Die „Kunst der Fuge“ als Lebenskunst und Sterben-Können
Die „Kunst der Fuge“ als Lebenskunst und Sterben-Können - Konzert auf Mandoline alleine und Bachs Motiv des „Ruhens in Gottes Schoß“
Die urzellige und zugleich hochkomplexe und zutiefst esoterische „Kunst der Fuge“ von Johann Sebastian Bach erhält in der Bearbeitung für Mandoline eine Transparenz, die die hörende menschliche Seele mit einer Güte und Ehrlichkeit erreicht, in der das Geheimnis der melodischen Wellenzüge, Gang-Sprünge und Schlangenbewegungen bewahrt bleibt und nicht nur ein Spiegel zur Erkundung der eigenen Seele, sondern gar ein Spiegel der ganzen Schöpfung aufgestellt wird – und dies nicht in einem großen Gestus, sondern der Intimität des menschlichen Innenraumes und seiner Seelenbewegungen und Regungen gemäß.
Mandoline und Gedankenweg: Dr. Wolfgang Steffel
Ohne Anmeldung, Eintritt frei.
Infos beim Dekanat, Tel.: 0731/9206010, E-Mail: dekanat.eu@drs.de