Vortrag und Gespräch: Was der heilige Wolfgang 1101 Jahre nach seiner Geburt zu sagen hat
Dr. Wolfgang Steffel, Theologe und Dekanatsreferent in Ulm, spricht am Montag, 6. September, über das Wirken des heiligen Wolfgang, einer bedeutenden Gestalt des Mittelalters.
Im benediktinischen Geist auf der Reichenau erzogen, blieb für Wolfgang im späteren Bischofsamt der Geist des Mönchtums wichtig. Strenge zu sich selbst und Strenge in den Reformen gingen bei ihm Hand in Hand. Der Legende nach hinterließ er Fußspuren in hartem Stein, und an Felswänden prägte sich sein Kopf ein, als er sich anlehnte. Diese „Steinerweichung“ ist Symbol für den Friedensdienst, den er vielen erwies. Anlässlich seines 1101. Geburtstages wird im Vortrag das Wirken dieser großen Gestalt des Mittelalters erschlossen: Wolfgang konnte loslassen und freigeben, er hatte ein ungewöhnliches Durchhaltevermögen ohne jegliches Hauruck-Verfahren und ohne Kraftmeierei.
Wer war der Mann, der Schwaben mit der Oberpfalz verbindet und nach dem ein See in Österreich und mehr als 20 Kirchen in Süddeutschland benannt sind?
Der Vortrag findet im Gemeindehaus St. Franziskus in Stimpfach statt. Anmeldungen nimmt die keb Schwäbisch Hall per E-Mail: keb.schwaebisch-hall@drs.de oder per Telefon: 0791 9466845 entgegen. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen finden sich bei der keb Schwäbisch Hall.
