Flüchtlingshilfe der Diözese Rottenburg-Stuttgart im Nordirak

Empfohlener externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie Inhalt eines externen Anbieters, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können ihn sich anzeigen lassen, indem Sie die Audio und Video Cookies akzeptieren.

In den Flüchtlingslagern in Zakho, Nordirak, leben rund 80.000 Binnenvertriebene. Zehntausende Jesiden mussten 2015 vor dem Terror des IS aus dem nahegelegenen Sindschar-Gebirge dorthin fliehen.

Im Februar 2020 brach die Covid-19-Pandemie aus und hatte auch auf das Leben im Nordirak gravierende Auswirkungen. Eine der wenigen Hilfsorganisationen, die noch verlässlich kam, ist die örtliche Caritas. Sie wird dabei von der Diözese Rottenburg-Stuttgart und von Caritas International unterstützt. Vor der Covid-19-Pandemie war die Nothilfe der kleinere Teil der Caritas Arbeit. Der Schwerpunkt waren vielfältige Angebote zur handwerklichen Ausbildung von Frauen und Männern. Jedes Jahr vermittelten sie gut 250 Ausbildungen an die Geflüchteten. Denn ein Handwerk schafft mehr Einkommen und Selbstachtung, als es der großzügigste Almosen vermag.

Inzwischen sind die meisten Beschränkungen wegen der Pandemie aufgehoben. Die Caritas Zakho wird ihr Programm für rund 10.000 Menschen jetzt erheblich ausweiten: Sie hilft den Menschen mit finanziellen Zuschüssen, Angeboten zur Berufsausbildung, Lohnarbeit, kreativen Angeboten, psychosozialer Unterstützung, Hilfen für Kranke und Unterstützung für Schulkinder.



Mehr zur Diözese Rottenburg-Stuttgart
http://www.drs.de
https://www.facebook.com/drs.news
https://www.instagram.com/dioezese_rs
https://www.soundcloud.com/dioezese_rs

Hochgeladen am: 07-06-22