Wie das Ende jeder Metaphysik in die Wesensvergessenheit führt

In einer Zeit und Welt schwindenden Sinns und wachsenden Unsinns - PHILOTHEO Im Grenzbereich von Philosophie und Theologie Schwerpunkt 2026: Metaphysik
Das metaphysische Dreieck von Gott, Welt und Seele mit Gott an der Spitze ist mit weitreichenden Folgen implodiert. Viele Menschen leben, als ob es Gott nicht gäbe. Manche Philosophen arbeiten heute mit Gedanken Platons an Modellen, die die Seins- und Sinnfrage wieder auf ein höchstes Sein und einen ewigen Sinn ausrichten.
Menschen spüren heute – so die These - nicht mehr in das Wesen der Dinge, Sachverhalte und Situationen hinein, haben kaum mehr einen Bezug zum eigenen Wesen (dieser Bezug ist „ver-stellt“). Damit wird die Verwirklichung eines natürlichen Wachsens des eigenen Wesens (als alter Mensch, als Kind, als Frau, als Mann usw.) erschwert bzw. durch Fremdbestimmung und Ideologien verhindert. Grund ist das breit proklamierte Ende einer Metaphysik, die noch ein Wesen kannte. Die Rede vom „Wesen“ wird schlicht als Unsinn abgetan – mit weitreichenden Folgen.
Hinweis: Wegen der Osteroktav gibt es im April keinen PHILOTHEO-Abend.
Leitung: Dr. Wolfgang Steffel, Dekanatsreferent
Ohne Anmeldung, Eintritt frei.
