25. ökumenische Gedenkfeier für Suizidverstorbene
Bereits zum 25. Mal findet die Gedenkfeier statt, die 2001 ins Leben gerufen wurde und die abwechselnd von katholischen oder evangelischen Seelsorgerinnen und Seelsorgern, meist aus dem Team der Notfallseelsor-ge Stuttgart, sowie AKL-Mitarbeitenden und Angehörigen gestaltet wird. Die Ansprache übernimmt dieses Jahr Pfarrer Walter Humm von der Ka-tholischen Gesamtkirchengemeinde Stuttgart-Ost: „Die Gedenkfeier gibt den Angehörigen die Möglichkeit des gemeinsamen Erinnerns. Sie ermutigt die trauernden Angehörige auch den Blick nach vorne zu wagen.“
Die ökumenische Gedenkfeier wird neben einer Ansprache auch mit Texten von Angehörigen und Musik gestaltet. Während der Gedenkfeier haben die Hinterbliebenen die Möglichkeit, die Namen ihrer Suizidverstorbenen verlesen zu lassen sowie eine Kerze für sie anzuzünden. „Sehr berührend ist der „Ort der Erinnerung“, der immer sehr liebevoll von den Angehörigen gestaltet wird und zu dem die Gäste einen persönlichen Gegenstand mit-bringen können, den sie nach der Feier wieder mit nach Hause nehmen“, ergänzt Christa Wenzelburger.
Im Anschluss an die Gedenkfeier lädt der Arbeitskreis Leben Stuttgart e. V. zu Kaffee und Kuchen sowie Begegnung und Gesprächen ein.