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Neun junge Menschen aus Lateinamerika leisten seit Anfang Oktober einen einjährigen Bundesfreiwilligendienst (BFD) in der Diözese. Die Teilnehmer am Reverse-Weltkirchlichen Friedensdienst der Diözese sollen während der Zeit in Deutschland ihre Perspektiven erweitern, mitleben und mitarbeiten.

Die 18- bis 29-jährigen kommen aus Brasilien, Paraguay, Peru, Mexiko Argentinien und Bolivien, ihre Einsatzorte werden Aalen, Dunningen, Iggingen, Hohenheim, Esslingen, Laupheim, Metzingen, Öhringen und Bad Waldsee sein. Die BFD-Einsatzstellen sind vorwiegend Kindertagestätten, aber auch Einrichtungen der Sozialen Arbeit, etwa eine Behinderteneinrichtung in Esslingen oder die Sammelzentrale in Laupheim.

Seit ihrer Anreise im September hatten die Freiwilligen Zeit, sich auf Deutschland einzustellen. In Tübingen besuchten sie einen Deutsch-Sprachkurs. Zur Vorbereitung gehörte auch ein Treffen mit Dr. Detlef Stäps, dem Leiter der Hauptabteilung Weltkirche, welche den Dienst gemeinsam mit dem BDKJ trägt. Erfahrungsaustausch gab es mit deutschen Rückkehrern des Weltkirchlichen Friedensdienstes.

Elke Dischinger / Jochen Wiedemann

Den Reverse-Weltkirchliche Friedensdienst in der Diözese Rottenburg-Stuttgart gibt es seit September 2012. Er soll jungen Menschen der Südhalbkugel den gleichen kulturellen Austausch ermöglichen, den junge Deutsche mit einem Dienst in Übersee wahrnehmen können. Bislang leisteten insgesamt 30 junge Menschen aus Lateinamerika einen Freiwilligendienst in Deutschland.

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