Dreiteiliger Glaubenskurs in Ulm (3) - Glaube, Hoffnung und Liebe, diese drei (1 Kor 13,13)

Liebe als Antwort auf Liebe
Es sind drei göttliche Tugenden, die in der Taufe eingegossen werden: Glaube, Hoffnung und Liebe (1 Kor 13,13). Warum werden sie „göttlich“ genannt? „Darum, weil sie stracks ohne Mittel auf Gott gerichtet sind: durch den Glauben glaube ich an Gott, durch die Hoffnung hoffe ich auf Gott, durch die Liebe liebe ich Gott“ (Friedrich Spee). Die Trilogie, deren Teile auch einzeln besucht werden können, lädt ein, engagiert in der Welt und gelassen über Welt hinaus zu leben. Bilder oben: Szenen aus Heiligkreuztal: Visionen des Bruder Klaus in der inneren Klostermauer und die Johannesminne.
Ohne Furcht ehrfürchtig leben
Papst Johannes Paul II. sprach von der „Zivilisation der Liebe“. Für den heiligen Kirchenlehrer Franz von Sales (1567-1622) hat die Demut unter den vielen Tugenden des christlichen Lebens ebenfalls den ersten Platz neben der Liebe. Für ihn sind diese beiden Tugenden – Liebe und Demut - eng miteinander verbunden, ja fast identisch: „Die Demut,“ so sagt er, „ist nicht nur liebevoll, sie ist auch zart und schmiegsam. Liebe ist Demut, die zur Höhe steigt, Demut ist Liebe, die sich niederneigt.“
Der Glaubenskursus im Bischof-Sproll-Haus, Olgastr. 137, Ulm ist auch online besuchbar.
Leitung: Dr. Wolfgang Steffel.
Ohne Anmeldung, Eintritt frei. Link und Telefonnummer für Online-Teilnahme anfordern über Tel: 0731/9206010, E-Mail: dekanat.eu@drs.de
