Charles Gounod und das „Ave Maria“ schlechthin
Credo-Musik-Projekt: Alles d’accord? Französische Komponisten in geistlicher Deutung
Die bekannteste Komposition von Gounod ist das Ave Maria, das eigentlich „Méditation sur le premier Prélude de J. S. Bach“ heißt. Für Gesang oder ein Melodieinstrument und Klavier geschaffen, liegt dem Werk das Präludium in C-Dur BWV 846 aus dem 1. Teil des Wohltemperierten Klaviers zugrunde: barocke Romantik und romantisches Barock pur! Es gibt aber auch unzählige Messen aus der Feder Gounods. Zu den Hörbeispielen treten live gespielte Mandolinenstücke, denn die „Geige des Arbeiters“ klingt im Tremolo selbst romantisch und im beschleunigten Wechselschlag fließt und steht sie wie ein barocker Brunnen.
Deutung von Hörbeispielen und Mandoline: Dr. Wolfgang Steffel, Dekanatsreferent
Ohne Anmeldung, Eintritt frei. Infos über das Dekanat, Tel.: 0731/9206010, E-Mail: dekanat.eu@drs.de