Auf den Spuren des Schandmals und seinen Folgen - Sommerserie Teil 3

Die letzte freie Reichstagswahl im März `33, war die letzte Wahl, die die tatsächliche politische Stimmung in den einzelnen Orten abbildete. In Rexingen erhielt die NSDAP nur 16 Prozent der Stimmen. Rexingen war also keine Nazihochburg. Sie galt für die Nazis sogar vor 1933 als „uneinnehmbare Festung“. Das Dorf hatte bis dahin einen gemeinsamen Gemeinderat und einen gemeinsamen Gesangsverein. Jüdische Männer waren auch in der Feuerwehr aktiv. Die jüdische Gemeinde war also gut integriert.

Hochgeladen am: 05-09-20