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Bachs Goldberg-Variationen im goldenen Oktober (1)

Ein Meisterwerk zwischen Wirklichkeit und Vision, zwischen Plan und Improvisation - Goldberg-Variationen 1: Heiter Tonraum um Tonraum durchschreiten

Fr. 16. Okt. 2026
Bibliothekssaal Kloster Wiblingen

Die Goldberg-Variationen von Bach werden auf Mandoline interpretiert und in zwei Teilen Variation um Variation mit theologischen, musiktheoretischen und zugleich spirituellen Überlegungen abgeschritten. Emil Cioran schrieb im Blick auf das Werk, das aus einer Aria und 32 Variationen darüber besteht: "Wir überlassen uns dem Echo, das sie in uns geweckt haben. Nichts existiert mehr, ausgenommen eine inhaltlose Überfülle, wohl die einzige Art, mit dem Höchsten in Berührung zu kommen." Der Begriff „Clavier-Übung“ sagt nicht, dass es sich um eine Art Etüden zur Fingerübung handelt, sondern damit ist eine große, gedruckte Sammlung von anspruchsvollen Musikstücken für Tasteninstrumente wie Cembalo, Clavichord oder Orgel gemeint. Der Begriff „Clavier“ war ein Sammelbegriff für alle Tasteninstrumente.

Goldberg-Variationen 1: Heiter Tonraum um Tonraum durchschreiten

„Und bei dem allen nicht eine Spur von Zwang“ (Philipp Spitta)

Mandoline und Impulse: Dr. Wolfgang Steffel

Ohne Anmeldung, Eintritt frei.

Weiterer Termin: 

Freitag, 23.10.2026, 19.00 Uhr, Kleine Wengenkirche, Ulm
Goldberg-Variationen 2: Metaphysik und Glaube in der „Clavierübung“ Bachs
„Ganz egal, ob du dein Lebenslied in Moll singst oder Dur“ (Jürgen Werth)

Datum
Fr. 16. Okt. 2026
Zeit
Beginn:
19:00 Uhr
Veranstaltungsort
Bibliothekssaal Kloster Wiblingen
Schloßstraße 38
89079 Ulm-Wiblingen
Anfahrt (Google Maps)
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Veranstalter
Dekanat Ehingen-Ulm
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