Vom „Abendbrot” zum Akademieabend Historiker Mendel und Politologin Cheema im Gespräch an der Akademie

Meron Mendel und Saba-Nur Cheema zu Gast in der Akademie

Sie sind u.a. bekannt durch die Kolumne „Muslimisch-jüdisches Abendbrot” in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. 

Am 4. Mai ist das prominente Ehepaar Meron Mendel und Saba-Nur Cheema zu Gast in der Akademie. Der jüdische Historiker und die muslimische Politologin stehen für einen differenzierten, dialogorientierten Blick auf die gesellschaftlichen Debatten unserer Zeit – insbesondere im Kontext des Nahostkonflikts, des Antisemitismus, des Rassismus und zu Fragen des Zusammenlebens in einer pluralen Gesellschaft.
Meron Mendel, Direktor der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt, und Saba-Nur Cheema, langjährige Pädagogische Leiterin derselben Einrichtung, bringen unterschiedliche biografische und fachliche Perspektiven ein: israelisch und pakistanisch geprägt, jüdisch und muslimisch sozialisiert, wissenschaftlich fundiert und zugleich gesellschaftlich engagiert. Gemeinsam setzen sie sich für eine streitbare, aber respektvolle Gesprächskultur ein. Meron Mendel und Saba-Nur Cheema wurden im vergangenen Jahr mit der Buber-Rosenzweig-Medaille geehrt.
Im gemeinsamen Gespräch an der Akademie geht es um die Herausforderungen öffentlicher Debatten in polarisierten Zeiten: Wie kann Dialog gelingen, wenn Positionen scheinbar unvereinbar sind? Welche Verantwortung tragen Bildung, Politik und Zivilgesellschaft? Und wie lassen sich Empathie und Klarheit miteinander verbinden?