Mozarts Requiem in Rottenburg und Tübingen

Deutschlandweit einmalig ist die Kooperation der Katholischen Hochschule für Kirchenmusik Rottenburg und der Evangelischen Hochschule für Kirchenmusik Tübingen in der Ausbildung junger Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker.
Der Ökumenische Hochschulchor beider Institutionen widmet sich im aktuellen Wintersemester dem Requiem KV 626 von Wolfgang Amadeus Mozart. Ergänzt wird das Programm mit Jan Dismas Zelenkas Miserere in c ZWV 57.
Vermutlich für die Karwoche 1738 komponiert und erst Mitte des 20. Jahrhunderts wiederentdeckt erfreut sich das Miserere in c von Jan Dismas Zelenka mit seinem abwechslungsreichen und farbenfrohen Stil, starken Kontrasten barocker Klangfarben und überraschender harmonischer Wechsel großer Beliebtheit.
Um kaum ein Stück in der Musikgeschichte ranken sich wohl so viele Mythen wie um das Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart. Als Auftragskomposition angefangen wusste Mozart nicht, dass dieses Werk zu seinem eigenen Requiem werden würde – er starb während der Entstehungszeit ohne das Werk zu vollenden. Im Konzert erklingt die ergänzte Fassung von Franz Xaver Süßmayr, die das Requiem als erste Vervollständigung bekannt und unvergessen gemacht hat.
Der Hochschulchor mit seinen knapp 40 Sängerinnen und Sängern wird in diesem Semester geleitet von Marius Mack, seit 2021 Professor für Chor- und Orchesterleitung an der Hochschule für Kirchenmusik Tübingen und in diesem Studienjahr außerdem Dozent für Chorleitung an der Hochschule für Kirchenmusik Rottenburg. Im zweiten Konzert in der Stiftskirche Tübingen dirigieren fortgeschrittene Studierende beider Hochschulen. Es musizieren außerdem die Camerata Viva Tübingen sowie Ulrike Haerter (Sopran), Christine Müller (Alt), Jürgen Ochs (Tenor) und Georg Benz (Bass).
Termin:
8. Februar 2025 um 19:00 bis 20:30 Uhr
Ort:
Domkirche St. Martin, Rottenburg
Veranstaltet von:
Hochschule für Kirchenmusik Tübingen
Kosten:
10-25 EUR
Weitere Informationen:
www.kirchenmusik-hochschule.org
