Traumatisierungen bei alten Menschen - Tagung in Stuttgart-Hohenheim

Neben dem Wissen auf der fachlich-inhaltlichen Ebene geht es auch um Haltungen und Umgangsformen.

Sehr viele der heute alten Menschen mussten in ihrem Leben traumatische Erfahrungen machen. 

Viele belastende Ereignisse wirken weiter nach. Dazu gehören – selbst 81 Jahre nach Kriegsende – entsprechende Spätfolgen, die meist nicht geheilt sind. 

Im Laufe des Erwachsenenlebens zeigen sich aufgrund der jeweiligen Biografie häufig starke Belastungen bis hin zu Traumatisierungen, die meist ungünstige Folgen für die Gesundheit haben. Mittlerweile ist erforscht (siehe u.a.: Gerald Hüther, „Raus aus der Demenzfalle“), dass Posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS) und komplexe Traumafolgestörungen mit demenziellen Erkrankungen, vor allem vom Typ Alzheimer, aber auch mit Depressionen und Angststörungen zusammenhängen. 

Umso wichtiger ist es, mit diesen Faktoren in der Pflege und der Begleitung alter Menschen gut umzugehen. 

Neben dem Wissen auf der fachlich-inhaltlichen Ebene geht es auch um Haltungen und Umgangsformen. 

Natürlich braucht es auch Kompetenzen auf der emotionalen Ebene, etwa die Fähigkeit, sich auf die Menschen einlassen zu können, die gravierende Verluste erleben mussten. Hierfür ist besonders das „Verlust-Balance-Modell“ geeignet, das im Seminar Anwendung finden kann. Es geht um Reflexion von Verlusterfahrungen und u.a. um die sich daraus ergebenden aktuellen Bedürfnisse.

  • Kosten: ab 235,00 Euro 
  • Anmeldung unter
  • Anmeldeschluss 27. April 2026 

    Dauer: bis 29. April 2026, 16:00 Uhr