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Martin von Tours

Gelebte Nächstenliebe

Martin von Tours ist einer der bekanntesten Heiligen der Kirche und Diözesanpatron der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Berühmt wurde er durch die Mantelteilung mit einem frierenden Bettler – ein Zeichen gelebter Nächstenliebe. Vom römischen Soldaten wurde Martin zum Mönch, Klostergründer und Bischof von Tours. Sein Leben steht für Mitgefühl, Demut und den mutigen Einsatz für den Glauben und inspiriert Christinnen und Christen bis heute.

Hermann der Lahme

Hermann der Lahme (1013-1054), Sohn einer Adelsfamilie aus Altshausen, kam trotz seiner Behinderung mit sieben Jahren als Mönch auf die Reichenau und galt als Universalgelehrter.

Philipp Jeningen

Philipp Jeningen (1642-1704) wirkte zuletzt als Wallfahrtsseelsorger auf dem Schönenberg bei Ellwangen. Der Traum des Jesuiten von der Mission auf anderen Kontinenten blieb unerfüllt.

Joannes Baptista Sproll

Joannes Baptista Sproll (1870-1949) aus Schweinhausen, siebter Bischof von Rottenburg, wandte sich früh gegen den Nationalsozialismus und wurde 1938 aus der Diözese vertrieben.

Pater Rupert Mayer

Pater Rupert Mayer (1876-1945), in Stuttgart geboren und in Rottenburg zum Priester geweiht, trotzte als Jesuit in München dem Nationalsozialismus und erhielt Predigtverbot.

Eugen Bolz

Eugen Bolz (1881-1945) war württembergischer Staatspräsident. Die Nazis entzogen dem Zentrumspolitiker und standhaften Katholiken 1933 alle Ämter. Er wurde 1945 hingerichtet.

Schwester Ulrika Nisch

Schwester Ulrika Nisch (1882-1913) stammt aus Unterstadion. Im Kloster Hegne überwältigten sie mystische Visionen und brachten sie seelisch und körperlich an ihre Grenzen.

Rita Neff

Rita Neff (1940-1979) aus Heidenheim kam als Missionsdominikanerin nach Rhodesien (Simbabwe). Im Bürgerkrieg der 1970-er Jahre harrte sie bei den Kranken aus und wurde ermordet.

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Weiterführende Informationen rund um die Diözese Rottenburg-Stuttgart erfahren Sie auf unserer Seite „Geschichte der Diözese“.