einem sicheren Ort zu machen.</p>
<h4>Worauf freuen Sie sich am meisten?</h4>
<p>Darauf, Pfadfinden nochmal von einer ganz anderen Seite kennenzulernen, mit neuen Menschen in Kontakt zu treten, Dinge anzupacken und zu verändern, gemeinsam mit vielen Menschen, ob ehrenamtlich oder hauptberuflich. Und ich freue mich darauf, mich Herausforderungen zu stellen und immer wieder Neues zu lernen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 25 Sep 2026 07:00:00 +0200</pubDate>
                        <title> „Teilen schmeckt beiden 2026“ startet dieses Wochenende</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/teilen-schmeckt-beiden-2026-startet-dieses-wochenende/</link>
                        <description>2.500 Sammeltüten werden bei der diesjährigen Aktion in 27 katholischen Kirchengemeinden des Dekanats Balingen verteilt und können gefüllt werden.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Bereits im neunten Jahr rufen das Katholische Dekanat Balingen und die Caritas gemeinsam zur Aktion „Teilen schmeckt beiden!“ für die Tafelläden in Albstadt und Balingen auf. Dekanatsreferent Achim Wicker sagt: „In diesem Jahr sind 27 Kirchengemeinden mit dabei und werden über 2.500 Sammeltüten verteilen. Wir hoffen auf einen guten Rücklauf. Dieses Engagement von Kirche für die Gesellschaft ist mir auch persönlich ein Herzensanliegen.“</p>
<p>Gesammelt, so Dekan Pater Augusty Kollamkunnel, werde wieder für die Tafeln in Albstadt und Balingen. Dort tue die Unterstützung sehr gut, da die Lebensmittelpreise gleichbleibend hoch sind und zunehmend ältere Menschen mit niedrigen Renten auf die Tafeln angewiesen seien. Obwohl lokale Firmen weiterhin spenden, fehlten zunehmend Hygieneartikel, die für viele Kunden eine wichtige Grundversorgung darstellten.&nbsp;</p>
<h4>Inspiration zum Engagieren</h4>
<p>Erwin Feucht von der Balinger Tafel sieht in diesem Jahr einen besonderen Bedarf an Speiseölen. Nadja Lück, Regionalleiterin der Caritas Schwarzwald-Alb-Donau, bekräftigt: „Neben den Sach- und Geldspenden freuen wir uns besonders über Menschen, die ihre Zeit einbringen, und uns bei der Arbeit in der Tafel unterstützen.“ Die Aktion „Teilen schmeckt beiden!' stärke nicht nur die Versorgung notleidender Menschen, sondern inspiriere auch dazu, sich aktiv in der Region zu engagieren. Jeder, der eine Tüte füllt oder seine Zeit spendet, trage dazu bei, die Lebensqualität sozial benachteiligter Menschen zu erhöhen. Der Aktionszeitraum erstreckt sich von Ende September, mit dem Startschuss an diesem Wochenende in Margrethausen und Frommen, bis Ende Oktober. Dabei werden in den Gottesdiensten und in den Kirchen leere Tüten mit Anleitung ausgegeben oder ausgelegt, welche dann gefüllt wiedergebracht werden sollen.&nbsp;</p>
<h4>Spenden kommen Tafeln zugute</h4>
<p>Alle Spenden kommen den beiden Tafeln in Ebingen und Balingen vollständig zugute. Besonders benötigt werden, laut den Organisatoren, in diesem Jahr haltbare Lebensmittel wie Speiseöle, Milch, Nudeln, Kaffee, Kaba und Mehl, gerne auch Konserven. Ein besonderer Mangel herrsche an allen Hygieneartikeln, wie Duschgel, Shampoo, Zahnbürsten, Zahnpasta und weiteren Hygieneartikeln, außer an Seife. Dekanatsreferent Achim Wicker ist es wichtig, dass sich Kirche hier ganz konkret vor Ort für die Menschen und für das Gemeinwesen engagier. Er sagt: „'Teilen schmeckt beiden!' ist nicht nur ein Slogan, sondern soll zeigen, dass wir uns als Christinnen und Christen direkt vor Ort für die Menschen einsetzen und so etwas Gutes tun können.“<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Dekanat</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 24 Sep 2026 08:05:49 +0200</pubDate>
                        <title>Wenn Kunst Gefühle und Verständnis sichtbar macht</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/wenn-kunst-gefuehle-und-verstaendnis-sichtbar-macht/</link>
                        <description>Der heilige Franziskus kommt zur Landesgartenschau - in Form einer Aufführung der inklusiven Theatergruppe „SELA“ im Kirchengarten.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie fühle ich mich, wenn ich wütend, ängstlich, fröhlich oder traurig bin? Wie begegne ich dann einem anderen Menschen? „Diese Gefühle auszudrücken und auf die Bühne zu bringen, ist gar nicht so einfach“, sagt Schwester Franziska Trögler, Theaterpädagogin und Seelsorgerin bei Menschen mit Behinderung im Dekanat Ostalb. Mit der Theatergruppe „SELA“ führt sie am 26. September um 18 Uhr auf der Landesgartenschau Ellwangen eine Legende aus dem Leben des heiligen Franziskus auf: „Der Wolf von Gubbio“.</p>
<h4>Franziskus zeigt, wie Verständnis Brücken baut</h4>
<p>Die Geschichte ist denkbar einfach: Die Einwohner des italienischen Städtchens Gubbio haben Angst vor einem Wolf. Weil sie sich von ihm bedroht fühlen, bauen sie Barrikaden um die Stadt herum auf. Franziskus jedoch möchte verstehen, warum der Wolf die Menschen bedroht, und besucht ihn einfach. Er habe schlichtweg Hunger, erzählt die Legende vom Wolf. Er wolle niemanden verschrecken, sondern eher Freunde haben und halt etwas zu essen. Mit dieser Erkenntnis kann Franziskus eine Brücke des gegenseitigen Verständnisses zwischen den Einwohnern von Gubbio und dem Wolf bauen. Sie sorgten dafür, dass der Wolf immer genügend Essen hatte, und dadurch verlor er seinen Schrecken und die Bewohnerinnen und Bewohner die Angst vor ihm.</p>
<h4>Eine Legende, die Schule machen will</h4>
<p>„Diese Legende ist natürlich auf vieles übertragbar und wirbt für das gegenseitige Verständnis, für das Suchen des Gesprächs, für Empathie und Wertschätzung“, erklärt Schwester Franziska. Die acht Mitglieder der Anfang des Jahres gegründeten Theatergruppe „SELA“ sind begeistert von der Geschichte und wollen sie mit Mimik und Gestik zur Aufführung bringen. Bewohnerinnen und Bewohner aus der Stiftung Haus Lindenhof und Mitarbeiterinnen bei habila (Rabenhof) – Menschen mit seelischer oder geistiger Behinderung - kommen dabei zusammen. Dass Menschen mit Behinderung in jeder Hinsicht einen sehr feinen Sensor für Gefühle haben, spielt dabei eine wichtige Rolle und gibt der Interpretation auf der Bühne nochmal einen andere Tiefe.&nbsp;</p>
<h4>Atem holen mit der Theatergruppe „SELA“</h4>
<p>Gefühle ausdrücken und sie auf der Bühne zeigen, das ist die Kunst, die in 14-tägigen Proben erarbeitet wurde. Dann geht es nicht nur im Stück, sondern besonders für die Darbietenden darum, das Verhalten von Menschen zu verstehen und den eigenen Ängsten zu begegnen. „Denn nur so“, ist Schwester Franziska überzeugt, „kann Veränderung im Verhalten und Zwischenmenschlichkeit geschehen.“</p>
<p>Die Theatergruppe „SELA“, deren Namen nach der Atempause in Psalmversen benannt ist, ist in der Probenzeit zusammengewachsen. Gemeinsam etwas auszudrücken ist nochmal anders, als es alleine zu tun. Und Theater braucht eben auch einen Resonanzraum, eine Bühne, ein Gegenüber. „Deshalb nutzen wir den Kirchengarten auf der Landesgartenschau, um die Legende einem Publikum vorzustellen“, resümiert Schwester Franziska. Die darstellende Kunst macht Gefühle sichtbar. Sie lädt ein innezuhalten, mit „SELA“ Atem zu holen, manches zu überdenken und vielleicht einen Neuanfang zu wagen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Veranstaltung</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 23 Sep 2026 07:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Veronika Rais-Wehrstein blickt darauf, was verbindet</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/veronika-rais-wehrstein-blickt-darauf-was-verbindet/</link>
                        <description>Nach dem Abschied aus dem Diözesanrat bleibt die Nagolderin engagiert. Ihr päpstliches Ehrenzeichen widmet sie auch ihren Wegbegleiter:innen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Vergangene Woche erhielt Veronika Rais-Wehrstein bei einer <a href="https://www.drs.de/aktuelles/paepstliche-ehrenzeichen-fuer-herausragende-verdienste/" target="_blank" class="external-link">Feierstunde</a>in Rottenburg durch Bischof Dr. Klaus Krämer das Päpstliche Ehrenzeichen „Bene merenti“ verliehen. Angesichts ihres steten Engagements für die Kirche seit früher Jugend, würdigte sie der Bischof als Vorbild für andere.</p>
<h4>Aktiv im Dekanat Calw</h4>
<p>Rais-Wehrstein blickt zurück: Mit 17 sei sie Leiterin des BDKJ im damaligen Dekanat Horb geworden und ihr Engagement für die Kirche ließ seither nie nach, vergrößerte sich nach und nach und auch heute tritt sie nicht kürzer: Seit mit der konstituierenden Sitzung des Zwölften <a href="https://raete.drs.de/dioezesanrat.html" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Diözesanrats</a>im März ihre 30-jährige Zugehörigkeit zum obersten synodalen Gremium der Diözese zu Ende ging – 20 Jahre davon als Mitglied des fünfköpfigen <a href="https://raete.drs.de/dioezesanrat/praesidium.html" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Präsidiums</a>– engagiert sich die Nagolderin zuhause im Dekanat Calw in der Steuerungsgruppe zur Bildung neuer Kirchengemeinden und als stellvertretende Vorsitzende des Dekanatsrats; sie ist Kirchengemeinderätin in Nagold, ist im Vorstand der Aktion „<a href="https://www.drs.de/aktuelles/besonderer-ort-des-glaubens-und-der-gemeinschaft/" target="_blank" class="external-link">Wachsende Kirche</a>“ und der Nagolder Vesperkirche aktiv und sagt: „Ich möchte dort eine Vernetzung zum Wohl derjenigen erreichen, die am Rand unserer Gesellschaft stehen, so dass es für sie auch außerhalb der Vesperkirche Angebote gibt.“</p>
<h4>Die 70-Jährige nutzt ihren neuen Freiraum vielfältig</h4>
<p>„Während meiner Zeit im Diözesanrat bin ich pro Monat im Schnitt 1500 Kilometer mit dem Auto zu Sitzungen und Terminen gefahren.“ Das falle heute weg. Diesen Freiraum nutzt die 70-Jährige auch anderweitig vielfältig: mit Besuchen bei ihren Töchtern und deren Familien in Karlsruhe und Frankfurt, mit dem Plan, das Töpfern wieder zu beginnen, dem Besuch von Vorlesungen für Senior:innen an der Universität Tübingen oder dem Beitritt in einen Taizé-Gebetskreis.</p>
<h4>Bei Vesperkirche gelingt Weitergabe des Glaubens</h4>
<p>Den Antrieb für ihr Engagement beschreibt sie so: „Eine Kultur des guten Miteinanders war und ist mir immer wichtig und an dem, was ich meine Glaubensaufrage oder meine Aufgabe für die Gesellschaft nenne, war ich immer dran.“ Für ihre christliche Überzeugung einzustehen, sei ihr stetes Ziel. Gerne erinnert sie sich dabei an ihren Vater, der seinen Kindern mit auf den Weg gab, immer auf das Verbindende zwischen den Menschen zu schauen – nie auf das, was sie voneinander trennt. „Das hat mich geprägt“, erinnert sich Rais-Wehrstein und fährt fort: „Ich bin überzeugt, dass die Weitergabe des Glaubens nur möglich ist, wenn ich meine Mitmenschen sensibel beobachte und merke, wenn es jemanden nicht gut geht, ich dann nachfrage, mich kümmere, andere einbeziehe.“ Ein Beispiel für sie, wo das gelingt, sei die Vesperkirche: „Da sind viele dabei, die mitarbeiten aber mit unseren Kirchen nichts zu tun haben wollen und die mich dann nach ein paar Begegnungen und Gesprächen interessiert fragen, ob ich denn eigentlich Christin bin.“ Glaubwürdigkeit komme durch das eigene Tun. „Nie allein, sondern den Weg immer gemeinsam mit anderen gehen“, unterstreicht Rais-Wehrstein.</p>
<h4>Päpstliche Auszeichnung bestärkt sie</h4>
<p>Das päpstliche Ehrenzeichen, das ihr verliehen wurde, bestärke sie darin, dass das, was ihr wichtig war, auch wahrgenommen wird. Und Rais-Wehrstein betont: „Diese Auszeichnung habe ich auch für die Menschen angenommen, die mich auf meinem Weg begleitet haben und die dieses Ehrenzeichen ebenso verdienen.“ Gemeinsam auf dem Weg in die Zukunft zu sein, den Glauben gemeinsam leben: Auch im laufenden <a href="https://www.drs.de/kirche-der-zukunft/" target="_blank" class="external-link">Veränderungsprozess</a>der Diözese sieht sie dafür große Chancen. Schließlich gehe es doch darum, miteinander Kirche zu sein und vor Ort das zu tun, was als wichtig empfunden wird, sagt die Geehrte.<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Glaube</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 23 Sep 2026 06:55:00 +0200</pubDate>
                        <title>Im Gespräch bleiben – Dr. Johannes Warmbrunn im Porträt</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/im-gespraech-bleiben-dr-johannes-warmbrunn-im-portraet/</link>
                        <description>Fast ein Vierteljahrhundert hat Dr. Johannes Warmbrunn den Diözesanrat mitgestaltet. Nun beginnt für ihn ein neuer Abschnitt mit mehr Zeit.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit Menschen ins Gespräch zu kommen, sie in ihrer Unterschiedlichkeit und Vielfalt wahrzunehmen, ihnen zuzuhören und sie ernst zu nehmen – das sind Grundhaltungen, die Johannes Warmbrunn bis heute prägen und ausmachen.&nbsp;</p>
<p>Vielleicht liegen die Wurzeln dafür weit zurück. Johannes Warmbrunn wächst in einer christlichen Familie mit sechs Geschwistern auf. Er studiert Medizin, wird Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und arbeitet später in der baden-württembergischen Ministerialverwaltung. Gemeinschaft und Glaube gehören früh zu seinem Leben und begleiten ihn später in seinem Beruf und in seinem kirchlichen Engagement.</p>
<p>Sein Weg in den <a href="https://raete.drs.de/dioezesanrat.html" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Diözesanrat</a> beginnt mit einem spontanen Gedanken. Denn als Warmbrunn 2002 von der bevorstehenden Wahl erfährt, denkt er: „Das ist was für mich.“ Ihn reizt der Vergleich zwischen staatlicher und diözesaner Ebene. Fünf Jahre später übernimmt er das Amt des Sprechers. Seine Begründung: „Aufgaben mit Gestaltungspotenzial sind für mich immer attraktiv.“</p>
<h4>24 Jahre im Diözesanrat – Gestalten auf Augenhöhe</h4>
<p>Gestalten heißt für Warmbrunn allerdings nicht, anderen vorzugeben, wo es langgeht. Synodalität bedeutet für ihn, auf Augenhöhe miteinander umzugehen. Unterschiedliche Meinungen gehören dazu, auch heftige Diskussionen. Menschen dürfen miteinander ringen. Entscheidend ist, den anderen dabei nicht aus dem Blick zu verlieren.&nbsp;</p>
<p>So achtete er im Diözesanrat darauf, dass jede Stimme das gleiche Gewicht hatte. Junge Menschen und ihre Möglichkeiten, Kirche mitzugestalten, lagen ihm dabei besonders am Herzen. Dass es trotz unterschiedlicher Positionen in 24 Jahren zu keiner Spaltung des Gremiums kam, macht ihn dankbar und auch ein wenig stolz.&nbsp;</p>
<p>Harmonie um jeden Preis meint das aber nicht. Auch Konflikte gehören für Warmbrunn dazu. Er hält es für wesentlich, klar Stellung zu beziehen. Ebenso wichtig ist ihm, Fakten ernst zu nehmen, auch dann, wenn sie unbequem sind. Gerade angesichts der Veränderungen, vor denen Kirche heute steht, etwa im diözesanen Prozess „Kirche der Zukunft“.</p>
<h4>Die Frage nach Gott – Unbequeme Fragen erlaubt</h4>
<p>Doch wer Warmbrunn nur über seine Jahre im Diözesanrat beschreibt, greift zu kurz. Denn hinter seinem Engagement steht eine Frage, die ihn sehr persönlich beschäftigt: Wie können Menschen heute an Gott glauben?</p>
<p>Darüber möchte er sprechen. Nicht nur mit Menschen, die seine Überzeugungen teilen, und nicht nur über Fragen, auf die es einfache Antworten gibt. Gerade die unbequemen Fragen, Widerspruch und Zweifel interessieren ihn.&nbsp;</p>
<p>Getragen wird er von der Überzeugung, dass in Gottes Schöpfungswirklichkeit alle Menschen und die gesamte Schöpfung in einem umfassenden Zusammenhang geborgen sind. Naturgesetze sind für ihn Schöpfungsgrundsätze Gottes.</p>
<p>2024 erschien im Matthias Grünewald Verlag sein <a href="https://shop.verlagsgruppe-patmos.de/gott-unfassbar-gross-denken-303370.html" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Buch „Gott unfassbar groß denken“</a>. Nun schreibt er weiter. Ein zweites Buch ist in Arbeit, dieses Mal stärker spirituell ausgerichtet und ergänzt durch zahlreiche Gebetstexte.</p>
<h4>Abschied vom Diözesanrat – Ein neuer Abschnitt beginnt</h4>
<p>Mit dem Ende der Amtszeit des 11. Diözesanrats hat Warmbrunn auf eigenen Wunsch ein Kapitel, das einen großen Teil seines Lebens begleitet hat, geschlossen. Der Abschied fiel ihm nicht leicht. Doch blickt er voller Dankbarkeit zurück - auf freundschaftliche Begegnungen, Wertschätzung und Unterstützung. Und auf seine Frau Ulrike, die ihn während dieser langen Zeit wohlwollend begleitet hat.</p>
<h4><strong>Päpstlicher Silvesterorden – Eine besondere Würdigung</strong></h4>
<p>Für sein jahrzehntelanges Engagement wurde Johannes Warmbrunn nun mit einer besonderen Ehrung gewürdigt: Er wurde zum Ritter des Ordens des heiligen Papstes Silvester erhoben. Die Verleihung des päpstlichen Silvesterordens erfüllt Warmbrunn mit großer Dankbarkeit. Er versteht die Auszeichnung nicht allein als persönliche Ehrung, sondern als Würdigung eines gemeinsamen Werks - getragen von vielen Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern in Familie, Ehrenamt und Beruf.</p>
<p>Nun darf anderes mehr Raum bekommen: seine Frau und die Familie, Chöre, Wandergruppen und Gesprächskreise im Esslinger Umfeld. Der Kirchengemeinde, dem Dekanat und der Diözese will er verbunden bleiben.&nbsp;</p>
<p>Und vor allem möchte Johannes Warmbrunn weiter mit Menschen über Gott sprechen, auch wenn die Fragen schwierig werden.&nbsp;</p>
<p>Vielleicht ist es genau das, was Johannes Warmbrunn über die vielen Jahre hinweg ausmacht: dass für ihn eine Antwort nicht das Ende eines Gesprächs sein muss. Dass Menschen verschieden sein dürfen. Und dass es sich lohnt, einander zuzuhören, miteinander zu ringen und weiterzufragen – im Gespräch zu bleiben.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Ehrenamt</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 22 Sep 2026 15:30:00 +0200</pubDate>
                        <title>„Zusammen wächst Leben“: Auftakt der Caritas-Sammelwoche</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/zusammen-waechst-leben-auftakt-der-caritas-sammelwoche/</link>
                        <description>Caritas startet Sammelwoche mit Gottesdienst und buntem Begegnungsfest in der Dreifaltigkeitskirche in Fellbach-Schmiden.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Bei schönstem Wetter lud die <a href="https://www.caritas-ludwigsburg-waiblingen-enz.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Caritas Ludwigsburg-Waiblingen-Enz</a> zum Auftakt der Sammelwoche in die <a href="https://www.katholiken-fellbach.de/schmiden/personen-und-einrichtungen/zur-allerheiligsten-dreifaltigkeit/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Dreifaltigkeitskirche nach Fellbach-Schmiden</a>ein. In der neu renovierten Kirche feierten <a href="https://www.drs.de/aktuelles/default-8b0934f844/" target="_blank" class="external-link">Weihbischof Thomas Maria Renz</a>, <a href="https://www.meine-caritas.de/public/newsletter/show.ashx?m=aa29ef14-a28e-4933-8437-50888a8e3543&amp;v=h&amp;r=25cd44e1-0d26-48c0-89d4-e486162bb903" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Caritasdirektor Oliver Merkelbach</a>und <a href="https://www.katholiken-fellbach.de/seelsorgeeinheit/personen-und-einrichtungen/pastoral/diakon-martin-wunram/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Diakon Martin Wunram</a>gemeinsam mit zahlreichen Besucherinnen und Besuchern den Gottesdienst.</p>
<p>Unter dem Motto „Zusammen wächst Leben“ predigte Diakon Wunram über das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg. Es erinnerte daran, dass Gottes Güte allen Menschen gilt und dazu einlädt, Neid und Vergleiche hinter sich zu lassen. Oliver Merkelbach ergänzte: Gottes Vergebung sei grenzenlos und auch die Menschen seien dazu aufgerufen, einander zu verzeihen.</p>
<p><a href="https://www.caritas-ludwigsburg-waiblingen-enz.de/ueber-uns/leitung" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Marc Dressel, Regionalleiter der Caritas Ludwigsburg-Waiblingen-Enz</a>, machte mit einem sozialpolitischen Impuls klar: Die Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen, die in Armut aufwachsen, findet immer noch zu wenig Beachtung. „Gerade in heutigen, politisch angespannten Zeiten sind Empathie und das Engagement jedes Einzelnen umso wichtiger.“</p>
<h4>Begegnung und Information beim anschließenden Fest</h4>
<p>Im Anschluss lud die Gemeinde Fellbach-Schmiden gemeinsam mit der Caritas Ludwigsburg-Waiblingen-Enz zu Kaffee und Kuchen ein. Eine offene und fröhliche Atmosphäre, die den Auftakt in die Caritas-Sammelwoche setzte. Dabei wurde deutlich, was das Motto „Zusammen wächst Leben“ konkret bedeuten kann: Menschen kommen zusammen, übernehmen füreinander Verantwortung und setzen sich dafür ein, dass niemand mit seinen Sorgen und Nöten allein bleibt.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Caritas</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 22 Sep 2026 12:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Bedarfsgerechtes Fördern im Zeichen von „Kirche der Zukunft“</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/bedarfsgerechtes-foerdern-im-zeichen-von-kirche-der-zukunft/</link>
                        <description>Mit Gabriele Denner hat das Institut für Fort- und Weiterbildung erstmals eine Direktorin. Bei ihrer Amtseinführung blickt sie auf künftige Aufgaben</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen des Transformationsprozesses „Kirche der Zukunft“ soll das diözesane Institut für Fort- und Weiterbildung in Rottenburg zentrale Anlaufstelle bei der Kompetenzförderung- und Wissensvermittlung für Haupt- und Ehrenamtliche sein. Dies war eine der Botschaften anlässlich der Amtseinführung von Gabriele Denner als neue Direktorin des Instituts am Montag im Hirscherhaus.</p>
<h4>Rasche Reaktion auf Entwicklungen</h4>
<p>Das Institut werde rasch auf die durch die Transformation unumgänglich gewordenen Entwicklungen reagieren und dabei mitwirken, die katholische Kirche in Württemberg in eine lebendige Zukunft, nah bei den Menschen zu führen, sagte Denner anlässlich ihres Amtsantritts.</p>
<h4>Kooperation mit allen relevanten Partnern</h4>
<p>„Selbstständigkeit fördern und dazu befähigen, sich sinnvoll in Kirche und Gesellschaft einzubringen.“ Dies sei über die reine Wissensvermittlung hinaus das Ziel, für das es bedarfsgerechte Formate geben werde. Dabei bedeute Bildung für sie, bedarfsgerechte Gestaltungslösungen zu entwickeln und die Abkehr von starren „Gießkannen-Schulungen“, hin zu einem bedarfsorientierten Fort- und Weiterbildungsprogramm. Denner kündigte passend dazu ein „strategisch-strukturiertes Angebot“ mit besonderem Augenmerk auf Motivation, Unterstützung und auf Begleitung der Einzelnen beim Ziel eines lebenslangen Lernens an – einem Lernen, das nicht als zusätzliche Belastung zum Tagesgeschäft empfunden werden solle. Zur Verwirklichung dieses Ziels möchte die neue Direktorin auf eine enge Kooperation mit allen relevanten Partnern sowohl innerhalb wie außerhalb der Diözese setzen. Davon, dass sie mit diesem Anliegen auf eine große Offenheit stoßen dürfte, zeugte die Anwesenheit vieler Verantwortlicher aus dem Bischöflichen Ordinariat, des Diözesanrats sowie seitens der führend am Transformationsprozess Beteiligten.&nbsp;</p>
<h4>Vielfältiges persönliches Netzwerk</h4>
<p>Weihbischof Matthäus Karrer, als der für das Institut zuständige Leiter der Hauptabteilung „Pastorale Konzeption“ im Bischöflichen Ordinariat, erinnerte bei der Feierstunde daran, dass dem Institut, welches in diesem Jahr noch sein 50-jähriges Bestehen feiern wird, mit Gabriele Denner nun erstmals eine Frau als Direktorin vorsteht. Ihr bescheinigte er, alle mit den Aufgaben einer Direktorin verbundenen Anforderungen mit Bravour zu erfüllen: Ein großes, vielfältiges persönliches Netzwerk auf diözesaner, bundesweiter sowie auf weltkirchlicher Ebene, Leitungskompetenz und reichhaltige Erfahrung. Denner, die seit 2022 Leiterin der Geschäftsstelle der Diözesanen Räte und Geschäftsführerin von Diözesan- und Priesterrat war, war bis Juli dieses Jahres auch als beratendes Mitglied im Steuerungskreis des diözesanen Prozesses „Kirche der Zukunft“ aktiv und wird auf ausdrücklichen Wunsch von Bischof Dr. Krämer die Aufgabe als Geschäftsführerin des diözesanen Synodenteams weiter ausüben.</p>
<h4>Ehrenamtliche vor Ort befähigen</h4>
<p>In seiner Vorstellung und Amtseinführung blickte Karrer auch auf den Beginn von Denners Weg in der Diözese und auf ihre Tätigkeit als Bildungsreferentin im Bischöflichen Jugendamt in Wernau zurück. Schon dort habe sie federführend am Ausbildungskurs „Geistliche Leitung“ der Fachstelle Jugendspiritualität die beiden für Ehrenamtliche in Gegenwart und Zukunft relevanten Bereiche in Verbindung gebracht und diesem Kurs ihren Stempel aufgedrückt. Auch im laufenden Transformationsprozess gehe es darum, ehrenamtlich Engagierte vor Ort für ihre Rolle in der Kirche von morgen zu befähigen und ihnen das dafür nötige Rüstzeug für die konkrete Ausgestaltung mit auf ihren Weg zu geben – hierfür sei Denner an der Spitze des diözesanen Instituts für Fort- und Weiterbildung die richtige Person an der richtigen Stelle. Auch bringe sie durch ihre bisherigen Leitungserfahrungen, die notwendigen Führungs- und Leitungskompetenzen mit sich.</p>
<h4>&nbsp;</h4>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kirche der Zukunft</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 22 Sep 2026 11:27:46 +0200</pubDate>
                        <title>Wallfahrtsgottesdienst: Frieden als Lebenseinstellung</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/wallfahrtsgottesdienst-frieden-als-lebenseinstellung/</link>
                        <description>Auch mit neuem Ziel wurde die Dekanatswallfahrt Freudenstadt zum wahren Magneten für die Gläubigen: Die Wallfahrt führte zur Kirche in Salzstetten.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Hunderte von Gläubigen zog es am Sonntag aus allen Richtungen zur Dekanatswallfahrt nach Salzstetten. In der St. Agatha-Kirche zelebrierten Weihbischof Dr. Gerhard Schneider, Dekan Anton Bock und Pater Joji Mathew mit einer Vielzahl von Konzelebranten einen äußerst feierlichen Wallfahrtsgottesdienst.</p>
<h4>Das perfekte Ziel für den Wallfahrtsgottesdienst</h4>
<p>In diesem Jahr wurde das Gnadenbild der „Schmerzhaften Muttergottes“ in einer großen Prozession bei strahlendem Sonnenschein vom Wallfahrtsort Heiligenbronn aus nicht nach Lützenhardt, sondern praktisch in die entgegengesetzte Richtung getragen. Denn aufgrund von Sanierungsarbeiten stand die Fahrzeughalle der Firma „Schweizer Reisen“ nicht zur Verfügung. Die Verantwortlichen des Katholischen Dekanats Freudenstadt um Dekanatsreferentin Elisabeth Wütz machten aus der Not flugs eine Tugend und besannen sich auf ein imposantes Gebäude in der Nachbarschaft, das letztlich das perfekte Ziel für den Wallfahrtsgottesdienst bot: die St. Agatha-Kirche in Salzstetten.</p>
<h4>Gottesdienst rund um das Thema „Frieden"</h4>
<p>Und die Kirche war beim Wallfahrtsgottesdienst bis auf den letzten Platz besetzt. „Es ist nicht so, dass uns die Firma Schweizer nicht mehr haben wollte. Im Gegenteil“, betonte Dekan Anton Bock noch einmal in seiner Begrüßung, bevor er auf das Wallfahrts-Motto „Pax et bonum“ - Friede und Wohlergehen“ einging – den Segensgruß des heiligen Fransziskus‘, dessen Todestag sich im Jahr 2026 zum 800. Mal jährt. Und so drehte sich im Gottesdienst alles um das Thema „Frieden“, ob nun in der Lesung, in den zweisprachig auf Deutsch und Kroatisch vorgetragenen Fürbitten oder in der Festpredigt von Weibischof Schneider.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Dekanat</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 22 Sep 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Energiefonds der Diözese Rottenburg-Stuttgart: Gelder vollständig vergeben</title>
                        <link>https://www.drs.de/aktuelles/energiefonds-der-dioezese-rottenburg-stuttgart-gelder-vollstaendig-vergeben/</link>
                        <description>Rund fünf Millionen Euro für Menschen in Notlagen eingesetzt. Die Zuschüsse für Energie haben dazu beigetragen, neue Armut zu verhindern.  </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Mittel aus dem im Jahr 2022 aufgelegten <a href="https://www.drs.de/aktuelles/energiebeihilfen-fuer-beduerftige-haushalte/" target="_blank" class="external-link">Energiefonds der Diözese Rottenburg-Stuttgart</a> sind fast vollständig ausgeschöpft. Mit den Mitteln wurden Menschen unterstützt, die durch stark gestiegene Energiepreise infolge der Corona-Pandemie und geopolitischen Krisen wie dem Ukrainekrieg in finanzielle Not geraten waren. Ausgangspunkt für den Fonds war die <a href="https://fm.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/infos-zur-auszahlung-der-energiepreispauschale" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Energiepreispauschale des Bundes</a>, auf die auch Kirchensteuer anfiel. Die Diözese Rottenburg-Stuttgart stellte diese Kirchensteuer-Mittel – wie auch die anderen großen Kirchen in Baden-Württemberg – in Höhe von 5,1 Millionen Euro gezielt in einem Energiefonds für bedürftige Menschen zur Verfügung. Über die <a href="https://www.caritas-rottenburg-stuttgart.de/hilfe-finden/hilfefelder/allgemeine-sozialberatung/energiefonds" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Beratungsstellen der Caritas</a> konnten Haushalte mit niedrigen und mittleren Einkommen Beihilfen beantragen, wenn sie durch die steigenden Energiekosten überbelastet waren und keinen unmittelbaren Anspruch auf staatliche Unterstützung hatten. Weitere 190.000 Euro flossen in <a href="https://www.tafel-stuttgart.de/tafell%C3%A4den/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Tafelläden</a> sowie in das <a href="https://www.drs.de/aktuelles/dioezese-foerdert-arbeitslosen-und-klimaschutz-projekte/" target="_blank" class="external-link">Projekt „Stromsparcheck“ innerhalb der Diözese.</a></p>
<h4>Ingangsetzen einer Armutsspirale konnte verhindert werden</h4>
<p>„Der Energiefonds hat vielen Menschen schnell und unbürokratisch geholfen“, so Dr. Annette Holuscha-Uhlenbrock, Caritasdirektorin der Diözese Rottenburg-Stuttart. „Die Kirchen haben so gezielt einen wirksamen Beitrag geleistet, um Armut in Baden-Württemberg zu verhindern.“ Durch die steigenden Energiepreise im Zuge der Corona-Pandemie gerieten viele Alleinerziehende, kinderreiche Familien sowie Rentnerinnen und Rentner in finanzielle Bedrängnis. Nachzahlungen bei den Nebenkosten oder gestiegene Abschlagszahlungen fielen an und konnten durch den kirchlichen Energiefonds finanziell abgefedert werden. Auch Beziehende von Wohngeld, Kinderzuschlag oder BAföG wurden durch die Energiebeihilfen unterstützt, so dass ein Bezug von umfassenden staatlichen Leistungen vermieden werden konnte. Das Ingangsetzen einer Armutsspirale konnte vielfach verhindert werden.</p>
<h4>Beratungsstellen der Caritas helfen weiterhin</h4>
<p>Auch nach dem Auslaufen des Energiefonds können sich Menschen in finanziellen Notlagen an die <a href="https://www.caritas.de/diecaritas/in-ihrer-naehe/baden-wuerttemberg/artikel/details" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Allgemeine Sozialberatung der Caritas</a>wenden. Zugleich bleibt es Aufgabe des Sozialstaats, dafür zu sorgen, dass steigende Energie- und Lebenshaltungskosten Menschen mit niedrigen Einkommen nicht in existenzielle Not bringen.</p>
<h4>Zum Hintergrund:</h4>
<p>Die beiden katholischen Kirchen – die Diözese Rottenburg-Stuttgart und die <a href="https://www.ebfr.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Erzdiözese Freiburg</a> - sowie die <a href="https://www.ekiba.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">evangelischen Landeskirchen in Baden</a> und <a href="https://www.elk-wue.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Württemberg</a> haben über ihre Wohlfahrtsverbände Caritas und <a href="https://www.diakonie.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Diakonie</a> die Kirchensteuer, die auf die gesetzliche Energiepreispauschale anfiel, vollständig an Bedürftige weitergegeben. In der Diözese Rottenburg-Stuttgart flossen die Mehreinnahmen direkt in die Unterstützungsfonds für Energie der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Diese zusätzlichen Einnahmen kamen somit denjenigen zugute, die tatsächlich durch die hohen Energiekosten in eine Notlage gekommen sind.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Caritas</category>
                            
                        
                        
                            
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