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Rottenburg. Die Hauptabteilung „Weltkirche“ der Diözese Rottenburg-Stuttgart unterstützt die kirchliche Katastrophenhilfe in Malawi und Mosambik in Folge des Zyklons „Idai“ mit rund 230.000 Euro. Ein Betrag von 150.000 Euro geht an die Gemeinschaft Sant’Egidio für ein Hilfsprojekt in Mosambik. Für ein Gesundheits-  und ein Ernährungszentrum am Rand der Küstenstadt Beira werden Lebensmittel, Hygieneartikel, Medikamente, sauberes Trinkwasser und Wasserfilter benötigt. Im Nachbarstaat Malawi hilft die Diözese auf Vermittlung der katholischen Universität des Landes mit 79.000 Euro einer Notunterkunft in Nchalo, Bezirk Chikwawa, die Platz für rund 6000 Menschen bietet. Zum Vergleich: Allein im Verwaltungsbezirk, in dem das Camp liegt, wurden in Folge des Zyklons über 68.000 Menschen obdachlos. Die Regierung richtete 58 Camps ein. Dort fehlt es an Lebensmitteln, Zelten, sauberem Trinkwasser, Toiletten, Moskitonetzen und vielem mehr.

Hintergrund
Im Entwicklungsindex der Vereinten Nationen steht Mosambik auf Platz 180 von insgesamt 189 Ländern. Auf der Liste der vom Klimawandel am stärksten betroffenen Länder Afrikas belegt das Land den dritten Platz. Ganz im Gegenteil zu diesen Statistiken belegt der Durchschnitts-Mosambikaner mit seinem CO2-Fußabdruck Platz 177 in der globalen Rangliste der Klimasünder.

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