Auf den Spuren des Rexinger Judenfriedhofs - Sommerserie Teil 5

Es mag paradox klingen, aber die wohl größte Spur jüdischen Lebens in Rexingen ist der jüdische Friedhof, der 1760 angelegt wurde. Er liegt an einem Nordhang oberhalb des Dorfes. Die ersten Gräber stammen aus dem Jahr 1765, das letzte Grab ist von 1962. Das vorletzte Grab ist das von Hermann Lemberger. Lemberger flüchtete in die USA, aber da er kein Englisch konnte, ist er nach dem Tod seiner Frau nach Deutschland zurückgekehrt – nicht nach Rexingen, aber in die Nähe, nach Rottweil. Beerdigt wurde Lemberger 1961 wiederum in Rexingen.

Hochgeladen am: 05-09-20