Klima schützen
Die Diözese setzt auf konkrete Maßnahmen
Die Erde erwärmt sich, Wetterextreme nehmen zu. Um die Auswirkungen auf Mensch und Natur abzumildern, arbeitet die Diözese Rottenburg-Stuttgart schon seit einiger Zeit daran, bis zum Jahr 2040 klimaneutral zu werden. Sie baut ökologisch, saniert bestehende Gebäude energetisch und senkt mit konkreten Maßnahmen flächendeckend den Energieverbrauch. Auf den Dächern von Gemeindehäusern und Kirchen bis hin zum Bischofshaus erzeugen Photovoltaikanlagen Strom, die unter anderem Elektrofahrzeuge „betanken“. Mitarbeitende erhalten Unterstützung bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel oder beim Erwerb eines Fahrrads. Klimamanager:innen koordinieren die Aktivitäten in verschiedenen Bereichen.
Nachhaltig handeln
Fair, kreativ und konsequent
Die Maßnahmen zum Klimaschutz sind ein wichtiger Beitrag, die Schöpfung nachhaltig zu bewahren. Ein weiterer Bereich ist beispielsweise der Einkauf von Kaffee aus fairem Handel für Gemeindefeste oder von Recyclingpapier fürs Büro. Mit dem Franziskuspreis zeichnet die Diözese alle drei Jahre Einrichtungen und Initiativen in Württemberg aus, die den Nachhaltigkeitsgedanken besonders kreativ und konsequent umsetzen. Junge Menschen können sich in einem Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) im kirchlichen Bereich engagieren und Erfahrungen sammeln. Die Erhaltung der Artenvielfalt beim Bienenprojekt im Bischofsgarten oder bei der Kartoffelaktion sowie die Angebote wie Klimafasten, Stadtradeln und nachhaltig Predigen sind weitere Bausteine.
Weltweit vernetzt
Mehr Klimagerechtigkeit
Klimaschutz ist immer eine Frage der Klimagerechtigkeit. Die Auswirkungen der Erderwärmung bekommen zuerst die Regionen zu spüren, die am wenigsten dazu beitragen. Im weltweiten Netzwerk, das die Diözese schon seit vielen Jahren aufgebaut hat und intensiv pflegt, unterstützt sie bei Partner:innen auf anderen Kontinenten Projekte, die für Zugang zu sauberem Trinkwasser, zur Nutzung erneuerbarer Energie und zum Anbau nachhaltiger Nahrungsmittel sorgen. Nachvollziehbare Lieferketten helfen, dass Produkte der Partner:innen auf dem Weltmarkt eine Chance haben. Als symbolische Geste ruft die Diözese die Katholik:innen auf, bei der Earth Hour für eine Stunde das Licht auszuschalten. Auch der Dom und andere kirchliche Gebäude bleiben in dieser Zeit dunkel.