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Der guten Konjunktur und ihrer soliden Finanzpolitik verdankt die Diözese Rottenburg-Stuttgart einen Haushaltsüberschuss von 23,6 Millionen Euro aus dem Jahr 2017. Davon profitieren Familien, Katholische Schulen und Initiativen der Flüchtlingshilfe.

Um knapp 5,5 Millionen Euro erhöht der Diözesanrat als Kirchensteuervertretung das Stiftungskapital für die diözesane Schulstiftung, damit sich die Katholischen Schulen langfristig finanziell selbst tragen können. Darüber hinaus stärkt das Gremium finanzschwache Kirchengemeinden und solche, die auf Grund ihrer Lage oder Größe Aufgaben für das Umland übernehmen. Im Blick auf die beschlossenen Haushalte für die Jahre 2019 und 2020 erklärte Generalvikar Clemens Stroppel, dass kleine Gemeinden für ihre Kindergärten mehr Zuschüsse bekommen und  die hochwertige Betreuung für unter-dreijährige Kinder stärker gefördert wird.

Die Finanzverantwortlichen im Diözesanrat sind sich über die Verantwortung der wohlhabenden Diözese einig. „Geld ist nur dann gut, wenn es guten inhaltlichen Konzepten folgt, die wiederum den Menschen in ihren Nöten und Bedürfnissen bestmöglich dienen“, betonte der ehrenamtliche Finanzausschussvorsitzende Werner Krahl bei der Pressekonferenz zur Haushaltssitzung in Stuttgart. Neben Kirchensteuerthemen beriet der Diözesanrat auch über Konsequenzen aus der Missbrauchsstudie und begrüßte die Gastgeberrolle beim Katholikentag 2022.

Cäcilia Branz / Markus Waggershauser

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