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Wer Gemeindereferentin oder -referent in der Diözese werden möchte, ist bisher an einem von vier Studienorten außerhalb Württembergs zu Gast. Ab dem Wintersemester 2018/19 verantwortet Rottenburg-Stuttgart selbst einen Bachelor-Studiengang in Freiburg mit, der bereits für diesjährige Einsteiger relevant ist.

Die Frauen und Männer, die im Oktober 2017 ihr Studium an der Fachakademie für Pastoral und Religionspädagogik in Freiburg beginnen, werden im nächsten Jahr in den Studiengang an der dortigen Katholischen Hochschule überführt. Dieser ist staatlich anerkannt und auf sieben Semester mit 210 Punkten im europäischen Credit-System ausgelegt. Das Studium der künftigen Gemeindereferentinnen und -referenten im Südwesten soll sich somit stärker akademisch ausrichten, um sich den wandelnden gesellschaftlichen und kirchlichen Rahmenbedingungen anzupassen. Die Inhalte des neuen Studiengangs, die Besetzung der Professuren und die Klärung der Strukturen waren Teil des Entwicklungsprozesses, den die Hauptabteilung „Ausbildung pastorale Berufe“ des Rottenburger Ordinariats mitbestimmte.

Wer auf den Bachelorstudiengang in Angewandter Theologie und Religionspädagogik einen Bachelor in Sozialer Arbeit aufsetzen möchte, benötigt dafür künftig lediglich drei weitere Semester. Die Module beider Freiburger Studiengänge sind aufeinander abgestimmt und werden gegenseitig anerkannt. Ähnliche Möglichkeiten der Doppelqualifikation mit unterschiedlichen Schwerpunkten gibt es auch an den Studienorten Benediktbeuern, Eichstätt und Mainz.

Für Interessierte, die keine Hochschulzugangsberechtigung mitbringen, soll es weiterhin die Möglichkeit geben, in Freiburg einen kirchlichen Abschluss zu erwerben, der für eine Tätigkeit in der Gemeinde und den Religionsunterricht in Grundschule und Sekundarstufe I qualifiziert.

Markus Waggershauser

Weitere Studienorte für künftige Gemeindereferentinnen oder -referenten

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