Wäre Jesus Klimaaktivist?
Der Mainzer Theologieprofessor Ruben Zimmermann stellt sich dieser Frage und sucht nach Antworten im Horizont seiner Forschungsschwerpunkte von Bibel und Ethik.
Die durch Menschen verursachte Klimakrise zeigt sich immer dramatischer. Das 1,5 Grad-Ziel von Paris 2015 ist verfehlt, viele Wissenschaftler:innen sehen bereits irreversible Kipppunkte der Erdsysteme überschritten. Waldbrände und Überschwemmungen bringen schon jetzt viel Leid über Menschen, Tiere und Pflanzen.
Angesichts dieser Entwicklungen haben Klimaschützer:innen in Banneraktionen im ganzen Land die Frage aufgeworfen: „Wäre Jesus heute Klimaaktivist?“ Sie fordern damit Kirchen und Theologie heraus, Stellung zu beziehen wo sie stehen, aber damit letztlich auch, wo Gott im Angesicht dieser Bedrohungen steht.
Der Mainzer Theologieprofessor Ruben Zimmermann stellt sich dieser Frage und sucht nach Antworten im Horizont seiner Forschungsschwerpunkte von Bibel und Ethik.
Er wird im Vortrag Einblicke in sein neues Buch geben, in dem er aus der Perspektive der Gegenwart biblische Aussagen zum prophetischen Ruf Jesu nach Umkehr und Wahrheitsansage, seiner Zuwendung zu Tieren und Pflanzen insbesondere in den Gleichnissen und Zeichenhandlungen, sowie zu seinen Visionen und Handlungschancen für seine Nachfolgenden diskutiert.
Hierbei werden neue Ansätze der Öko-Hermeneutik, des Earth-Bible-Projekts, Deep Incarnation etc. aufgenommen. Die Ausgangsfrage mündet in die Frage nach einer angemessenen Schöpfungsethik für die Gegenwart im Geiste Jesu und des Glaubens.
Kosten: 8,00 € (erm. 4,00€)
