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Rottenburg/Stuttgart. 19. Januar 2017. Mit großer Freude und tiefem Respekt hat Bischof Gebhard Fürst den Lesern der "Schwäbischen Zeitung" für das Ergebnis der Weihnachtsspendenaktion 2016 "Helfen bringt Freude" gedankt. Genau 501.739,10 Euro weist der Scheck aus, den Chefredakteur Hendrik Groth am Mittwochabend in Stuttgart dem Bischof überreichte. "Fluchtursachen bekämpfen, um ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen: Das ist unser Ziel", sagte Groth. Das Geld fließt jeweils zur Hälfte ins Flüchtlingscamp Mam Rashan im Nordirak sowie an 60 lokale Initiativen, die sich für Projekte in aller Welt einsetzen. Mit 25.000 Euro hatte der oberschwäbische Unternehmer Siegfried Weishaupt das Ergebnis aufgestockt.

"Mein Dank gilt allen Spendern, die sich für nachhaltige Entwicklungsarbeit engagieren und den Kräften vor Ort, die sich für bessere Lebensbedingungen einsetzen", sagte Bischof Fürst. Fluchtursachen zu bekämpfen werde immer wichtiger: "Die Zukunft Europas entscheidet sich an der Stabilität Afrikas." Die "Schwäbische Zeitung" und der Diözesancaritasverband hatten zum vierten Mal gemeinsam die Leser um Spenden gebeten. 2013 und 2014 stand Kinderarmut im Fokus der Berichterstattung, 2015 die Hospiz- und Palliativversorgung. Das Gesamtergebnis der vier Aktionen liegt bei über einer Million Euro. Diese erfolgreiche Zusammenarbeit möchten "Schwäbische Zeitung" und Caritas fortsetzen, kündigte Chefredakteur Groth an: "Wir haben Verantwortung übernommen und werden sie nachhaltig wahrnehmen."

Mit einem Teil der Spendengelder sind bereits Wohncontainer im Flüchtlingscamp Mam Rashan gebaut und bezogen worden. Shero Smo, der Leiter des Camps, sagte: "Viele haben den Winter in einem Rohbau verbracht, hier im Camp ist erstmals eine solide und permanente Unterbringung möglich. Sie haben ein Dach über dem Kopf. So können die Menschen besser ihren Alltag planen. Dass es eine Schule und ein Krankenhaus hier im Camp gibt, schafft ein Gefühl der Stabilität und Verlässlichkeit." Mit dem Geld aus der Weihnachtsaktion sollen jetzt Lernmittel angeschafft werden, außerdem steht der Bau eines Marktplatzes an.

Gut 4.300 Euro erhält jede der knapp 60 lokalen Initiativen für die meist ehrenamtlich getragene Arbeit. Ein Beispiel kommt vom Freundeskreis Uganda in Aalen. Vorsitzender Florian Heusel: "Mit dem Geld soll vollends der Neubau des sogenannten Mother-Houses in Masaka im Süden Ugandas finanziert werden." Für das Mutter-Kind-Haus hatte der Freundeskreis Geld vorgestreckt. "Jetzt können wir das Projekt ohne rote Zahlen abschließen", freut sich der Vorsitzende.

Bildunterzeile:
Michael Buck vom Diözesancaritasverband, Chefredakteur Hendrik Groth, Bischof Gebhard Fürst, Caritas-Mitarbeiterin Kirstina Heitz und Projektleiter Ludger Möllers (von links) bei der Scheckübergabe am Mittwoch in Stuttgart.

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