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Rottenburg. 13. November 2017. Für ihr vorbildliches Engagement in Kirche und Gesellschaft hat Bischof Gebhard Fürst am Sonntagnachmittag (12. November) elf Frauen und Männer aus der Diözese mit der Martinusmedaille geehrt. Seit 1976 wird die Medaille jährlich an Persönlichkeiten verliehen, die sich im Geist des heiligen Martin engagieren. Die Medaille wurde den Geehrten bei einem Empfang im Rottenburger Bischofshaus überreicht. In diesem Jahr wurden ausgezeichnet:

Rudi Andritsch (67) aus Stafflangen (Landkreis Biberach) engagiert sich im Kirchengemeinderat und im gemeinsamen Ausschuss der Seelsorgeeinheit. Er ist als Lektor, Kommunionhelfer und Beauftragter für Wort-Gottes-Feiern tätig und ist für Flüchtlingsfamilien im Einsatz. Als Kontaktperson vermittelt er zwischen der Kirchengemeinde und der Stadt Biberach und brachte sich jahrelang ehrenamtlich in der Katholischen Erwachsenenbildung ein.

Katharina Biesinger (68) aus Rottenburg-Wurmlingen war als Religionslehrerin an ihrer Grundschule das „Gesicht der Kirche“. Über Jahrzehnte konzipierte sie Schülermessen, leitete die Erstkommunionkatechese und war als Vermittlerin und Seelsorgerin bei familiären Fragen und Sorgen im Einsatz. Darüber hinaus engagiert sie sich für die Sternsingeraktion und ist als Kommunionhelferin, Lektorin, Vorbeterin und Leiterin eines Gebetskreises aktiv.

Heiderose Erhardt (75) aus Trossingen (Landkreis Tuttlingen) ist ein Mensch, der es liebt, in Stille Gutes zu tun. In ihrer Kirchengemeinde gründete sie eine Mädchengruppe, sie wirkte im Sommerlager, bei Kindergottesdiensten und in der Firmbegleitung mit. Nach ihrer Pensionierung nahm sie ehrenamtlich die Vollzeittätigkeit im Pfarrbüro an, sie leitet Wort-Gottes-Feiern für Senioren, besucht Kranke und bringt ihnen die Krankenkommunion. Einer Familie aus Vietnam gab sie Deutschunterreicht und half ihr bei der Integration.

Thomas Gondan (60), der heute in Neu-Ulm lebt, engagiert sich seit Jahren in seiner Kirchengemeinde Kirchheim/Teck. Er leitete Firmgruppen, organisierte Jugendfreizeiten, war im Kirchengemeinderat und gründete eine Gemeindepartnerschaft mit Ghana, aus der das sogenannte „Partnerschaftskomitee“ hervorging. Im Jahr 2000 übernahm er den Vorsitz des Komitees und fungierte fortan als Kontaktperson zwischen den Kontinenten. Alle zwei Jahre organisiert er eine zweiwöchige Ghana-Reise für seine Kirchengemeinde.

Erna Hauser (75) aus Tuningen (Schwarzwald-Baar-Kreis) ist seit über 50 Jahren in ihrer Kirchengemeinde aktiv. Seit 46 Jahren ist sie Mitglied des Kirchengemeinderates, als „Gesicht der Gemeinde“ war sie erste Ansprechpartnerin bei allen Belangen vor Ort. Zudem engagiert sie sich für alte und kranke Menschen, ist im Sozialverein im Einsatz und organisierte Hilfen für syrische Flüchtlinge.

Anni Hofer (79) aus Enzweihingen (Landkreis Ludwigsburg) leistet seit 38 Jahren ehrenamtlich die Verwaltung des Gemeindehauses der Kirchengemeinde St. Paulus. Hier ist sie nicht nur „Hausmeisterin“, sondern auch Köchin, Bäckerin und Organisatorin der Seniorennachmittage. Darüber hinaus unterstützt sie seit vielen Jahren die Organisation des Kinderferienprogramms der bürgerlichen Gemeinde.

Maria Kaiser (73) aus Stuttgart ist seit 15 Jahren im Café „La Strada“ tätig, in dem Prostituierte eine Anlaufstelle und einen geschützten Raum finden. Seit zehn Jahren ist sie Sprecherin der Ehrenamtsgruppe des von der Caritas betriebenen Cafés und sorgt mit großem Engagement dafür, dass die Arbeit von „La Strada“ aufrechterhalten werden kann.

Erika Langner (78) aus Mühlacker engagierte sich in der Jugendarbeit der Pfadfinder, im Kirchengemeinderat, in der Verantwortung für die Pfarrcaritas, im Kirchenchor und in der Organisation von Seniorenwallfahrten. Ein besonderes Herzensanliegen ist ihr die Begleitung und Unterstützung alter und kranker Menschen. 40 Jahre lang war sie Stadträtin für die CDU und gründete 2015 die Erika-Langner-Stiftung zur Förderung der kirchlichen Altenarbeit und der Stiftung St. Franziskus in Mühlacker.

Margit Röcker (74) aus Laichingen (Alb-Donau-Kreis) war über vierzig Jahre lang für ihre Kirchengemeinde und ihr Dekanat im Einsatz. Sie wirkte in der Kommunionvorbereitung mit, bereitete junge Menschen auf die Firmung vor, organisierte Ministrantenarbeit und Ministrantenfreizeiten, war Lektorin, Kommunionhelferin und Mesner-Aushilfe. Sie organisierte den jährlichen Einschulungsgottesdienst, Familiengottesdienste, die Kinderchristmette oder die Kinderbibelwoche. Seit 2006 organisiert sie den ökumenischen Seniorentreff und die Initiative für Demenzkranke. Auch die Organisation ökumenischer Gottesdienste für Menschen mit Behinderung sowie für alte und kranke Menschen liegen in ihrer Hand.

Alois Watzka (77) aus Remshalden (Rems-Murr-Kreis) ist seit 1979 Mitglied der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) und sorgte für eine Verbindung zwischen Kirche und Arbeitswelt. Von 2003 bis 2007 war er als gewählter Verantwortlicher für die KAB auf Diözesanebene im Einsatz, er war stellvertretender KAB-Diözesanvorsitzender und Beisitzer im Diözesanvorstand. Als Mitbegründer und Mitglied von „Rat und Hilfe mittleres Remstal“ engagiert er sich bis heute.

Dr. Ludwig Weigel (79) aus Illerrieden (Alb-Donau-Kreis) war über 30 Jahre in seiner Kirchengemeinde im Einsatz. Als „Bittprediger“ engagierte er sich für den Bau der neuen Heilig-Kreuz-Kirche in Illerrieden und initiierte den Orgelförderkreis Heilig Kreuz. Darüber hinaus organisierte er immer wieder Benefizkonzerte mit namhaften Musikern und publizierte das Werk „Geschichte der Illerrieder Konzerte von 1986 bis 2004“. Lange Jahre war er zudem Mitglied im Gemeinderat, engagierte sich fünf Jahre als stellvertretender Bürgermeister und ist für die deutsch-französische Partnerschaft zwischen Illerrieden und Guignicourt im Einsatz.

Hinweis:
Fotos von der Verleihung der Martinusmedaillen zum Download

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