Nach der Zeitenwende: Auf der Suche nach einer neuen Sicherheitsarchitektur

Prof. em. Dr. Herfried Münkler diskutiert mit Nils Schmid

Die kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen und Mittleren Osten, der andauernde Konflikt in der Ukraine und der Wegfall internationaler Verträge zur Rüstungsbegrenzung unterstreichen die Einschätzung von Bundeskanzler Merz aus dem Herbst 2025: „Wir sind nicht im Krieg, aber wir leben auch nicht mehr im Frieden.“
Die Diskussionen um den Wehrdienst und die Verteidigungs- oder gar Kriegstüchtigkeit ordnen sich hier ein, ebenso der Beschluss der NATO-Mitglieder, die Verteidigungsausgaben bis 2035 auf 5 % des jeweiligen Bruttoinlandsprodukts zu steigern.
In der Gemengelage aus echter oder vermeintlicher Bedrohung durch Russland, den Möglichkeiten hybrider Kriegsführung und nicht zuletzt eines veränderten Verhältnisses zu den USA sucht Europa händeringend nach einer neuen, verlässlichen Sicherheitsarchitektur. Wie kann sie entstehen? Welche Bausteine sind dafür nötig?
Prof. em. Dr. Herfried Münkler, Politikwissenschaftler (Politische Theorie und Ideengeschichte), Humboldt-Universität zu Berlin, diskutiert mit Nils Schmid, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung, über praktisch-politische Perspektiven. Rainer Pörtner, Journalist und Autor, Redakteur bei der Zeitungsgruppe Stuttgart, moderiert.

Der Eintritt ist frei.

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