Credo-Projekt in Ravensburg

Credo-Projekt in Ravensburg

Eröffnungsvortrag mit P. Martin Werlen

In diesem Jahr feiern wir das 1700-jährige Jubiläum des Konzils von Nicäa mit seinem wegweisenden ökumenischen Glaubensbekenntnis, das in seiner Erweiterung des Artikels vom Heiligen Geist bis heute noch die Grundlage ökumenischer Glaubensgemeinschaft darstellt. Dieses Jubiläum ist Anlass eines dreimonatigen "Ravensburger Credo-Projekts", getragen durch eine Vielzahl kirchlicher und nichtkirchlicher Akteure in unterschiedlichsten Formaten.

Was und wie glauben wir noch 2025 und was gibt uns dieses "Credo" noch in heutiger Zeit? Spielt Glaube eine tatsächlich immer unwichtigere Rolle in unserem Leben oder glauben wir auf andere Weise und dort wo wir Freiräume für unseren ganz persönlichen Glauben angeboten bekommen?

Fragen, die es sich lohnt in vielfältiger Weise zu betrachten.

Am 17. September eröffnet der Benediktiner und frühere Abt des Klosters Einsiedeln Martin Werlen das Ravensburger Credoprojekt mit einem Vortrag. Der Autor verschiedener Bücher und gefragte Redner wird über Glauben in der heutigen Zeit nachdenken. Musikalisch inszeniert wird der Vortrag durch die beiden Musiker Reiner Schuhenn und Hans-Georg Hinderberger. Zudem wird an diesem Abend ein Kunstwerk feierlich eingeweiht, das der Möbelschreiner Stephan Schmidt entworfen hat. Es stellt einen stilisierten zerrissenen Vorhang dar. Dieser steht biblisch für eine Wende im Glauben. Denn das Zerreißen des Vorhangs im Tempel zur Todesstunde Jesu reißt symbolisch die Trennung zwischen sakraler und profaner Sphäre nieder und verbindet sie in neuer Weise. In dieses Werkstück können Menschen bis Weihnachten eigene Glaubensbekenntnisse hineinlegen.

Eintritt frei - Spenden und Anmeldung erwünscht