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Vortrag und Gespräch: Warum Menschenrechte nicht bloß „westliche Werte“ sind

Heiner Bielefeldt beleuchtet in einem Vortrag die aktuelle Diskussion um die Menschenrechte.

Mi. 25. Nov. 2026
Gemeindezentrum St. Markus, Schwäbisch Hall

Für die Menschenrechte sieht es derzeit nicht gut aus. Gewiss: Verletzungen gab es immer. Mittlerweile finden sie allerdings nicht mehr nur im Verborgenen statt. Autokratische Machthaber praktizieren immer offener einen zynischen Umgang mit der Würde und den elementaren Rechten der Menschen. Zu den Argumenten, die die Geltung der Menschenrechte zertrümmern sollen, gehört der alte Einwand, bei den Menschenrechten handele es sich um „westliche Werte“, die für Gesellschaften außerhalb des Westens von vornherein nicht passen könnten. Wie konnte es zu der Vorstellung kommen, die Menschenrechte seien westlich? Was ist wahr daran? Und wie lässt sich eine konsequente Menschenrechtspolitik für die postwestliche internationale Ordnung organisieren?

Im Anschluss an den Vortrag werden diese und andere Fragen diskutiert. Der Referent Heiner Bielefeldt hatte bis vor Kurzem den Lehrstuhl für Menschenrechte der Universität Erlangen-Nürnberg inne. Zuvor war er Direktor des vom Deutschen Bundestag eingerichteten Deutschen Instituts für Menschenrechte. Als UN-Sonderberichterstatter für Religionsfreiheit hat er sechs Jahre lang fact-finding-Missionen in aller Welt durchgeführt.

Veranstalter ist die keb Kreis Schwäbisch Hall in Kooperation mit Evangelischer Bildung und Volkshochschule Schwäbisch Hall im Rahmen der „Tage der Demokratie“.

Einen zweiten Termin gibt es am Donnerstag, 26. November, um 19 Uhr in den Räumen des Kultur.Gut., Lange Straße 30, Crailsheim.
 

Datum
Mi. 25. Nov. 2026
Zeit
Beginn:
19:00 Uhr
Veranstaltungsort
Gemeindezentrum St. Markus, Schwäbisch Hall
Hagenbacher Ring 209
74523 Schwäbisch Hall
Anfahrt (Google Maps)
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