Nachrichten

Junge Leute und auch Ältere engagieren sich sozial oder ökologisch in Deutschland und Europa - und das aus eigenem Antrieb und meist ohne großen materiellen Verdienst. Neben „Freiwilligendienste in der Diözese Rottenburg-Stuttgart gemeinnützige GmbH“ vermitteln auch andere katholische Organisationen Stellen dafür.

Franziska aus Notzingen bei Kirchheim unter Teck wusste nach dem Abitur nicht, wie es bei ihr weitergeht. „Da ich nach der Schule gerne etwas Praktisches tun wollte, habe ich mich um ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bei den Maltesern beworben“, erinnert sich die 20-Jährige. Nach einer zweiwöchigen Einsatzsanitäter-Ausbildung, die auch eine Helfer-Grundausbildung einschließt, und verschiedenen Hospitanzen bildete Franziska schließlich Schulsanitäter aus und leitete Erste-Hilfe-Kurse für Erwachsene.

„Am Anfang war es schon eine Herausforderung, alleine vor einer Gruppe von Schülern oder sogar vor Erwachsenen zu stehen“, gibt Franziska zu. Nach einem Jahr ist sie selbstbewusster und hat sich nebenbei viel Fachwissen angeeignet. Sie ist froh, dass selbständiges Arbeiten gefordert und gefördert wurde. Ihr FSJ wird bei einer Studienplatzvergabe mit zwei Wartesemestern angerechnet. Jeder Freiwilligendienstleistende erhält außerdem ein qualifiziertes Abschlusszeugnis. Neben den Maltesern haben auch die Freiwilligendienste der Diözese noch einige Stellen für junge Leute und Ältere (BFD 27+) im Angebot.

Petra Ipp-Zavazal / Markus Waggershauser

Archiv