Der Mensch kennt sich selbst und kennt sich auch nicht
Am Dienstag, 8. September, 20.00 Uhr geht es in einer Reihe zur Metaphysik um das Wort des Philosophen und Theologen Johannes Scottus Eriugena: „Der Mensch kennt sich selbst und kennt sich auch nicht“. Der aus Irland stammende Gelehrte des 9. Jahrhunderts betonte die Unbestimmbarkeit Gottes in der Tradition Plotins, der lediglich von dem „Einen“ sprach. Von Gott könne leichter gesagt werden, was er nicht ist, als was er ist. Dies überträgt Eriguena auf den Menschen. Dieser kenne sich zwar, sofern er sei, wisse aber nicht, was er sei. Daraus ergibt sich eine Schwebe, die eine Metaphysik im nachmetaphysischen Zeitalter (etwa bei Walter Schulz) prägt. Dr. Wolfgang Steffel erörtert die Zusammenhänge verständlich und mit Nutzen für den Alltag.
Vortrag mit Gespräch: Dr. theol. Wolfgang Steffel
Ohne Anmeldung, Eintritt frei.
Der Zugang zur Onlineteilnahme ist über Tel.: 0731/9206010, E-Mail: dekanat.eu@drs.de erhältlich.
Olgastr. 137
89073 Ulm
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