Was die Propheten des Alten Testaments uns zu sagen haben
Der ein oder andere Prophetenname ist uns durch die Schriftlesungen in den Gottesdiensten vertraut. Allen voran Jesaja. Texte aus dessen Buch bekommen wir beispielsweise in der vorweihnachtlichen Zeit zu hören. Aber auch die Namen Amos oder Jona sind vielen von uns vertraut.
Das Online-Seminar zu den Propheten wird sich in vier Etappen mit ausgewählten Propheten befassen, die historischen Hintergründe ihres Wirkens ausleuchten und ein Augenmerk auf die wichtigsten Aspekte ihrer Botschaften richten. Dabei gilt es stets im Blick zu haben, dass Propheten keine Hellseher mit einer Glaskugel, sondern helle Seher sind; sie sind keine Wahrsager, sondern Ansager der Wahrheit, die – theologisch gesprochen – mit Gottes Augen auf die Welt zu blicken und aufgrund ihrer Erkenntnis und Einsicht ihre oftmals kritische Gottesbotschaft formulieren.
EZECHIEL
Das Buch des Propheten Ezechiel (6. Jh. v. Chr.) gehört zu den so genannten großen Propheten-Büchern und enthält starke Texte, welche uns immer wieder auch in der Liturgie begegnen. Dennoch sind die historischen Hintergründe, der Anlass der Schrift und auch Aufbau und Inhalt zumindest der Allgemeinheit weitgehend unbekannt, daher lohnt sich eine neugierige exegetische Erkundung dieses Textes und seiner Entstehungszeit. Die vierteilige Reihe beginnt mit den Propheten Jesaja und Ezechiel im Sommerhalbjahr und wird im Herbst/Winter 2026/27 fortgesetzt.
Kosten: Gebührenfrei. Wir freuen uns über einen freiwilligen Teilnahmebeitrag.
Anmeldeschluss: 10. Juni 2026