Auf den Spuren der jüdischen Familie Fröhlich - Sommerserie Teil 4

Während einem Teil der jüdischen Gemeinde die Flucht gelang, wurden circa 120 Rexinger Jüdinnen und Juden von den Nazis deportiert. Sie kamen in die Lager von Riga, Izbica und von Theresienstadt. Wie viele andere jüdische Familien, wurden auch die Fröhlichs regelrecht auseinander gerissen. Heute erinnern drei sogenannte Stolpersteine an das Schicksal der Familie. Stolpersteine sind ein Erinnerungsprojekt des Kölner Künstlers Gunter Demnig, das 1992 ins Leben gerufen wurde. Die Idee: dort, wo die deportierten Menschen ihren letzten selbst gewählten Wohnort hatten werden Steine aus Messing verlegt, die zeigen, wann sie von den Nazis ermordet wurden. Als Erinnerung, als Mahnmal und als Ersatz für den nirgends existierenden Grabstein. Die drei Stolpersteine für die Fröhlichs befinden sich in unmittelbarer Nähe zum Rexinger Schulhaus.

Hochgeladen am: 05-09-20